Lawinen-Airbag-Rucksäcke (Modelljahr 2015)

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Foto: ABS ABS Lawinen-Rucksack

Lawinen-Airbag-Rucksack: ABS Vario 32

Hier zeigen wir aktuelle Lawinen-Airbag-Rucksäcke.

Die ABS-Rucksäcke zählen zu den modularsten: Die Rückenplatte mit Airbag (Base Unit) gibt es für etwa 710 Euro. Auf diese zippt man verschiedene Cover, die zwischen 50 und 100 Euro kosten und acht bis 50 Liter groß sind. Base Unit und Vario 32-Cover wiegen zusammen 2688 Gramm. Das Cover ist mit Halterungen für Ski/Snowboard, Helm und Pickel ausgestattet. Schaufel und Sonde kommen im Hauptfach unter. Zudem gibt es 5 Außentaschen.

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Lawinen-Airbag-Rucksack: ABS Vario 32

Das heutige Design mit zwei Airbags gibt es bereits seit 1996. Acht weitere Hersteller, darunter Ortovox, Vaude und Deuter, verbauen ABS in ihren Modellen, wodurch sich eine große Produktvielfalt ergibt. Zudem entwickelt der Airbag-Hersteller auch eigene Rucksäcke. Die Luftsäcke funktionieren anders als bei vielen Systemen: Die Patrone bläst zwei getrennte Ballons mit je 85 Litern auf, die seitlich aus dem Tragesystem austreten. ABS-Systeme können mit einer Stahlkartusche (110 Euro) oder Carbonpatrone (215 Euro) bestückt werden. Nach jeder Auslösung benötigt man zudem einen neuen Griff, der im Preis der Patrone inbegriffen ist.

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Lawinen-Airbag-Rucksack: Deuter Ontop 28 SL

Als einer der wenigen Hersteller bietet Deuter ein dediziertes Frauenmodell an. Der Frontloader verfügt über ein Safetyfach vorne und diverse Halterungen für Ski/Snowboard, Pickel und Stöcke, deren Bänder in kleinen Taschen verschwinden. Die Griffaufnahme lässt sich – anders als bei Vaude und Ortovox – nicht im Träger verstauen. Dadurch fallen diese weniger breit aus, was schmale Personen freuen dürfte. Der Hüftgurt bietet eine sehr gute Lastenübernahme. Den 2624-Gramm-Rucksack gibt es für 700 Euro ohne Kartusche.

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Lawinen-Airbag-Rucksack: Ortovox Tour 32+7 ABS

Ortovox kombiniert das ABS-System mit dem hauseigenen "Modular Airbag Safety System". Dies ermöglicht es, bei guten Bedingungen den Airbag auszubauen und so Gewicht zu sparen. Der Rücken des Tour ist weich gepolstert. An der Vorderseite gibt es Halterungen für Pickel, Ski, Stöcke, Helm und ein Safetyfach. Dieses sitzt gut zugänglich hinten, beim Airbag. Am Boden befindet sich ein Abteil für Felle oder Steigeisen. Der Rucksack kostet im Handel 750 Euro ohne Auslöseeinheit.

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Lawinen-Airbag-Rucksack: Vaude ABScond Flow 22

Der 22+6 Liter große Frontloader verfügt über ein fest installiertes ABS-System. Vor allem Freerider werden sein schlichtes Design, bei dem sich Befestigungsschlaufen für Ski und Snowboard in kleinen Taschen verstecken, mögen. Praktisch ist auch das variable Tragesystem: Sowohl die Rückenlänge als auch die Hüftflossen lassen sich anpassen. Das Safetyfach sitzt vorne, es kann über die gesamte Länge geöffnet werden. Der ABScond Flow wiegt 2896 Gramm und wird für 720 Euro ohne Auslöseeinheit angeboten.

Lawinen-Airbag-Rucksack: Scott Air Free AP 30

Statt der üblichen großen Gaspatrone werden im Alpride-System von Scott zwei kleinere eingesetzt. Das soll es ermöglichen, die Patronen problemlos im Flugzeug mit sich zu führen. Der 150 Liter große Luftsack füllt sich in einem Halbkreis um den Träger. Der Auslösegriff ist fest mit dem System verbunden und muss nach Auslösung nicht erneuert werden.

Der hier gezeigte Scott Air Free AP 30 wiegt ohne Patronen 2502 Gramm. Die 30 Liter müssen sich aber Ausrüstung und Airbag teilen, denn dieser befindet sich direkt im Hauptfach. Der rund 640 Euro teure Rucksack verfügt über ein gut zugängliches Safetyfach vorne und äußere Halterungen für Ski, Stöcke, Pickel und Helm. Die zwei insgesamt 451 Gramm schweren Kartuschen kosten 40 Euro.

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Lawinen-Airbag-Rucksack: Mammut Pro Protection Airbag

Die Schweizer bieten zwei unterschiedliche Systeme an: das Removable Airbag System (R.A.S.) und das Protection Airbag System (P.A.S.). Beide Varianten sind herausnehmbar und können in andere Mammut-Rucksäcke gleichen Systems eingebaut werden. R.A.S. und P.A.S. verfügen über einen 150 Liter großen Mono-Ballon, der sich bei R.A.S. halbkreisförmig um den Rucksack entfaltet. Bei P.A.S. sitzt ein Teil des Airbags in den Schulterträgern, wodurch sie etwas breiter und starrer werden. Schmale Personen kann dies in ihrer Bewegungsfreiheit stören. Aufgeblasen umgibt P.A.S. Kopf und Brust des Verunfallten und soll so auch vor Verletzungen schützen. Die Griffe müssen bei beiden Systemen nach der Auslösung nicht gewechselt werden.

Den 35-Liter-Frontloader gibt es mit P.A.S. für 720 Euro bei einem Gewicht von 2640 Gramm. Die Stahlkartusche wiegt 500 Gramm und kostet 99 Euro, die Carbon-Variante ist 168 Gramm leichter und etwa 100 Euro teurer. Neben dem vorne liegenden Safetyfach besitzt der Rucksack Halterungen für Ski, Snowboard, Helm, Pickel und Stöcke.

Lawinen-Airbag-Rucksack: BCA Float 27 Tech

Das Float-System wurde von der Firma BCA (backcountry access) entwickelt und gilt als das günstigste auf dem Markt. Es verwendet einen 150 Liter großen Mono-Ballon, der sich halbkreisförmig um den Rucksack ausbreitet. Der kleine, tellerförmige Griff wird nach der Auslösung nicht getauscht, die Kartusche kann sogar erneut befüllt werden. Allerdings müssen zwei Schläuche an der Flasche montiert werden, was die Inbetriebnahme etwas fummelig gestaltet. Das System gibt es in sechs Variationen zwischen 22 und 42 Litern.

Der 27 Liter große Frontloader kostet 570 Euro bei einem Gewicht von 2438 Gramm. Die Kartusche für 145 Euro wiegt etwas mehr als die der Konkurrenten, nämlich 658 Gramm. Eine Carbon-Variante ist nicht verfügbar. Der Float 27 besitzt alle notwendigen Halterungen für Ski, Helm, Pickel und Stöcke, die Snowboardbefestigung ist extra erhältlich. Die vorderste Tasche ist für das Safetyfach reserviert. Die Schulterträger fallen etwas breiter aus, sind daher eher ???für kräftigere Staturen geeignet.

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Video: Lawinen-Airbag-Systeme im Check

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