Best of klettern-Test 2014

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Foto: Arcteryx Kletter-Rucksäcke 2014

Sportkletter Rucksack Miura 45 von Arc’teryx

Hier zeigen wir das Equipment, das in unseren Materialtests 2014 eine Empfehlung oder einen Kauftipp bekommen hat.

Die Kanadier haben sich was besonderes ausgedacht: Dank eines umlaufenden Zwei-Wege-Reißverschlusses lässt sich die Front in eine Ebene aufklappen – so kann der Rucksack auch als Seil-Unterlage/Behälter genutzt werden. Das 840d-Nylon ist mit Schaumstoff gefüttert und taugt prima als Sitzunterlage. Der Tragekomfort ist sehr gut. Drei Rückenlängen erhältlich.

Fazit: Clean, trotzdem multifunktional und dank der sehr soliden Materialien und Verarbeitung sicher ein Begleiter für viele Jahre.

Positiv: Reduzierte, aber äußerst funktionale Ausstattung für vielfältige Nutzung; große Materialschlaufe; sehr gute Schultergurte, Hüftflossen; Rückenverstärkung für gute Lastübertragung
Negativ: teuerstes Modell im Feld
Ausstattung: Aufklappbare Front durch umlaufenden 2-Wege-RV; vier RV-Taschen; Materialschlaufe; Trinksystem-Fach und -Halterung; Tragegriffe
Volumen: 43 Liter (Größe Regular)
Gewicht: 1212 Gramm
Preis: €190

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Sportkletter Rucksack Roxback von Camp

Der Roxback ist das Gegenstück des Mammut-Modells: Die Ausstattung ist auf ein Minimum reduziert, innen gibt es nur zwei Materialschlaufen plus ein Wertsachenfach. Der Zugriff über den langen Reißverschluss am Rücken ist problemlos, sinnvolle Tragegriffe erleichtern kurze Transporte. Dank zwei Kompressionsgurten am Top kann ein Seil außen transportiert werden.

Fazit: Leichte, schnörkellose und günstige Sporttaschen-Rucksack-Kombination für Kletterspartaner genauso wie für Boulderer.

Positiv: Mit Abstand leichtestes Modell; sinvolle Griffanordnung; Kompressionsgurte am Top zum Seiltransport nutzbar; günstiger Preis
Negativ: Deutliche Abstriche beim Tragekomfort; nichts für Ordnungsfanatiker
Ausstattung: Rückenzugriff durch langen RV; zwei Tragegriffe am Rücken, einer an der Front, einer am Top; zwei Kompressionsgurte oben
Volumen: 35 Liter
Gewicht: 710 Gramm
Preis: €45

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Sportkletter Rucksack Neon Gear 45 von Mammut

Ein Netzfach für die Schuhe, ein angeklippter Beutel für den Chalkbag, eine Seilplane, die sich dank Kordelzug zum Seilsack verwandeln lässt, eine Materialschlaufe und ein perfekt zu bedienendes Innendeckelfach – dieser Rucksack bringt Struktur in euer Leben. Bei soviel Bedienkomfort hätte er sich aber auch gepolsterte Hüftflossen für längere Zustiege verdient.

Fazit: Ausstattungswunder für Ordnungswütige. Wer hier noch suchen muss, verirrt sich auch zwischen Parkplatz und Kletterhalle.

Positiv: Üppige Ausstattung; Schultergurte als Tragegriff nutzbar; Top- und Rückenzugang; Seilbefestigung am Deckel; vier Daisy-Chain-Schlaufen an der Front
Negativ: RV an Rückenöffnung schwergängig; keine Hüftgurt-Polsterung
Ausstattung: Toploader mit RV-Verschluss; Rückenzugang; Seilplane; Schuh-, Chalk- und weitere -Fächer; Materialschlaufe; Seilbefestigung Deckel
Volumen: 42 Liter
Gewicht: 1464 Gramm
Preis: €120

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Sportkletter Rucksack Rockbag von Skylotec

Mal Tasche, mal Rucksack – der Rockbag ist ein wahres Chamäleon. Problemlos lassen sich entweder Schulterund Hüftgurte oder die beiden großen Tragegriffe komplett verstauen. Für Ordnung am Fels und in der Halle sorgen Materialschlaufen, Karabiner und zahlreiche Taschen, eine große Seilplane schützt das Seil. Bei langen Zustiegen hapert es aber beim Tragekomfort.

Fazit: Der Rockbag bietet feine Features und Bedienungskomfort zu einem guten Preis. Tragekomfort und Volumen sind aber begrenzt.

Positiv: Rückentragesystem und Tragegriffe verstaubar; separate Seilplane; vier Materialschlaufen, zwei Karabiner; viele Taschen und Details; robustes Material
Negativ: Mini-Hüftflosse zu kurz geraten; wenig Volumen für einen Tag am Fels
Ausstattung: Umlaufender Rücken-RV, aufklappbar; Schulterträger, Hüftgurt und Tragegriffe verstaubar; Seilplane; 4 Materialschlaufen; viele Fächer
Volumen: 29 Liter
Gewicht: 1134 Gramm
Preis: €70

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Kletterseil Tepee II von Cousin Trestec (9,9 mm)

Mit dem Tepee II bringt die französische Seilmanufaktur Cousin Trestec einen Preisknaller auf den deutschen Markt. Auch von der Ausstattung und den technischen Werten her kann sich das Seil sehen lassen.

Fazit: Von den technischen Werten eher durchschnittlich und auch nicht als Highend-Seil konzipiert, macht der günstige Preis das Tepee II attraktiv. Wer weiche Seile mag, wird auch mit dem Handling zufrieden sein.

Technische Werte: Das schwerste und dickste Seil in unserem Artikel liegt beim Fangstoß und der Dehnung im Mittelfeld. Sieben Normstürze sind für knapp zehn Millimeter Durchmesser eher wenig.
Handling: Das Tepee II ist mit das weichste und flexibelste Seil im Feld und lässt sich durch den rauen Mantel sehr gut handhaben.
Preis: €129 (Preisangaben für 70 Meter)

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Kletterseil Eagle Light von Edelrid (9,5 mm)

Der Adler ist für die Saison 2014 dünner und leichter geworden, ohne dabei an Performance einzubüßen. Ab Werk von der Mitte her doppelt aufgenommen ist das Seil ruck zuck einsatzbereit.

Fazit: Rundum sehr ausgewogen und sehr gut im Handling ist das Eagle Light eines der leistungsfähigsten Seile in seiner Klasse. Von der Ausstattung her gehört es zu Edelrids Pro Line. Die Herstellung ist „bluesign“-zertifiziert.

Technische Werte: Der zweithöchste Fangstoß unserer Seilauswahl ist der Preis für die mit neun Normstürzen bei 9,5 mm Durchmesser höchsten Sicherheitsreserven. Die Dehnung ist die geringste im Feld.
Handling: Das Eagle Light gehört zu den etwas steiferen Kandidaten. Der Mantel ist anfänglich relativ glatt, die Handhabung insgesamt sehr gut.
Preis: €210 (Preisangabe für 70 Meter)

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Kletterseil Finesse von Mammut (9,3 mm)

Mammut setzt beim Finesse ein neues Flechtverfahren (Double Twist) ein, das es ermöglicht, vier statt bisher zwei Mantelzwirne parallel zu führen, was zu mehr Geschmeidigkeit führen soll.

Fazit: Leicht, leistungsfähig und durch die Dreifach- Zertifizierung sehr flexibel einsetzbar, dazu voll imprägniert und krangelfrei aufgenommen, was will man mehr. Die Herstellung erfolgt klimaneutral und nach „bluesign“-Standards.

Technische Werte: Bei Gewicht, Fangstoß und Dehnung liegt das Finesse im Mittelfeld. Sieben bis acht Normstürze können sich bei 9,3 mm Durchmesser durchaus sehen lassen.
Handling: Das Finesse ist relativ rau und gehört zu den flexibelsten Seilen im Feld. Für den geringen Durchmesser bietet das Finesse ein sehr gutes Handling.
Preis: €220 (Preisangabe für 70 Meter)

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Kletterseil Arial von Petzl (9,5 mm)

Mit einer Palette von acht Seilen erweitert der französische Hersteller sein Angebot an Kletterausrüstung. Das 9,5 mm starke Arial ist dabei als leichtes Seil zum leistungsorientierten Sportklettern konzipiert.

Fazit: Mit seinen Seilen steigt Petzl in der obersten Liga ein und liefert mit dem Arial ein perfektes High-End-Sportkletterseil. Die Franzosen spendieren ihrem Seil auch gleich eine Vollausstattung inklusive krangelfreier Wicklung.

Technische Werte: Das Arial zeigt sich bei Fangstoß und Dehnung im guten Mittelfeld, auch die Sturzzahl entspricht dem Klassenschnitt.
Handling: Das Arial ist im Auslieferungszustand das flexibelste der vorgestellten Seile. Die Handhabung ist sehr gut. Der Durchmesser und der anfänglich glatte Mantel erfordern ein geeignetes Sicherungsgerät.
Preis: €220 (Preisangabe für 70 Meter)

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Hardshell Jacke Alpha FL Jacket von Arc`teryx

Trotz ihres robusten Dreilagenmaterials wiegt die neue Alpha FL nur 325 Gramm. Das minimalistische Federgewicht glänzt mit bestem Wetterschutz und guter Bewegungsfreiheit. Auch die Verarbeitung ist vom Feinsten. Das Klima geht dank des hochatmungsaktiven Materials und der minimalen Tapefläche auch ohne Pitzips in Ordnung. Die Kapuze passt auch über große Helme.

Fazit: Die Alpha FL schafft den Spagat zwischen minimalistischer Leichtjacke und Arbeitstier.

Material: Gore-Tex Pro
Gewicht/Packmaß: 320 g/1,6 l
Sonstiges: Eine recht geräumige Brusttasche, helmtaugliche Kapuze, längerer Rücken.
Preis: 350,00 Euro

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Hardshell Jacke Nordwand Pro Jacket von Mammut

Die körpernah geschnittene und sehr robuste Nordwand Pro von Mammut bietet eine sehr gute Bewegungsfreiheit und eine vorbildlich helmtaugliche Kapuze. Auch am Wetterschutz gibt es nichts auszusetzen. Das widerstandsfähige Material und die üppige Ausstattung schlagen sich allerdings im Gewicht nieder. Kragen und Kapuze schützen ob mit oder ohne Helm bestens.

Fazit: Eine üppig ausgestattete Jacke für alle Wetter und Unternehmungen. Da fehlt es an nichts.

Material: Gore-Tex Pro
Gewicht/Packmaß: 515 g/1,8 l
Sonstiges: 3 Außen-, 3 Innentaschen, Pitzips, 2-Wege-RV, Schneefang abzippbar, helmtgl. Kapuze.
Preis: 680,00 Euro

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Hardshell Jacke Trilogy Jacket von Millet

Das Trilogy Jacket stammt aus der Top-Kollektion von Millet. Die kurz und körperbetont geschnittene Jacke überzeugt mit einem flexiblen Material, geringem Gewicht und einer sehr gut anpassbaren Kapuze. Letztere ist für große Helme aber auf der knappen Seite. Die Bewegungsgfreiheit überzeugt. Bei besonders athletisch gebauten Menschen wird es im Schulterbereich etwas eng.

Fazit: Das Trilogy Jacket ist eine leichte, mit allem Notwendigen ausgestattete Alpinjacke.

Material: Gore-Tex Pro
Gewicht-Packmaß: 453 g/ 1,6 l
Sonstiges: 3 Außen-, 2 Innentaschen, Pitzips, 2-Wege-RV, helmtaugliche Kapuze.
Preis: 539,90 Euro

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Hardshell Jacke Point Five Jacket von The North Face

Das Point Five Jacket hat das Zeug zum Klassiker: Für weniger als 400 Euro erhält man eine Jacke, die eine sehr solide Performance zeigt, egal ob man Wetterschutz, Tragekomfort, Klima oder die gute Verarbeitung betrachtet. Die Bewegungsfreiheit der weit geschnittenen Jacke überzeugt auch mit einer Wärmeschicht darunter. Die Kapuze könnte für großvolumige Helme etwas größer sein.

Fazit: Die recht günstige Dreilagenjacke ist ein unauffälliger, funktioneller Allrounder.

Material: Gore-Tex Pro
Gewicht/Packmaß: 445 g/1,7 l
Sonstiges: 2 Außentaschen, Pitzips, helmtaugliche Kapuze, eher kurz und weit geschnitten.
Preis: 380,00 Euro

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Kletterschuh Anasazi Pink von Five Ten

Mit den Anasazis stieg die Firma Five Ten in den 80er-Jahren zu einem der wichtigsten Kletterschuhhersteller auf. Nun ist der legendäre Schnürer zurück und an einigen Stellen verbessert worden: Die Ferse fällt weniger voluminös aus und passt besser, der Randgummi besteht jetzt ebenfalls aus Stealth C4, Five Tens bestens bewährtem Reibungsgummi. Die umständliche Schnürung bleibt leider bestehen, fixiert den Fuß aber perfekt. Geblieben sind: das leichtfüßige Klettergefühl, die Sensibilität und die Fähigkeit, auf kleinste Tritte sauber Druck zu bringen.

Fazit: Die Legende lebt. Der Anasazi Pink ist einer der leichtesten Schuhe im Feld, und so klettert er sich auch: präzise, sensibel, bequem.

Konstruktion: Schnürer, leicht asymmetrisch, ohne Downturn
Material: Obermaterial Cowdura, gefüttert
Sohle: Stealth C4
Größen: UK 2 - 14
Preis: €130,00

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Kletterschuh Spirit Lady von Red Chili

Den komfort-orientierten Allrounder Spirit und die Frauenvariante Spirit Lady hat Red Chili schon seit einiger Zeit im Programm. Beide wurden für 2014 weiter verbessert: Der Zehenbereich ist nun gefüttert, die Velcrostreifen wurden breiter, um den Druck besser zu verteilen, und die Mittelsohle wurde noch etwas fester gewählt, um den Fuß beim Antreten zu unterstützen. Die Operation ist gelungen. Der Spirit Lady empfiehlt sich als Basiskletterschuh für alle Lagen. Die geteilte Zunge und die Fersendämpfung sind geblieben und erhöhen das Wohlgefühl weiter.

Fazit: Der Spirit Lady bietet eine prima Passform und viele Details, die den Komfort erhöhen. Dazu klettert er sich draußen und drinnen gut.

Konstruktion: Velcro, leicht asymmetrisch, ohne Downturn, gedämpfte Ferse
Material: Synthetik, gefütterte Zehenkappe
Sohle: Red Chili RX2, 4,5 mm
Größen: UK 3 - 12
Preis: €109,95

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Kletterschuh Stix von Scarpa

„Attacke!“, scheint es aus dem Scarpa-Karton zu rufen, wenn man ihn öffnet. Der Stix ist extrem asymmetrisch und nach unten gebogen. Dass dieser Slipper nur spielen will, glaubt kein Mensch. Am Fuß, wohin er sich willig begibt, sitzt er sauber, wenngleich die extreme Form nicht die komfortabelste ist. Beim Klettern ist der Stix sehr weich und sensibel, schafft es dabei aber, selbst auf winzigen Tritten präzise und mit Druck zu stehen. Irgendwie hat da wohl das X-Tension-System – der orangene Gummi, der Ferse und Front verbindet – seine Finger im Spiel.

Fazit: Extrem sensibel, wunderbar präzise: Der Stix klettert in der Oberliga. Ob beim Bouldern, im Überhang oder an der Kunstwand.

Konstruktion: Slipper, stark asymmetrisch, starker Downturn
Material: Leder, ungefüttert
Sohle: Vibram XS Grip2, 3,5 mm
Größen: 34 - 44
Preis: €114,95

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Kletterschuh Pantera 2.0 von Wild Climb

Dem Pantera – einem angriffig geformten Schuh fürs Extreme – hat Wild Climb in der neuen Auflage ein neues Obermaterial verpasst. Dieses „Wildmicrofiber“ genannte Material ist luftdurchlässiger als andere Synthetikstoffe und dehnt sich punktuell etwas, ohne sich großflächig zu verformen. Der Pantera 2.0 sitzt denn auch – trotz seiner stark gebogenen Form und obwohl er vorne recht schmal ist – ohne Druckstellen am Fuß. An der Ferse hatten aber alle Tester etwas Luft. An Fels und Plastik bringt der Pantera 2.0 den Druck präzise auf den Punkt und steht gut.

Fazit: Für seine Form ist der Pantera 2.0 noch recht komfortabel. Vor allem aber steht er selbst auf kleinen Tritten sehr sauber.

Konstruktion: Schnürer, stark asymmetrisch, starker Downturn
Material: Synthetik, gefüttert
Sohle: Vibram, 4 mm
Größen: 34 - 46
Preis: €109,00

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Kletterschuh Oasi von Tenaya

Vor zwei Jahren war der Inti von Tenaya einer der Lieblinge der Tester. Nun schicken die Spanier mit dem Oasi einen neuen Velcro-Slipper an den Start, der mit zwei dünnen, verstellbaren Velcro-Streifen fixiert wird. Der Oasi ist leicht asymmetrisch mit etwas Downturn, ohne allzu extrem auszufallen. Die Passform ist vorne gut, der recht schmale Schuh sauber pointiert, ohne seitlich zu drücken. An der Ferse blieb immer etwas Luft. Der Oasi klettert sich ähnlich präzise wie der Inti, ist aber noch einen Hauch weicher und mit seiner dünnen Sohle sensibler.

Fazit: Ziemlich bequemer Oberklasseschuh, der sich zum Bouldern und für extreme Projekte gleichermaßen gut eignet.

Konstruktion: Velcro-Slipper, leicht asymmetrisch, mit Downturn
Material: Synthetik, gefüttert
Sohle: Vibram XS Grip, 3,5 mm
Größen: UK 2 - 13
Preis: €124,95

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Crashpad Mondo von Black Diamond

Nachdem fallfreudige Highballer eine zu kurze Lebensdauer der Schaumstoffe bemängelten, wurden diese optimiert. Mit Erfolg – nach 30 Bouldertagen konnten wir keine Ermüdung feststellen, Dämpfung und Durchschlagschutz sind bestens. Sonst ist alles wie gewohnt: Der Falz lässt sich mit zwei Velcrostreifen fixieren, dazu gibt‘s vier Positionierschlaufen und verstaubare Schulterträger für kurze Transporte. Die Hüftflosse sitzt allerdings immer noch etwas tief, und das Format ist nicht gerade tauglich für dichte Wälder.

Fazit: Simpel und sicher: Der Highball-Klassiker überzeugt wieder – wenn das fette Ding mal am Block ist.

Größe offen: 165 x 112 x 12,5 cm
Gewicht: 9,9 kg
Konstruktion: Burrito; 2 Lagen; 4 Positionierschlaufen; Falzfixierung
Hülle: 600d Ripstop Polyester
Preis: €300,00

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Crashpad Impact von Black Diamond

Der kleine Bruder des Mondo kommt bei einem Offenformat von 114 x 100 x 10 cm auf 5,0 Kilogramm. Auch beim Impact wurde die 2-lagige Schaumstoff- Konstruktion gegenüber dem Vorgänger verbessert – ebenfalls zu unserem Wohlgefallen. Alle Tester zeigten sich mit Dämpfung, Durchschlagschutz und Handling zufrieden, und bei Testende waren hinsichtlich der Performance noch keine Einbußen zu beklagen. Für Riesensprünge ist das Impact nicht ausgelegt, im normalen Gebrauch bis fünf Meter Blockhöhe oder als Parcour-Pad schlägt es sich aber wacker.

Fazit: Leicht, günstig und dazu eine ausgewogene Performance.

Preis: €170,00

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Crashpad Spot 2 von DMM

Ob für den Sitzstart, um Blöcke im Landebereich abzudecken oder als Minimallösung für Parcours – das Spot 2 ist vielseitig. Die dreilagige Schaumstoff-Konstruktion des 100 x 100 x 7 cm großen und 3,1 kg schweren Pads ist hart abgestimmt und bietet auch bei normalen Stürzen genügend Dämpfung und Durchschlagschutz. Dank Umhängegurt lässt es sich über der Schulter tragen oder am Hauptpad fixieren. Dazu gibt‘s eine robuste Hülle und einen verstaubaren Schuhabstreifer.

Fazit: Praktisches Ergänzungspad oder Parcourpad für Minimalisten.

Preis: € 150,00

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Crashpad Crashiano von Mammut

Ob‘s in Cresciano oder sonstwo crasht – wenn das Crashiano dabei ist, kein Problem. Die dreilagige Schaumstoffkonstruktion mit einem durchgehenden Schaum oben bietet beste Dämpfung und sehr guten Durchschlagschutz auch bei großen Stürzen. Ein Flap mit integrierter Tasche dient im Einsatz auch zum Schutz des guten Tragesystems vor Schmutz. Ab Herbst/Winter kommt das Pad mit Positionierschlaufen auf allen Seiten (bisher nur 2) in die Läden, auch wird die Hüftflosse nochmal optimiert.

Fazit: Prima Highball-Pad, dass auch kleineren Personen ordentlichen Tragekomfort bietet.

Größe offen: 156 x 110 x 12 cm
Gewicht: 9,2 kg
Konstruktion: Burrito; 3 Lagen (obere durchgängig); Schuhabstreifer
Hülle: Nylon
Preis: € 300,00

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Crashpad Boss Hogg von Metolius

Im Vergleich zum Boss Hogg, das wir vor fünf Jahren im Test hatten, schien uns die Abstimmung beim aktuellen Modell etwas weicher. Trotzdem sind Dämpfung und Durchschlagschutz gut, für Highballs ist das Pad aber nur bedingt zu empfehlen. Sonst gibt‘s kaum etwas zu meckern. Material und Verarbeitung sind prima, die Teppichoberseite sorgt für saubere Sohlen. Das Tragesystem ist angemessen, der Doppel-Flap praktisch, nur Positionierschlaufen an den Längsseiten wären wünschenswert.

Fazit: Robustes, durchdachtes Crashpad mit guter Dämpfung für fast jeden Einsatz.

Größe offen: 122 x 91 x 10 cm
Gewicht: 5,4 kg
Konstruktion: Burrito; 3 Lagen (obere durchgängig); Hüftgurt
Hülle: Ballistic Nylon; Hypalon
Preis: € 239,95 €

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Crashpad Saturn von Moon

Das Pad mit dem Namen des zweitgrößten Planeten bietet die zweitgrößte Fläche im Feld. Die zweilagige Taco-Konstruktion wiederum bietet erstklassige Dämpfung. Dito der Durchschlagschutz, einzig an den Ecken wird‘s ein bisschen weicher. Die Flap-Abdeckung für das auf der Aufsprungseite angebrachte Tragesystem ist gut zu bedienen und dient zudem als Fußabstreifer. Die Schultergurte sind okay, gepolsterte Hüftflossen wären allerdings kein Luxus – ebenso wie vier statt nur zwei Positionierschlaufen.

Fazit: Fette Matte für große Blöcke, für kleine Boulderer auf dem Weg dorthin aber keine Freude.

Größe offen: 180 x 120 x 14 cm
Gewicht: 9,5 kg
Konstruktion: Taco; 2 Lagen; Anti-Rutsch-Einsätze unten; Flap
Hülle: Ripstop Nylon; Verstärkungen
Preis: € 300,00

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Crashpad Paddy Dominator von Ocùn

Die FTS-Konstruktion mit senkrechten Schaumröhren in einem offenzelligen Schaumstoffblock sorgt für höchsten Durchschlagschutz bis an den Rand, für Leichtgewichte fällt die Dämpfung dafür etwas gering aus. Dank RV-Konstruktion lässt sich das Pad auch längs verbinden (200 x 66 cm), der durch den RV etwas breitere Falz kann an der Unterseite durch einen Velcro-Strap fixiert werden. Neben zwei Tragegriffen sind auch vier Positionierschlaufen geboten, nur die Schultergurte sind nicht die bequemsten.

Fazit: Highball-taugliches Pad, das Sicherheit, Langlebigkeit und top Handling kombiniert.

Größe offen: 132 x 100 x 14,5 cm
Gewicht: 6,1 kg
Konstruktion: Burrito; 3 Lagen, FTS Absorption; auch längs einsetzbar
Hülle: Cordura Ballistic/650d, Plastel
Preis: € 239,95

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Crashpad Standard von Red Chilli

Für seine Landefläche kommt das Pad mit der scharfen Schote ziemlich dick daher. Die üppige Schaumstoffbestückung zahlt sich aus: Dämpfung und Durchschlagschutz sind gut, das Gewicht fällt trotzdem gering aus. Negativ schlägt sich die Dicke nieder, wenn es darum geht das Pad zu positionieren – es lässt sich schlecht greifen und besitzt keine seitlichen Schlaufen. Auch der Tragekomfort ist suboptimal, da die Velcro-Fixierung der Schultergurte nicht lange hält und letztere nach einiger Zeit durchrutschen.

Fazit: Günstiges Pad, das sichere Landungen bietet, aber Schwächen bei Handling und Transport zeigt.

Größe offen: 120 x 90 x 12 cm
Gewicht: 4,2 kg
Konstruktion: Burrito; 2 Lagen; Sofa-Feature; Verbindungsvelcros
Hülle: Synthetik
Preis: € 169,95

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Crashpad Wrap von Snap

Das Wrap dämpft und schützt sensationell. 24 Schaumstoff-/Luftzellen zwischen den geschlossenzelligen Schichten dämpfen kleine Plumpser sanft, bei harten Fußlandungen machen sie dicht. Bei langfristiger Geschlossen-Lagerung leiden die Kammern in der Mitte etwas, erholen sich aber nach einiger Zeit wieder. Notfalls kann man Zellen umplatzieren. Die Aufhängung der Schultergurte wurde verbessert, der Tragekomfort ist aber nach wie vor suboptimal. Auch kann kein Gepäck im Pad transportiert werden.

Fazit: Vom Plumpser bis zum Riesensatz – das Wrap macht‘s. Beim Transport zeigt es aber Schwächen.

Größe offen: 150 x 100 x 15 cm
Gewicht: 9,4 kg
Konstruktion: Taco; 1 Lagen + 24 perforierte Schaumstoffzellen; 3 Griffe
Hülle: 1680d Ballistic Nylon
Preis: € 299,00

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Daunenjacke Cerium LT Hoody von Arc`teryx

Mit dem Cerium LT Hoody beweist Arc‘teryx einmal mehr seine Klasse. Die Jacke wiegt wenig und isoliert bestens, der körperbetonte, dreidimensionale Schnitt macht jede Bewegung mit. Außerdem sind für Feuchtigkeit oder Druck anfällige Stellen (Schultern, Achseln, Kragen, Bündchen) mit Kunstfasern gefüllt. Die Kapuze lässt sich dank Volumenverstellung exakt anpassen. Auch top: Material und Verarbeitung.

Fazit: Leicht und warm, bis ins Detail durchdacht und hochwertig: Trotz des stolzen Preises ist die Cerium Lt Hoody jeden Cent wert.

Ausstattung: 2 RV-Außentaschen, Kapuze mit Volumenverstellung, Packsack
Gewicht/Packmaß: 260 g 1,7 l (Gr. M)
Füllung: 95 g D. (850 cuin), Kunstfaser
Preis: € 350,00

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Daunenjacke L.I.M Essens Jkt von Haglöfs

Beeindruckend: Trotz ihres niedrigen Gewichts zählt die körperbetonte L.I.M. Essens zu den wärmeren Testmodellen. Das liegt am ultraleichten Stoff und der Konstruktion: Bündchen, Saum und Kragen schließen dicht ab, die Daune kann sich voll entfalten. Auch lässt die Jacke Bewegungsfreiheit. Die offenen Taschen eignen sich zum Händeaufwärmen, aber weniger als Stauraum. Die Verarbeitung ist ausgezeichnet.

Fazit: Die Jacke glänzt mit einem top Wärme-Gewichts-Verhältnis und körpernahem Schnitt – ideal für Fans von Ultraleichtausrüstung.

Ausstattung: 2 Außentaschen ohne Reißverschlüsse
Gewicht/Packmaß: 180 g/1,2 l (Gr. L)
Füllung: 71 g Gänsedaune (800 cuin)
Preis: € 270,00

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Daunenjacke Continuum Hoodie von Rab

Auch das Continuum Hoodie ist mit wasserabweisender Daune gefüllt. Das Rab-Modell schafft den Spagat aus starker Isolation und geringem Gewicht. Es bietet die beste Kapuze im Feld – sie passt sogar problemlos über einen Helm – und drei Taschen. Die Brusttasche dient auch als Packsack. Außerdem schmiegt sich die aufwendig geschnittene Jacke an den Körper an, ohne die Bewegungsfreiheit einzuengen.

Fazit: Wer Wert auf eine reichhaltige Ausstattung und eine top Kapuze legt, für den ist das leistungsfähige Continuum Hoodie ideal.

Ausstattung: 3 RV-Außentaschen, voll verstellbare Kapuze, Kordelzug im Saum
Gewicht/Packmaß: 340 g/2,0 l (Gr. M)
Füllung: 138 g Daune (850 cuin, DWR)
Preis: € 319,95

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