KL-Shorty_Cannstatter-Pfeiler-20080606-81 (jpg) Ronald Nordmann

Interview mit Thomas "Shorty" Tauporn

"Ich hab quasi am Campusboard übernachtet"

2008 wurde er Vizeweltmeister der Jugend A und Zehnter bei der Lead-EM der Erwachsenen – Thomas Tauporn ist eine der großen Wettkampfhoffnungen. Unter seinem normalen Namen kennt ihn trotzdem kaum jemand. Alle nennen ihn schlicht „Shorty“.

Seine lange Zeit geringe Körpergröße hat ihm den Spitznamen eingetragen. Thomas „Shorty“ Tauporn musste sich zu Beginn seiner Kletterlaufbahn oft gewaltig strecken oder gar springen, um den nächsten Griff zu erreichen. Dies hat den mittlerweile 18-Jährigen aber nicht davon abgehalten, zu einem der weltbesten Jugend-Wettkampfkletterer zu werden. Und inzwischen ist er auch in der Weltspitze der Herren angekommen: Zum Beispiel siegte er beim Internationalen Rockmaster in Shanghai Anfang Mai, bei dem er unter anderem Patxi Usobiaga hinter sich lassen konnte. Im Interview gibt uns der 18-jährige Schwabe – Marke „Schwarm aller Schwiegermütter“ – einen Einblick in Wettkampfszene und Trainings­alltag im Weltcup und verrät, was er sich für 2009 vorgenommen hat.

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Shorty beim legendären Rockmaster in Arco (2008).

Vorneweg: Mittlerweile hast du ja die 1,70m-Grenze überschritten. Stört es dich, wenn du für alle weiterhin der „Shorty“ bist?
Nein, ich find‘s ganz gut. So ein weit verbreiteter Spitzname macht einen gleich zu etwas Besonderem, und die meisten Leute kennen mich wahrscheinlich gar nicht anders. Ihr könnt mich also ruhig weiterhin so nennen!

Die Weltcup-Saison 2009 steht vor der Tür. Bist du fit?
So fit wie noch nie! Ich habe auch so viel trainiert wie noch nie.

Das wäre die nächste Frage gewesen: nur mehr trainiert oder auch anders?
Seit zwei Jahren trainiere ich jetzt mit Erwin Marz. Das macht viel Spaß trotz des intensiven Trainings, und in diesem Jahr ist es mit dem Stützpunkttraining in der neuen Halle in Darmstadt noch besser geworden. Da kommen alle zusammen. Mit Jan Hojer und Jule Wurm trainiere ich dort jedes zweite Wochenende, das ist richtig geil! Über den Winter haben wir ein gezieltes Aufbautraining gemacht, ich habe quasi am Campusboard übernachtet. Jetzt trainie­re ich noch zwei Wochen Intramuskuläre Koordination, meist dreimal bouldern, zweimal klettern, dann kommt Ausdauer. Dazu haben wir einiges mit Gymnastik ausprobiert und dazu Joggen, Schwimmen, Radfahren … Zuhause in Stuttgart setzen wir dann Erwins Trainingspläne, die er mit dem Bundestrainer Christoph Finkel abgesprochen hat, um. Zusätzlich feilen wir an Technik, Taktik und Konzentration. Dann gibt es noch die speziellen Kadertrainings mit Christoph Finkel, wo wir im Wesentlichen wettkampfspezifisch trainieren. Je nach Trainingsphase wird dann auch mal so richtig geklotzt. Insgesamt trainiere ich derzeit fünfmal die Woche. Und natürlich klettere ich auch noch „nur zum Spaß“ – am liebs­ten draußen. Generell helfen mir Wettkämpfe immer super, um mich zu motivieren: Wenn es schlecht gelaufen ist, bin ich motiviert, es besser zu machen, und wenn es gut gelaufen ist, bin ich erst recht motiviert weiterzumachen.

"Ich halte den Ball aber lieber mal flach"

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"Schwarm aller Schwiegermütter" - so alt fühlt sich Shorty noch gar nicht...

Nach deinen Erfolgen 2008 dürftest du also voll motiviert sein.
Klar bin ich zufrieden mit der letzen Saison. Der Vize-Weltmeis­tertitel bei der Jugend A in Sydney war echt der Hammer, und der zehnte Platz bei der EM in Paris hat mir gezeigt, dass es auch bei den Herren weiter nach vorne gehen kann. Und dass ein Final­einzug nicht mehr weit weg ist. Ich bin voll motiviert und hoffe, dass der Trend nach oben so weiter geht.

Du durftest auch beim legendären Rockmaster in Arco starten. Wie hat sich das angefühlt, als Jüngster neben all den Klettergrößen anzutreten?
Mein Ziel war, mich nicht als chancenlos zu präsentieren. Ich glaube, das ist mir auch gelungen – auch wenn auf dem Papier „nur“ der achte Platz steht. Es war auf jeden Fall ein geiles Gefühl, mit Ramon (Julian Puigblanque) oder Patxi (Usobiaga) in der Iso zu sitzen. Und das Drumherum war natürlich auch der Hammer: super Wetter, super Publikum und ganz schön lange Routen. Auch das Programm war ganz schön stramm: Ich musste zum Auschecken der Workout-Route, danach zur Preisverleihung, dann zum offiziellen Buffet und noch zum Fotoshooting. Klasse war auch, dass ich von meiner Familie und von meinen Freunden begleitet und angefeuert worden bin. Alles in allem war das ein super Erlebnis und hat mich heiß gemacht auf weitere Teilnahmen! Natürlich ist Shorty zum Rockmaster 2009 wieder eingeladen.

Demnächst beginnt die Lead-Saison 2009. Was hast du dir für dieses Jahr vorgenommen?
Mein Hauptfokus liegt auf dem Weltcup. Auf jeden Fall punkten, ein, zweimal ins Finale, möglichst oft vorne reinklettern. Ganz toll wär‘s, wenn ich im Gesamtweltcup unter den ersten Zehn wäre. Ich halte den Ball aber lieber mal flach. Obwohl … (grinst), Jugendweltmeister wäre natürlich auch nicht schlecht, und bei der Deutschen Meis­terschaft zählt nur der Titel.

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"Eigentlich zählt ja nur der Onsight"

Stichwort nationale und internatio­nale Wettkämpfe: Wie groß ist da der Unterschied im Niveau?
Ich finde, Jugend-Europacups sind deutlich schwieriger zu gewinnen als Deutsche Sportklettercups. Deshalb würde ich lieber einen Jugend-Europa­cup als einen DSC bei den Herren gewinnen. International ist mir immer wichtiger.

Und wie unterscheiden sich bei internationalen Wettkämpfen die Routen bei den Jugend- und den Erwachsenen-Wettbewerben?
Ich denke, der Hauptunterschied ist, dass die Routen bei den Herren weniger Fehler verzeihen. Es geht gleich ab dem ersten Zug voll zur Sache. Bei der Jugend sind die Routen ausdauernder geschraubt, und das dicke Ende kommt meist zum Schluss. Bei den Herren sind die Routen mehr aneinandergereihte Boulderstellen, und man muss ab dem ersten Zug voll bei der Sache sein, sonst ist man schneller wieder auf dem Boden als erwartet. Es gibt keine Gelegenheit, sich in der Route „warmzuklettern“.

Wen schätzt du im Lead-Weltcup besonders stark ein – wer wird den Gesamt-Weltcup 2009 gewinnen?
Gute Frage … Ich denke, der fitteste ist Ramon. Ramon, Patxi und Tomás Mrázek werden es, glaube ich, unter sich ausmachen. Wobei, die Österreicher und Jorg Verhoeven mischen bestimmt auch ganz vorn mit. Mrázek würd ich‘s aber am meisten gönnen.

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Beim Rockmaster 2008
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Häufiger Trainingspartner: Das Campusboard.

Warum?
Der klettert am geilsten von allen, der nimmt‘s, wie‘s kommt. Der geht raus und sagt: „Da soll ich hoch? Cool!“

Was ist mit Ondra?
Hmm, bei Adam kann ich nicht richtig einschätzen, wie er sich im ersten Jahr bei den Herren behaupten kann. Zuzutrauen ist ihm alles, aber ich denke, man sollte die ersten Weltcups abwarten.

Mit Ondra, David Lama, Jakob Schubert, Johanna Ernst, dir und anderen treten ja eine ganze Reihe Teens gegen die „alten Hasen“ an. Hattet ihr es leichter, stark zu werden?
Ich glaube schon. Die Jugendlichen, die jetzt so stark sind, haben ja schon aus dem Kinderwagen heraus Kunstgriffe angefasst und sind mit Bouldern und schweren Routen am Plastik groß geworden. Und sie probieren einfach mit relativ wenig Respekt in jungen Jahren auch ganz schwere Sachen – da verwundert es nicht, wenn sie früh richtig stark sind. Die „alten Hasen“ mussten sich das noch unter ganz anderen Bedingungen und vielleicht auch mühsamer erarbeiten. Deshalb finde ich es beeindruckend, wie sie es geschafft haben, so fit zu werden, und mit welcher Konstanz diese Kletterer sich nun schon seit Jahren an der Spitze im Weltcup aufhalten. Diese Konstanz muss man als „Youngster“ erst einmal erreichen.

In den letzten Jahren haben die
Österreicher das internationale Geschehen ziemlich dominiert. Woran liegt das, an der guten Bergluft?

Naja, von Bergluft allein wird man auch nicht stark und so schlecht ist die Luft in Stuttgart auch nicht… Nee, im Ernst: In Österreich hat sich einfach eine super Trainingsplattform gebildet. Mit Innsbruck haben sie eine der besten Hallen der Welt, die mittlerweile zum Treffpunkt der gesamten Weltelite geworden ist. Ich war ja vor der EM selbst zum Trainieren dort: Es gibt da bestimmt zehn Routen im oberen 10. Grad und die werden auch noch regelmäßig neu geschraubt. Das sind für einen Weltcupkletterer natürlich optimale Trainingsbedingungen. Und nicht nur das: Man kann auch mal schauen, wo man selbst steht im Vergleich zu den ganzen internationalen Topstars. Da wird man manchmal ganz schön auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt… Aber trotzdem herrscht eine super entspann­te und motivierende Stimmung untereinander. Mit Darmstadt haben wir jetzt auch in Deutschland Trainingsmöglichkeiten auf diesem Niveau. Die Menge an harten Routen macht‘s einfach. In Darmstadt haben wir jetzt auch fünf, sechs Routen über 10, dazu viele 10- und 9+. Eigentlich zählt ja nur der Onsight-Go. Und mehr als dreimal brauchst du ohnehin nicht in die gleiche Route einzusteigen. Tomás Mrázek hat sich auch schon in Darmstadt zum Trainieren angekündigt. Ich bin gespannt, wie sich das entwickeln wird.

Vor der Zukunft ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit: Wie bist du eigentlich zum Klettern gekommen?
Ich bin schon als kleiner Junge überall hochgeklettert, wollte immer nach oben, egal wo. Irgendwann – das war mit sieben, 1998 – landete ich dann in einer Klettergruppe. Die ersten drei, vier Jahre Klettern waren dann „nur“ Spaß – da war ich nur so einmal die Woche dabei. Mein Glück war, dass damals auch Timo Preußler in der Halle in Waldstetten trainierte. Er hat mich quasi entdeckt und mit anderen Nachwuchstalenten zusammengebracht. So hat sich unter Timos Leitung ein kleines Wettkampfteam entwickelt. Zuerst ging’s mit dieser Truppe zu den Baden-Württemberg-Cups. Dort lief es gleich sehr gut für mich, so dass ich im nächsten Jahr schon bei den DAV-Jugendcups am Start war. Hier konnte ich mich nach einigen Treppenplätzen dann sofort für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, wo ich mit meinem überraschenden Sieg endgültig für Aufmerksamkeit gesorgt habe. Daraufhin wurde ich in die Jugendnationalmannschaft berufen, und der internationale Wettkampfzirkus ging los: Jugend-Europacups, Jugend-Weltmeisterschaft, und dann ab der Jugend A eben auch Weltcups bei den Herren und letztes Jahr die EM und das Rockmaster in Arco.

Bislang fehlt dir in deiner internationalen Trophäen-Sammlung noch ein Platz ganz oben auf dem Podium: Du bezeichnest dich manchmal selbst ironisch als „ewiger Zweiter“. Spornt dich das an oder gibt‘s da manchmal auch Resignation?
Also resignieren tu ich deshalb auf keinen Fall! Wenn ich ewiger Zweiter im Weltcup wäre, wäre das auch nicht so schlecht … Aber ich klettere ja auch noch nicht so lange bei den Herren, und in der Jugend war ich viermal Deutscher Meister. Zumindest da stimmt das ja nicht ganz mit dem „ewigen Zweiten“.

Was war bislang dein schönstes Erlebnis bei einem Kletterwettkampf?
Das beste Erlebnis wird wohl Platz Zehn bei der EM 2008 in Paris gewesen sein: Als man dort aus der Iso kam, hatte man circa 1000 Leute vor sich, die bei jedem Starter fast ausgeflippt sind. Es war einfach eine Bombenstimmung. Viele Wettkämpfe verbinde ich mit schönen Erlebnissen, generell mag ich das Reisen und die Atmosphäre. Ich mag es, wenn man auch mal was sieht von dem Land und nicht nur in der Kletterhalle rumgammelt. Da hatten wir mit den Jugend-Weltmeisterschaften in Peking, Ecuador und Sydney schon einige tolle Erlebnisse.

Und dein schlimmstes?
Finale Jugend-Europacup 2006 in Annecy. Da hab ich den ersten Haken nicht richtig geklippt, und das Seil hat sich wieder ausgehängt, als ich weitergeklettert bin – und tschüss… Daraufhin wurde Shorty disqualifiziert.

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"Ein richtiges Vorbild hab ich nicht"

Wie war das letzten Herbst bei der Deutschen Meisterschaft in Heilbronn? Da warst du Favorit, kamst aber nur auf Rang Vier bei den Herren und auf den zweiten Platz bei der Jugend A. War das schlimm für dich?
Das war nicht schlimm, das war nur ärgerlich. Außerdem habe ich mich für Jan mit seinen zwei Titeln gefreut. Ich denke, dass da der Kopf den Ausschlag gegeben hat. Ich war im entscheidenden Moment nicht voll dabei.

Vom Kopf zum Körper, Shorty. „In jungen Jahren“ musstest du aufgrund deiner geringen Körpergröße oft weite Züge dynamisch klettern oder Griffe anspringen. Hast du den Eindruck, dass dir das in deinem Kletterstil weitergeholfen hat?
Auf jeden Fall! Mein Kletterstil ist weiterhin dynamisch und meine Risikobereitschaft habe ich auch beibehalten. Wobei … ich denke schon, dass ich mittlerweile um einiges kontrollierter klettere als noch vor wenigen Jahren.

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"Ich lass das mal auf mich zukommen" - Shorty bleibt locker.
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Shorty in Céüse, bei der Flashbegehung von "Petit Tom" (8a).

Und inzwischen bist du auch ein ziemlich kompletter Kletterer: stark im Bouldern, schnell beim Speed und top im Lead. Was ist deine Lieblingsdisziplin?
Alles hat natürlich mit Klettern zu tun, aber mein Spezialgebiet ist definitiv das Leadklettern.

Wo siehst du das Wettkampfklettern in ein paar Jahren? Träumst du von den Olympischen Spielen?
Der Klettersport hat schon einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Wenn man nur mal die Hallen in Deutschland anschaut: Die werden immer voller, es klettern immer mehr Leute. Ich sehe das fast jeden Tag bei mir in Stuttgart. Dort sammeln sich auch viele junge Talente, die Interesse am Wettkampfklettern haben. Es wird also in Zukunft weiter vorwärts gehen mit dem Wettkampfklettern, denke ich. Also warum nicht zu Olympia - ich wäre am Start!

Was macht den Reiz des Wettkampfkletterns für dich aus?
Bei Wettkämpfen reizt mich vor allem das Feeling. Du hast nur einen Versuch, einen Go, der alles entscheidet.

In harten Routen draußen sieht das anders aus. Wie steht‘s mit deinen Ambitionen an echtem Fels?
Ich freue mich jedes Mal, wenn ich rauskomme, aber bislang war da noch das Problem mit der Mobilität. Aber jetzt, mit Führerschein, wird man auch mehr von mir im Bereich Felsklettern hören. Versprochen!

Hast du ein Lieblingsklettergebiet?
Céüse finde ich eigentlich super, aber der Zustieg ist definitiv zu lang … Das Frankenjura wäre eigentlich auch nicht schlecht, aber ich hab‘s nicht so mit Löchern, ich bin eher so der „abgespeckte-Henkel-Kletterer“. Und bei dem Stichwort kann es natürlich nur ein Lieblingsgebiet geben: Massone in Arco. Kurzer Zustieg und abgespeckte Henkel – perfekt!

Dann lass mich raten: deine schwerste Felsroute …
… richtig, habe ich auch in Massone geklettert: Mike Jordan (8b).

Was gefällt dir an der Kletterszene, was stört dich?
Gefallen tun mir das gemeinsame Trainieren, die gemeinsamen Ziele, das gemütliche Beisammensein mit anderen. Was stört mich? Dass Kletterer keine Partys feiern können. Das selten eine Klettererparty über Mitternacht hinaus dauert.

"Sollte ich die kennen?"

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Volle Konzentration: Shorty vor dem Einstieg in eine Finalroute.

Wie schaut es mit Vorbildern aus? Hast du welche – beim Klettern und im echten Leben?
Ein richtiges Vorbild hab ich nicht. Ich finde jeder gute Kletterer hat etwas Besonderes und das bewundere ich. Ich suche mir die guten Eigenschaften der Leute raus und versuche, sie bei mir umzusetzen.

Okay, keine Vorbilder. Wollen mal sehen, wie es um dein kletterhisto­risches Bewusstsein steht. Was fällt dir zu folgenden Kletterern aus Vergangenheit und Gegenwart ein: Wolfgang Güllich, John Gill, Reinhold Messner, Isabelle Patissier, Chris Sharma, Adam Ondra?
Wolfgang Güllich: genialer Kletterer mit einer super Einstellung zum Klettern; John Gill: die einarmige Hangwaage will ich auch können! Reinhold Messner: klasse Alpinsportler. Aber meiner Meinung nach mit einer komischen Einstellung – sieht manchmal Yetis … Wie hieß die Frau nochmal?

Isabelle Patissier
Sorry, da muss ich passen … Sollte ich die kennen?

Sie hat immerhin als erste Frau am Fels 8b gezogen und war eine sehr erfolgreiche Wettkampfkletterin Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger … Aber weiter: Sharma?
Superstarker Felskletterer, der ab und zu den Tabak für Erwachsene auspackt. Und bei Adam Ondra denke ich an die krasseste Begehung von Action directe (9a). Dem sind ja praktisch bei jedem Zug die Füße um die Ohren geflogen. Der hat das quasi gehangelt!

Was macht Shorty, wenn er ausnahmsweise mal nicht klettert?
Shorty geht noch zur Schule, fährt ziemlich gerne Snowboard und geht auch gern mal mit seinen Freunden feiern.

Stichwort Schule: Du bist ja auf einer „Partnerschule des Sports“, die Leistungssport entsprechend fördert: Wie sieht es nach der Schule aus, wo soll‘s beruflich hingehen?
Ganz ehrlich: Ich hab überhaupt noch keinen Plan. Generell würde mich die Sportfördergruppe der Bundeswehr interessieren, aber ich lass das alles mal auf mich zukommen. Meine Schule dauert noch ein Jahr. Danach hab ich meine Fachhochschulreife, vielleicht fange ich ja an zu studieren, mal schauen.

Was gibt es bei Shorty musikalisch auf die Ohren?
Ich hör eigentlich alles, aber meistens doch Rock: Rise Against, Offspring, Arc­tic Monkeys, Led Zeppelin …

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