Teil des
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Outdoor-Hosen im Test

Hosen fürs Alpine getestet

Outdoor-Hosen aus elastischem Material sind wahre Bewegungskünstler und machen einiges mit. Ob Wandertour oder Kletter-Ausflug; welche Hose was kann, zeigt der Test.

Hinweis: Einen tagesaktuellen Preisvergleich für die getesteten Jacken finden Sie unten auf dieser Seite.

Auf die Frage, warum er in Jeans klettere, sagte die Kletterlegende Ron Kauk angeblich einmal, dass John Wayne auch nicht in Leggins auf dem Pferd sitze. Doch Spaß beiseite: Manche Jeans taugen ja ganz gut zum Klettern, aber letztlich gibt es Einsatzgebiete, bei denen man mit Spezialisten besser fährt.

Deshalb haben wir jüngst Hosen fürs Bouldern und Sportklettern getestet. Doch wer nicht nur in Sonnenschein und Kletterhalle unterwegs ist, für den eignet sich eine Outdoor-Hose aus Funktionsmaterial eher. Gerade beim Alpinklettern kommt man häufig mit den unterschiedlichsten Temperaturen und Witterungen in Berührung – eine vielseitige Hose, die robust und pflegeleicht ist, bietet hier also klare Vorteile.

Deshalb freuen wir uns, dass unsere Kollegen vom outdoor-Magazin die aktuellen Tourenhosen, Alpin-Hosen und Softshell-Hosen getestet haben. Hier gibt's den Überblick – Details zu den einzelnen Modellen gibt's in der obigen Fotostrecke.

Warum eine Outdoor-Hose?

Sie trägt sich bequemer, bietet das bessere Klima, trocknet flotter und schützt zudem vor Wind, Kälte und – wenn die Imprägnierung stimmt – auch vor Nässe. Das gilt erst recht für Hosen aus Elastikgewebe. Diese auch Tourenhosen genannten Modelle ermöglichen selbst akrobatische Bewegungen und bieten eine bergtaugliche Ausstattung. »Das Material dieser Hosen ist meist etwas dicker, sodass sie sich das ganze Jahr über einsetzen lassen«, erklärt Testredakteur Frank Wacker.

Vom Bouldern in der Halle zum Klettern am Mittelmeer

Um das zu prüfen, haben wir uns aus dem fast unüberschaubaren Angebot 19 vielversprechende Hosen herausgepickt und auf einen knackigen Prüfparcours geschickt. Drei Wochen lang wurden die neun Frauen- und zehn Männerhosen von morgens bis abends getragen: auf dem Weg ins Büro genauso wie beim Bouldern in der Halle, bei Wanderungen über die nasskalte Schwäbische Alb wie auf Tages- und Klettertouren in sonnig-warmem Mittelmeerklima. Zusätzlich mussten alle ins outdoor-Labor – hier offenbarte eine Sprühregendusche, wie lange die Kandidaten Nieselregen standhalten. Außerdem ermittelte das outdoor-Team die Trockenzeiten und die Robustheit der Gewebe. Die Details zu den einzelnen Hosen gibt es in der Fotostrecke oben.

Test 2016: Tourenhosen zwischen 100 und 210 Euro

»Die getesteten Hosen kosten zwischen 100 und 210 Euro - gelegentlichen Felskontakt und beladene Klettergurte sollten sie da locker wegstecken«, so Ausrüstungs-Experte Frank Wacker. Das tun sie auch, wie unser Test 2016 zeigt: Selbst die günstigsten und leichtesten Prüflinge, die Schöffel Hike Pants und das Damenpendant Calista, bestehen den Abriebtest – und überzeugen mit viel Tragekomfort. Schwächen kennen sie nicht, auch der Nässeschutz liegt über dem Durchschnitt, wie die Beregnung zeigt. Und wenn die Hosen doch einmal nass werden, sind sie im Nu wieder trocken. »Mit diesem Duo zeigt Schöffel, dass auch dünne und sehr leichte Tourenhosen prächtig funktionieren – außer vielleicht bei starkem Frost«, sagt Frank Wacker.

Auf eine andere Karte setzen Millet und Ternua. Deren Hosen bestehen aus einem dicken, innen angerauten Gewebe und schützen damit auch vor Kälte. Von einer reinen Winterhose sind sie allerdings meilenweit entfernt, mit ihnen kommt man auch bei Plusgraden noch nicht ins Schwitzen. »Das liegt am sehr dampfdurchlässigen Gewebe«, kommentiert Testerin Katleen Richter, die beide Hosen auch beim Joggen testete. Nachteil der kräftigen Materialien: Sind die Hosen einmal durchnässt, trocknen sie nur langsam. Doch so schnell wird das nicht passieren, zumindest nicht bei der Millet, die Nieselregen über eine halbe Stunde lang abwehrt - und auch Wind fast vollständig blockt. Damit ist sie eine klasse Wahl für Gegenden, wo oft ein frischer Wind weht. »Erst recht für jene, die an den Beinen rasch frieren«!

Auch für Bergtouren eignen sich die Ternua Kamet und die Millet Touring Shield Pants. Besonders die Ternua-Hose, die als einzige im Test integrierte Gamaschen sowie (abnehmbare) Hosenträger mitbringt. Praktisch: Die großen Kevlarbesätze an den Beininnenseiten schützen bei Steigeisen- und Skikantenattacken.

Das Gros der getesteten Tourenhosen liegt jedoch zwischen der luftig-leichten Schöffel und dem kräftig-schweren Alpinisten-Duo von Millet/Ternua – und empfiehlt sich damit für den Allroundeinsatz. Nur die Hose von Mountain Equipment enttäuscht: Die Tester monierten das steife, stickige Material der Mountain Equipment Mission Pants und den unbequemen Besatz am Hintern. Auch die Outdoorhose von Marmot musste ein paar Federn lassen, was vor allem an der Imprägnierung liegt: Selbst leichter Sprühregen drang binnen weniger Minuten großflächig durch den Stoff. Alle anderen Test-Hosen zeigten jedoch keine gravierenden Schwächen, weder im Labor noch auf Tour.

Fazit:

Für welche Tourenhose man sich letztendlich entscheidet, hängt von den Ansprüchen, aber auch vom Budget ab. Am wenigsten kosten - neben der erwähnten Schöffel Hike Pants - die Hosen von Maier Sports und Vaude. Sie liegen bei 100 Euro, sind in vielen Läden oder aber im Internet auch günstiger zu haben. Was sie dafür leisten, kann sich sehen lassen. Vor allem die Maier Sports Naturno, aber auch die Vaude Strathcona Pants punkten mit tollem Tragekomfort, luftigem Beinklima, kurzen Trockenzeiten und gutem Schutz vor Wind und Nieselregen. Die Ausstattung konzentriert sich auf das Wesentliche: zwei Schubtaschen, eine Beintasche und verstellbare Beinabschlüsse – mehr gibt es nicht. Mehr braucht man meist aber auch nicht.

In den Schatten gestellt werden sie nur von der Haglöfs Mid II Flex und der Salewa Grivola DST - die beim Tragekomfort den Ton angeben: Beide sitzen wie angegossen und tragen sich top geschmeidig. Auch bei Klima und Ausstattung liegt das Duo an der Spitze. Während sich die leger geschnittene Haglöfs mit Beintaschen und Kniebesätzen an Wanderer und Trekker wendet, zielt die körpernahe Salewa auf Bergfexe. Davon zeugen auch die Kevlarbesätze an den Beinabschlüssen. Letztere passen auch über dicke Bergstiefel. Sie lassen sich zudem mittels eines kleinen Häkchens fest an die Hose koppeln; Gamaschen braucht man dann selbst bei Touren über Schnee nicht mehr.

Mit Schöffel, Maier Sports, Haglöfs und Salewa offenbart der Hosen-Test diesmal gleich vier rundherum empfehlenswerte Produkte – so viele wie schon lange nicht mehr. Keine Frage: Für Jeans brechen jetzt schwere Zeiten an.

Alle Testergebnisse im Überblick:

(Details zu den einzelnen Alpin-Hosen gibt's in der Fotostrecke oben)

Hose Gewicht Preis Testurteil
Salewa Grivola DST Pant (Testsieger) 400 g 180 Euro Sehr gut
Haglöfs Mid II Flex Pant (Kauftipp) 410 g 150 Euro Sehr gut
Maier Sports Naturno/Lana (Kauftipp) 440 g 100 Euro Sehr gut
Schöffel Hike Pants (Kauftipp) 320 g 100 Euro Sehr gut
Schöffel Calista (Kauftipp) 300 g 100 Euro Sehr gut
Millet Touring Shield Pant 480 g 210 Euro Sehr gut
Ternua Kamet Pant 490 g 200 Euro Sehr gut
Vaude Strathcona Pants 450 g 100 Euro Sehr gut
Jack Wolfskin Activate Pants 430 g 100 Euro Gut
Marmot Pingora Pant 370 g 150 Euro Gut
Mountain Equipment Mission 540 g 150 Euro Befriedigend

Tagesaktueller Preisvergleich für die getesteten Outdoor-Hosen (sofern Angebote vorhanden)

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Kletterhosen 2016

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Salewa 1/14 Salewa Kletterhose Frea Stretch Pant Das muss man den Südtirolern von Salewa lassen: Wo Stretch draufsteht, ist auch Stretch drin. Und im Fall der Frea-Hosen sogar eine Menge. Obwohl der Elastan-Anteil nur zwei Prozent beträgt, dehnt sich der Stoff der Frea ganz ausgezeichnet. Die mittelweit geschnittene (und in der Größe normal ausfallende) Hose schränkt damit die Beweglichkeit ihrer Träger nicht im mindesten ein – prima. Auch die Ausstattung gefällt: gute Taschen, hinten auch verschließbar, Gürtelschlaufen, falls der elastische Bund zu wenig Halt gibt, regulierbare Beinabschlüsse – es ist alles da. Nur von der Damenwelt kamen leichte Bedenken wegen der Stoffoptik und des Tragegefühls – da war einmal von Plastikfeeling die Rede. Vielleicht schlägt da der Polyester-Anteil durch, der aber andererseits den Stoff schön leicht macht. Und behaarte Männerbeine spüren das „Plastikfeeling“ sowieso nicht. Fazit: Die Salewa-Hosen gehören im Testfeld zu denen mit der meisten Bewegungsfreiheit. Zudem tragen sie sich angenehm leicht. Material: 71% BW, 27 % Polyester, 2 % Elastan Ausstattung: elast. Bund mit Druckknopf; Gürtelschlaufen; Gummizug an Beinenden; 2 Taschen vorn, 1 Tasche mit Druckknöpfen hinten Preis: 90,00 Euro. Einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's unten auf dieser Seite - sofern Angebote vorhanden.
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Sicherungsgeräte aus klettern 4-2016

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Hersteller klettern.de 1/9 Sicherungsgerät Smart von Mammut In klettern-Ausgabe 4-2016 stellen wir die neuesten halbautomatischen Sicherungsgeräte vor. Hier gibt's den Überblick. Das Sicherungsgerät Smart von Mammut ist ab 30 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's unten) erhältlich, für 45 Euro (einen tagesaktuellen Preisvergleich gibt's unten) im Set mit Karabiner. Details zur Anwendung der Geräte gibt's im Heft.
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