Teil des
KL Adam Ondra Interview TEaser Steffen Kern

Adam Ondra Interview

Eine Klasse für sich - Adam Ondra im Interview

Der Tscheche Adam Ondra ist der beste Sportkletterer unserer Zeit. Steffen Kern sprach mit ihm über seine Erfolge, Ethik, Training und Motivationsprobleme.

Am 27. März gelang es Adam Ondra binnen einer Stunde Chaxiraxi (9b) erstzubegehen und Blanquita (8c+) onsight zu klettern. Als ich in Tschechiens Boulder-Topspot Petrohrad ankomme, probiert der 18-Jährige aus Brno (Brünn) gerade ein potenzielles Fb 8c Problem. Das Thermometer zeigt 20 Grad Celsius - für viele Boulderer zu warm für den scharfen Fels von Petrohrad. Adam scheint das nicht zu stören. Er setzt fleißig Versuche, spottet seine Freundin und probiert zwei weitere Projekte, Fb 8b und 8b+/8c. Der scharfe Granit fordert seinen Tribut: Am Ende klettert Adam mit fünf getapeten Fingern. Belohnt wird er nicht.
Kein Anlass zu schlechter Laune! Den ganzen Tag über ist die Atmosphäre sehr entspannt, oft sorgt Adam nach gescheiterten Versuchen mit einer trockenen Bemerkung für Gelächter. Das Interview führen wir im Abendlicht auf dem großen Block, wo auch die Siegerehrung des PADani-Boulderfestivals 2010 stattfand. Mit ihm als Gewinner, schon klar.

Gratulation zu deinen fantastischen Erfolgen in Spanien. Sieht aus, als seist du besser denn je …
Ich hoffe, dass ich in der Form meines Lebens bin! Und das nicht nur wegen der Grade. Klar, die Bewertungen in Spanien sind nicht superhart. Trotzdem hoffe ich, dass die Routen, die ich geklettert habe, ihre Grade verdienen.

Würdest du zustimmen, dass du auf dieser Reise das Klettern in eine neue Dimension getragen hast, wie einige Leute schreiben?
Nun, wahrscheinlich hat noch nie jemand so viele harte Routen in so einem kurzem Zeitraum geklettert. Ich würde zwar keine solch großen Worte verwenden, aber in der Sache trifft es wohl zu.

Kannst du Chaxiraxi (9b) näher beschreiben?
Obwohl die Route mit 40 Metern ziemlich lang ist, ist sie eher boulderlastig. Die ersten zehn Meter sind extrem hart und könnten ein Fb 8b+ oder sogar ein 8b+/8c Boulder sein. Das ist die Crux der Route, in der ich vielleicht zehnmal geflogen bin. Danach hast du eine sehr gute Rastposition. Keine 100 Prozent, aber für etwa fünf Sekunden kannst du einen No-Hand-Rest einnehmen, danach hast du einen guten Griff an einem Sinter. Du bist also einigermaßen frisch, wenn du weiterkletterst. Ab hier sind es weitere 30 Meter, die ich als 9a/9a+ einstufe. Trotzdem bleibt es ziemlich boulderlastig. Man kann sagen, die Route besteht aus drei Boulderproblemen mit einer sehr guten Rastposition unten und einer schlechten nach dem zweiten Problem. Das dritte ist eine weitere Schlüsselpassage.

Adam Ondra in Spanien

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Vojtech Vrzba 1/12 Zur Newsmeldung: Adam Ondras neueste Erstbegehung in Oliana : https://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/adam-ondra-9b-erstbegehung-in-oliana.524955.htm Video mit Mini-Interview: Adam Ondra : https://www.klettern.de/videos/video-adam-ondra-in-ceuese.462003.5.htm
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Hubert Canart
Adam Ondra beim Lead-Weltcup 2010 in Puurs.

Hast du die Route gleich gepunktet, als du zum ersten Mal durch die untere Crux gekommen bist?
Beinahe! Ich bin erst ganz oben, am Ende des dritten Boulderproblems gestürzt. Kurz davor ist ein Zug, vor dem ich immer Angst hatte, den ich bei diesem Versuch aber hinbekommen habe. Danach war ich mir absolut sicher, dass ich durchkommen würde. Vielleicht war ich deshalb nicht mehr hundertprozentig konzentriert. Ich habe einen Heelhook gesetzt und zu einem Zweifingerloch weitergegriffen, es aber nicht optimal erwischt. Beim Nachgreifen ist mir dann der Heelhook abgerutscht. Beim nächsten Mal, als ich durch die erste Crux gekommen war, flog ich an meinem Angstzug. Obwohl ich mich frischer gefühlt habe als beim Versuch davor. Vielleicht habe ich gezögert, alles zu geben und bin auf Sicherheit gegangen – was keine gute Idee war. Nachdem ich es dann zum dritten Mal durch die erste Crux geschafft hatte, hat es mit dem Durchstieg geklappt.

Wie hast du dir die 8c+ Routen ausgesucht, die du onsight geklettert bist?
Mein Hauptziel war, Bizi Euskaraz im baskischen Gebiet Etxauri onsight zu klettern, weil das schon Patxi Usobiaga gelungen ist. Ich wollte unbedingt eine 8c+ onsighten und wusste, dass ich dazu fähig bin. Mein Plan war, mich zwei oder drei Tage in Etxauri einzuklettern, dann Bizi Euskaraz zu versuchen und anschließend in Katalonien an harten Projekten zu arbeiten. Doch dann fühlte ich mich so fit, dass ich Bizi Euskaraz schon am zweiten Tag probiert habe. Nach dem Erfolg blieb mir viel Zeit. Da habe ich mir gedacht, ich sollte die gute Form nutzen. Und so habe ich in den Führer geschaut, was es noch an 8c+ Routen gibt. Viel Auswahl hatte ich nicht, von daher konnte ich mir keine besonderen Kriterien leisten.

Bei deiner Onsight-Begehung von Mind control (8c+) in Oliana war der obere Teil nass. Sieht aus, als hättest du deinen Kopf wirklich unter Kontrolle …
Als ich dort eingestiegen bin, war mir klar, dass ein paar Griffe feucht oder sogar nass sein könnten, aber ich habe nicht damit gerechnet, dass es derart nass sein würde. Zum Glück war die Crux trocken. Aber direkt danach wurde es nass, und ich wusste erstmal nicht, wo‘s lang geht. Dort gibt es zwei versteckte Griffe an einem Sinter, und durch die Nässe gab es keine Chalkspuren. Als ich die Griffe entdeckte, habe ich einfach zugepackt und gebetet, dass ich nicht abrutsche. Hilfreich war, dass der Fels wirklich scharf und rau ist. Natürlich macht Nässe es nicht leichter, aber es war ja nicht die Crux. Außerdem war die Route nicht an meinem absoluten Limit, weshalb ich nach der Schlüsselstelle nicht übermäßig gepumpt war und deshalb langsam und vorsichtig klettern konnte.

KL Adam Ondra klettert Overshadow
Vojtech Vrzba
Adam Ondra klettert "Overshadow" in Malham, England.

Chaxiraxi und Blanquita sind dir am letzten Tag deines Spanientrips gelungen. Im Februar war‘s bei La Capella (9b) auch so. Beflügelt dich Druck?
La Capella und Chaxiraxi zu klettern, war völlig unterschiedlich. In La Capella hat‘s mir wirklich geholfen, dass es der letzte Tag war. Die Tage davor war ich nervös, weil ich nur zwei Versuche pro Tag in mir hatte – obwohl es eine sehr kurze Route ist. Aber es gibt so viele Stellen, wo man stürzen kann! Ich denke, dass ich auch an den Tagen vorher keine wesentlichen Fehler gemacht habe. Mir ist nur immer die Kraft ausgegangen. Der letzte Tag in Siurana war mein dritter Klettertag in Folge, weshalb ich nicht wirklich daran geglaubt habe, es zu schaffen. Dadurch war ich ruhig und in der richtigen Stimmung, alles zu geben. Und genau das habe ich getan! Nachdem ich im ersten Versuch gestürzt war, fühlte ich mich noch immer richtig stark. So blieb ein Funken Hoffnung, dass ich die Route doch noch klettern würde und bei der nächsten Ausfahrt etwas Neues in Angriff nehmen könnte. Ich dachte "wow, ich werde kämpfen wie ein Löwe" und war null nervös. Bei Chaxiraxi war es gar nicht hilfreich, heim zu müssen. Das ist eine abgefahrene Route! An der guten Rastposition nach der unteren Crux hast du Zeit, an das zu denken, was noch vor dir liegt – Zeit zum Zweifeln. Ist eine Route dagegen anhaltend schwierig, hast du gar keine Zeit, dir über was auch immer Gedanken zu machen. Bei Wettkämpfen bin ich während des Kletterns auch nie nervös, weil ich dafür viel zu fokussiert bin.

Wie weit bist du noch von einer 9b+ entfernt?
(Zögert) Ich denke, ich könnte 9b+ klettern, wenn ich mehr Zeit dafür investieren würde.

Stimmt es, dass du 2011 nicht am Worldcup teilnehmen wirst?
Mein Hauptfokus gilt den Weltmeisterschaften im Sommer in Arco. Vielleicht werde ich an ein paar Worldcups teilnehmen, aber keinesfalls an der ganzen Reihe. Weder im Lead noch im Bouldern.

Warum?
Weil ich voll motiviert für den Fels bin! Nachdem ich so viele Wettkämpfe bestritten habe – letztes Jahr habe ich beide Disziplinen durchgezogen, und es war mental sehr anspruchsvoll, das ganze Jahr hochmotiviert zu bleiben. Zudem konnte ich nicht so viel draußen klettern, wie ich wollte.

Wo liegt dein Fokus für 2011?
Auf schwierigen Routen. Bis zum Sommer, im Herbst werde ich wohl vor allem bouldern.

Warum tust du dich nicht mit Tommy Caldwell und Kevin Jorgeson für ihr Projekt am El Capitan zusammen?
Hm, das Projekt ist wahrscheinlich nicht geschlossen, aber nachdem sie so viel Zeit investiert haben, wäre es unfair, die Route jetzt zu probieren. Ich hoffe sehr, dass die beiden wieder angreifen und das Ding klettern! Klar, danach wäre es eine Herausforderung, die Route in einem oder zwei Tagen zu punkten. Das wäre eine absolut unglaubliche Leistung! (Strahlt)

Wäre das ein Ziel für dich?
Wer weiß, vielleicht versuche ich das wirklich! Oder ich mache meine eigene Erstbegehung. Lange Routen motivieren mich total! Nur ist es schwierig, viele Längen im Bereich 8c oder gar 9a zu finden und sie dann zu eröffnen. Denn wenn ich eine lange Route erstbegehe, möchte ich das von unten tun. Bei einer – sagen wir – 400 Meter hohen Wand ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du auf völlig strukturlose, unüberwindbare zwei Meter stößt.

Ich denke, man kann dich derzeit getrost den stärksten Routenkletterer weltweit nennen. Wie ist es dazu gekommen? Welchen Anteil haben Gene, welchen Trainingspläne?
Sicher habe ich Talent. Sehr wichtig ist aber auch die perfekte Unterstützung durch meine Eltern. Sie haben mich immer überall hingefahren. Nur wenige Menschen werden so unterstützt. Ein weiterer Faktor ist meine Motivation und Leidenschaft fürs Klettern. Wenn ich ein Ziel habe, hänge ich mich voll rein und verliere es nicht aus den Augen. Was mein Trainingspensum angeht: Ich glaube nicht, dass ich im Vergleich zu anderen viel trainiere. Zumindest habe ich das nicht in der Vergangenheit. Jetzt trainiere ich ziemlich viel, andererseits bin ich auch vorher schon hart geklettert.

Was verstehst du unter Training? Wie trainierst du?
Im Moment klettere ich fünfmal die Woche. Dienstags, Mittwochs, Donnerstags und am Wochenende am Fels.

Kletterst oder boulderst du unter der Woche in der Halle?
98 Prozent meines Indoor-Trainings findet an Boulderwänden statt, weil wir zuhause keine vernünftigen Vorstiegswände haben. Aber ich denke, mit genügend Motivation kannst du auch an einer ziemlich schlechten Wand trainieren. Alles Kopfsache! Normalerweise gehe ich zwei- oder dreimal die Woche vor der Schule ans Campusboard, in der Regel 40 Minuten. Dann geht‘s in die Schule. Am Nachmittag trainiere ich für vielleicht zweieinhalb Stunden an einer Boulderwand. Jetzt, während der Saison, bouldere ich Zirkel für die Ausdauer, vielleicht 40, 50 Züge. Mein Training ist also fast so, als würde ich Routen klettern. Ich trainiere in vier oder fünf verschiedenen Boulderhallen – es ist schön, Abwechslung zu haben.

Adam Ondra in "Open Air" (9a+)

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Vojtech Vrzba 1/5
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Adam Ondra: "Ich hatte noch nie Probleme mit der Motivation"

Wie sieht deine Ernährung aus?
(Lacht) Du denkst bestimmt, ich würde überhaupt nichts essen. Das stimmt nicht! Ich denke, ich esse viel. Ich versuche, mich gesund zu ernähren, aber ich achte nicht auf die Menge. So lange ich hungrig bin, esse ich. Selbstverständlich achte ich darauf, was ich wann esse. Ich schaue, dass ich am Abend vor Ruhetagen immer Proteine zu mir nehme, und zum Abendessen vor Klettertagen Kohlenhydrate. Aber ich mache keine Wissenschaft daraus. Ich habe das Glück, einen guten Stoffwechsel zu haben!

Der offenbar auch keine Motivationsprobleme produziert …
(Lacht) Nein, ich hatte noch nie Probleme mit der Motivation. Natürlich gibt es unterschiedliche Phasen: Mal bin ich komplett „psyched“, mal klettere ich gerne, aber nicht so, dass ich „Wo ist der Fels, wo ist der Fels?“ brülle. Es gibt zwei Gründe, warum ich klettere: Zum einen genieße ich die Bewegung am Fels, zum anderen mag ich die Freude, wenn ich etwas Hartes geklettert habe, die sportliche Seite. Ich liebe beides: die Schönheit und die Herausforderung. Es kann mal vorkommen, dass ich nicht alles gebe, aber meistens genieße ich an einem Klettertag beides. Ich werde eher müde, wenn ich lange auf Reisen bin. Dann ist es schön, wieder nach Hause zu kommen, einige Nächte im eigenen Bett zu schlafen und Energie aufzutanken.

Vergangenen Winter hast du eine Kletter-Auszeit genommen. Wie lange und warum?
Dreieinhalb Wochen. Seit langem haben Freunde versucht, mich von diesem Schritt zur Prävention von Verletzungen zu überzeugen. Ich denke, es hat mich auch stärker gemacht. Vor dieser Pause habe ich mich müde gefühlt, konnte maximal zwei Tage nacheinander hart klettern. Nach der Pause habe ich La Capella am dritten Klettertag in Folge gepunktet.

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Klaus Dell'Orto
Adam Ondra beim Melloblocco in Italien.

Adam Ondra in "Golpe de Estado" (9b) in Siurana

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Vojtech Vrzba 1/6 Zur Newsmeldung: Adam Ondra wiederholt Sharmas "Golpe de Estado" (9b) : https://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/adam-ondra-wiederholt-sharmas-golpe-de-estado.397158.htm Alle Fotostrecken auf www.klettern.de : https://www.klettern.de/community/alle-fotostrecken.358787.5.htm
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Erstbegehung von Adam Ondra

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Vojta Vrzba 1/7 Adam Ondra Zur Newsmeldung: "Marina Superstar" (9a+), Erstbegehung von Adam Ondra : https://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/erstbegehung-von-adam-ondra-marina-superstar.363231.htm
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Fühlst du manchmal Druck, die Angst vor dem Versagen?
Ganz klar! Es ist schwierig für mich, mit Versagen umzugehen. Ich werde richtig ärgerlich, wenn‘s nicht läuft. Aber es hilft mir auch, mich weiter zu entwickeln.

Existiert Druck von außen?
Nein! Der einzige Druck, dem ich ausgesetzt bin, kommt von mir.

Was sind deine stärksten Seiten beim Klettern?
Ich habe immer versucht, so vielseitig wie möglich zu sein. Aber natürlich hat jeder Stärken. Bei mir ist es Crimpen, leicht überhängende Wandkletterei, Heelhooks und Drop knees.

Was könnte noch besser gehen?
Definitiv das Campusboard oder Campus-Züge. Bis letztes Jahr hatte ich das nie trainiert. Ich bin noch immer ziemlich schlecht verglichen mit anderen Leuten auf meinem Kletterlevel. Aber ich merke, wie ich besser werde, und wie es mir am Fels hilft. Vielleicht nicht beim Klettern selbst – wenn mir aber ein Fehler unterläuft, kann ich besser ruhen und so den Fehler ausbügeln.

Du hast öfter gesagt, dass du nicht ewig an einer Route arbeiten willst. Siehst du das noch so?
Mir würde es nichts ausmachen, für ein hartes Projekt lange zu arbeiten, wenn es nahe meiner Heimatstadt und total inspirierend wäre, und wenn ich kontinuierlich Fortschritte machen würde. Letzteres kommt leider selten vor. Normal ist, dass du von einem Zug ausgebremst wirst und dort fällst und fällst. Das ist der Zeitpunkt, an dem du richtig angepisst bist. Es kann sogar sein, dass du die Motivation für die Route verlierst. Während der Arbeit an einem Projekt kommst du an einen Punkt, an dem du weißt, du kannst es. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Das ist der Zeitpunkt, an dem ich den Enthusiasmus verliere. Es ist frustrierend, es macht mich nervös, insbesondere, wenn ich unterwegs bin und mir die Zeit davon läuft. Dann wird es eine sehr ernste Angelegenheit … (lacht)

Etwas fehlt in deiner Karriere noch: eine Linie an deinem absoluten Limit, die du selbst entdeckt, eingebohrt und letztlich gepunktet hast. Bist du auf der Suche nach solchen Projekten?
Selbstverständlich! Ich werde weiter suchen, ein paar Projekte habe ich schon im Kopf. Wenn ich erst mal mein Abitur gemacht habe, wird das auch viel leichter. Auf Reisen eine Linie zu finden, sie einzubohren und anschließend zu projektieren, erfordert viel Zeit. So lange meine Zeit zum Reisen so begrenzt ist, ziehe ich es vor zu klettern statt zu arbeiten.

Kürzlich boulderte die neunjährige Ashira Shiraishi zwei Fb 8a, die neunjährige Brooke Rabatou kletterte den Grad 8b und der gleichaltrige Tito Traversa hat schon mehrere 8b auf dem Konto. Du hast deine erste 8b mit Elf geklettert. Ist die nächste – noch stärkere – Generation bereits auf dem Vormarsch?
Das weiß ich nicht. Aber definitiv werde ich nicht das einzige Kind bleiben, das harte Routen geklettert hat. Es ist logisch, dass weitere starke junge Kletterer folgen, die vielleicht noch härter klettern als ich im jeweiligen Alter. Nebenbei, ich habe mit Elf ja nicht nur meine erste 8b geklettert, sondern auch noch meine erste 8c. Auch habe ich mich damals nur aufs Onsighten konzentriert. Aber selbstverständlich ist das keine Entschuldigung, dass sie jetzt mit Neun härter klettern als ich es tat (lacht). Gut für sie, das ist der Lauf der Dinge!

Wenn wir Routen wie Open Air oder Chilam Balam außen vor lassen, hat es zehn Jahre von Action directe (9a) bis zu Realization (9a+) gedauert, zu Jumbo Love (9b) weitere sieben. Denkst du, dass künftig die Steigerung des Limits in kürzeren Zeitabständen erfolgen wird?
Das kommt auf die Leute an, die diese Routen eröffnen. Der Unterschied zwischen 9b und 9b+ kann klein sein oder riesig. Alles hängt von der Definition des Unterschiedes ab. Auch die Medien könnten eine Rolle spielen, denn die wollen Fortschritte (lacht verschmitzt). Auf mich hat das keinen Einfluss. Ich kann mir aber durchaus Kletterer vorstellen, die sich von der Resonanz durch die Medien beeinflussen lassen.

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Szene

Adam Ondra: "Vielleicht ist die Bewertung in Spanien ein bisschen softer"

Oft wertest du Routen ab, wenige hast du aufgewertet. Kannst du da Regeln erkennen? Gab es eine Ära des Überbewertens, ist das eher Gebiets- oder von der Art der Kletterei abhängig?
Im 9a-Bereich herrschte ein ziemliches Chaos. Als Action directe 1991 erstbegangen wurde, war es eine UIAA 11. Aber niemand wusste, wie man das exakt in die französische Bewertung übertragen sollte. Also sprach man von 8c+/9a. Damals traute sich keiner, die Schwelle zu überschreiten und den Grad 9a auszuwerfen, da alle dachten, eine 9a müsse unfassbar schwierig sein. Zum Ende der 90er-Jahre, Anfang des 21. Jahrhunderts hatte sich Action directe dann bei 9a eingependelt, was einen Boom an neuen 9a Routen zur Folge hatte, die leichter waren als Action directe. Zudem wurden sie in kontinuierlich überhängenden Wänden eröffnet – dem Stil der Wettkampfkletterer. Diese Routen waren leicht auszuarbeiten, keine Boulderstellen, du brauchtest schlicht genug Power. In den letzten Jahren wurden einige von ihnen abgewertet, vor allem in Frankreich und Spanien. Vielleicht ist die Bewertung in Spanien immer noch ein bisschen softer, aber in meinen Augen passen die Grade schon mehr oder weniger. Die Sache ist, dass die Routen in Spanien nicht so schwierig zum Projektieren sind. Auf der anderen Seite gibt es am Schleier Wasserfall oder im Frankenjura Routen, die für ihren Grad ziemlich hart erscheinen. Dabei ist es oft nur ein Boulderproblem, das eben schwieriger zu lösen ist.

Was ist dein Standpunkt in 
Sachen Kletterethik?
Ich würde nie einen Griff chippen, würde aber Sika verwenden, um einen wacklichen oder fragilen Griff zu fixieren, weil es schlecht ist, wenn Routen sich permanent verändern. Was mir heutzutage gar nicht gefällt, sind die vielen Begehungen, bei denen der zweite oder gar der dritte Bolt vorgeklippt ist. Für mich ist es korrekt, wenn man den ersten Bohrhaken vorklippt – aber wirklich nur aus Sicherheitsgründen! Beispielsweise wenn der Bolt ungeschickt platziert ist, weil der Erstbegeher ein Riese war. Ansonsten ist das für mich schlicht Betrug, weil du dadurch Kraft sparst!

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Hubert Canard / www.belclimb.net
Adam Ondra (neben Sachi Anma) beim Routen besichtigen beim Lead-Weltcup 2009.

Adam Ondra in "Corona" (9a+) im Frankenjura

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Vojta Vrzba 1/5 Adam Ondra klettert "Corona" (9a+) Zum Newsartikel: Adam Ondra wiederholt "Corona" (9a+) : https://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/adam-ondra-wiederholt-corona-im-frankenjura.320307.5.htm
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Adam Ondra in Spanien

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Vojtech Vrzba 1/12 Zur Newsmeldung: Adam Ondras neueste Erstbegehung in Oliana : https://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/adam-ondra-9b-erstbegehung-in-oliana.524955.htm Video mit Mini-Interview: Adam Ondra : https://www.klettern.de/videos/video-adam-ondra-in-ceuese.462003.5.htm
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Adam Ondra beim Melloblocco 2009.

Und was geht dir im normalen Leben völlig gegen den Strich?
Lügen! Und absichtlicher Betrug …

Was möchtest du nicht missen?
Ich möchte auf nichts verzichten, was mir wichtig ist. Und da gibt es so viele Dinge … (lacht).

Charakterliche Schwächen?
Eine meiner positiven Seiten ist, dass ich sehr hart an etwas arbeiten kann und sehr zielorientiert bin. Die Kehrseite ist, dass ich deshalb auch recht egoistisch sein kann. Vor allem meine Eltern bringen ständig große Opfer, damit ich meine Ziele verfolgen kann. Weitere Schwächen? Ich rede nicht allzu viel, zumindest war das früher so. Aber ich mache Fortschritte! (Lacht)

Bislang hatte ich keinen Grund zur Klage! Bist du trotz deiner vielen Reisen ein guter Schüler?
Ich denke, meine Noten sind ziemlich gut. Ich arbeite auch hart dafür! Zwar versäume ich viel, aber ich bin sehr konsequent, wenn ich zurück bin. Selbst wenn wir spätnachts von einer Reise zurück kehren, stehe ich um sieben Uhr auf und gehe zur Schule. Ich habe das Glück, dass meine Schule mir so große Freiräume lässt. Solange meine Noten gut sind, kann ich Klassenarbeiten einfach nachschreiben, wenn ich wieder da bin. Das bedeutet aber auch, dass die ersten vier, fünf Tage nach meiner Rückkehr besonders stressig sind, weil ich viel lernen muss und ja auch noch trainieren möchte. In dieser Zeit mache ich meist nichts anderes und schlafe auch nicht allzu viel.

Bleibt dir überhaupt Zeit, dich mit Schulfreunden zu treffen?
Um ehrlich zu sein – ich habe nicht allzu viele Freunde abseits vom Klettern. Aber jetzt habe ich ja die Gelegenheit, neue Freunde an der Schule zu finden … (lacht).

Was tust du, wenn du nicht kletterst?
Im Winter bin ich früher sehr gerne Snowboard gefahren. Seit wir Spanien als Winterkletterziel entdeckt haben, waren wir aber nie mehr in den Bergen (lacht).

Abgesehen vom Sport: Bücher oder Playstation?
Bücher! Ich lese wirklich gerne und so ziemlich alles! Auch wenn ich im Auto unterwegs bin oder in der Iso-Zone bei Wettkämpfen.

Besuchst du Konzerte? Wann warst du das letzte Mal im Kino?
Kino? (Lacht) Das muss eine Ewigkeit her sein! Aber wir gehen ab und zu ins Theater. Musik, Filme – ich muss gestehen, dass mich das überhaupt nicht interessiert. Ich habe keine bevorzugte Musikrichtung, ich kann nur sagen, ob ich ein Lied mag oder nicht. Filme schaue ich überhaupt nicht. Da nehme ich mir lieber ein Buch.

Bist du ein Morgen- oder ein Nachtmensch?
Ein Morgenmensch.

Kaffee oder Tee zum Frühstück?
Tee, grünen Tee, eine ganze Menge sogar.

Und am Abend: Bier oder Wein?
Wein, Rotwein … für die Ausdauer!

Manchmal auch zu viel Wein?
Nein (lacht), mehr als ein Glas ist nicht effektiv!

Bist du religiös?
Ich glaube nicht an eine normale Religion, aber ich glaube, dass es etwas gibt, das für uns Menschen nicht greifbar ist.

Interessierst du dich für Politik?
Ja, auf jeden Fall!

Was dachtest du, als du von der Atomkatastrophe in Fukushima gehört hast?
Zu der Zeit war ich in Spanien, weshalb ich wenig mitbekommen habe. Aber ich war völlig entsetzt.

Was hat sich geändert seit deinem achtzehnten Geburtstag im Februar? Führerschein?
Ganz frisch, seit fünf Tagen! Abgesehen davon hat sich nicht viel geändert. Ich wohne weiter bei meinem Eltern, es ist immer noch das gleiche normale Leben.

Wirst du in Zukunft mehr ohne deine Eltern unterwegs sein?
Klar werde ich mehr allein reisen. Es würde ja merkwürdig aussehen, wenn ich immer noch die ganze Zeit mit meinen Eltern unterwegs sein würde. Aber es ist für mich nach wie vor sehr praktisch und bequem, mit meinen Eltern zu reisen, weil sie mit mir in jedes Gebiet fahren, in das ich will. Wenn ich mit Freunden klettern gehe, werden sie nicht die ganze Zeit so selbstlos sein. Auch deshalb habe ich es bisher bevorzugt, mit meinen Eltern zu klettern und zu reisen. Das ist die egoistische Seite, von der ich sprach.

Arbeiten deine Eltern? Man könnte meinen, sie sind vollauf mit deinen Reisen beschäftigt.
Mein Papa arbeitet voll. Auch ist normalerweise entweder nur mein Vater oder nur meine Mutter mit mir unterwegs.

Habt ihr je überlegt, an einen Ort mit besseren vertikalen Voraussetzungen umzuziehen?
Sofern wir in der Tschechischen Republik bleiben wollen, gibt es keinen besseren Ort zum Leben als Brno. Zum Glück gibt es dort ja einige Wände. Mein Hausgebiet, in dem ich auch mit dem Klettern angefangen habe, ist ein gutes Einsteigergebiet: Der Fels ist glatt, ordentlich poliert, ohne Reibung und erfordert eine gute Technik. Auch gibt es dort noch einige Projekte, die sehr schwierig sein werden. Ich bin total motiviert, an ihnen zu arbeiten! Was ich auch genieße, sind die fünf verschiedenen Boulderräume. Einige sind privat, ich kann sie aber nutzen. So habe ich Abwechslung und kann wählen, wo ich klettere. Die Situation in Innsbruck würde mir weniger gefallen. Immer in die gleiche Halle zu gehen. Ich mag es, wie es ist, ich lebe sehr gerne in Brno!

Wie sieht es mit deinen Sponsoren aus? Verdienst du genug?
Ich bekomme einen fixen Betrag pro Jahr, was ich damit mache, ist meine Sache. Ich denke, ich habe gute Sponsoren. Mir reicht es! Zumindest so lange ich zur Schule gehe, will ich keine Verpflichtungen. Ich habe keine Zeit dafür. Heute verlangen meine Sponsoren von mir nur, dass ich am Leben bleibe. Ansonsten kann ich tun, was ich will. Würde ein Sponsor etwas verlangen, das mir unangenehm ist, würde ich mich weigern, egal wie viel er zahlt. Es ist wichtiger für mich, ein gutes Leben ohne Sorgen zu haben.

Wann machst du dein Abi?
Nächstes Jahr im Mai. Ich denke, ich werde anschließend eine Auszeit für ein, zwei Jahre nehmen, um nur zu klettern. Danach werde ich wohl an einer Uni studieren.

Weißt du schon, was?
(Lacht) Nicht wirklich! Ich habe ein gutes Gedächtnis, daher sind lernintensive Fächer kein Problem. Aus diesem Grund habe ich aber auch keine Lieblingsfächer. Wahrscheinlich werde ich irgendwas Nützliches studieren, vielleicht auch fürs Kletterleben oder eben für das Leben nach meiner Kletterkarriere. Vielleicht Ökonomie.

Möglichst lange ein Leben als Kletterprofi zu fristen, ist also keine Option für dich?
Nein, ich denke nicht.

Zwei letzte Fragen: Wie fühlt es sich an, berühmt zu sein?
Ich genieße es nicht, aber ich kann damit umgehen.

Bist du manchmal genervt, wenn Journalisten ständig wegen Interviews anfragen?
(Lacht) Wenn ich Zeit hätte, würde es mir wenig ausmachen. Das Problem ist, dass ich die meisten E-Mails immer dann beantworten muss, wenn ich von einer Reise zurückkomme. Dummerweise ist das auch die Zeit, in der ich am meisten zu tun habe mit Lernen und Trainieren. Manchmal bedauere ich dann fast, die Routen geklettert zu haben …

Auf der nächsten Seite: Stationen einer Kletterkarriere - Adam Ondras Lebenslauf

Mehr:

KL Adam Ondra Céuse
Szene

Adam Ondra - Lebenslauf

1993 Am 5. Februar in Brno geboren. Sein Vater Miroslav betreibt eine IT-Firma, seine Mutter Eva ist Hausfrau. Adam hat eine acht Jahre ältere Schwester, Kristýna. 2012 macht Adam in
Brno das Abitur.

1999 Adam beginnt mit dem Klettern. Zwei Jahre später gelingen ihm schon vier 7b+ onsight.

2002 Adam punktet seine erste 8a und onsighted eine 7c+. 2003 folgt die erste 8a+, 2004 schraubt er sein Level schon auf 8c, 2005 auf 8c+. 2006 onsightet er zwei 8b+ und klettert seine erste 9a: Martin Krpan in Misja Pec.

2007 Zwei weitere 9a-Routen; Silbergeier (8b+, 6 SL) im Rätikon in acht Stunden; Ende des Jahres zwei 8b+/8c onsight.

2008 In 18 Tagen in Spanien zwei 9a+, zwei 9a sowie zwei 8c und zwei 8b+ onsight; Dreamtime (Fb 8b+); Action directe (9a); erste Rotpunktbegehung von WoGü (8c, 7 SL), Rätikon; Jugend-Weltmeister; erste Onsightbegehung von Hotel Supramonte (8b, 10 SL); erste Wiederholung von Weiße Rose (9a) und Open Air (9a+).

2009 Erste Wiederholung von Corona (9a+) und Om (9a); Erstbegehung von Fugu (9a) und Marina Superstar (9a+/9b); Gesamtsieg im Lead-Weltcup.

2010 Golpe de Estado (9b); erste komplette Rotpunktbegehung von Tough Enough (8c, 400 m), Madagaskar; From dirt grows the flowers (Fb 8c); Gesamtsieg im Boulder-Weltcup.

2011 Erstbegehung von La Capella, Chaxiraxi und La Planta de Shiva (alle 9b); Chilam Balam (9b) in drei Tagen; sechs 8c+ onsight.

Adam Ondra in "Corona" (9a+) im Frankenjura

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Vojta Vrzba 1/5 Adam Ondra klettert "Corona" (9a+) Zum Newsartikel: Adam Ondra wiederholt "Corona" (9a+) : https://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/adam-ondra-wiederholt-corona-im-frankenjura.320307.5.htm
KL-AdamOndra-Corona-DSC_3374 (jpg) KL-AdamOndra-Corona-DSC_3278 (jpg) KL-AdamOndra-Corona-DSC_3283 (jpg) KL-AdamOndra-Corona-DSC_3384 (jpg) KL-AdamOndra-Corona-DSC_3286 (jpg)

Adam Ondra in Spanien

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Vojtech Vrzba 1/12 Zur Newsmeldung: Adam Ondras neueste Erstbegehung in Oliana : https://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/adam-ondra-9b-erstbegehung-in-oliana.524955.htm Video mit Mini-Interview: Adam Ondra : https://www.klettern.de/videos/video-adam-ondra-in-ceuese.462003.5.htm
KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3258 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3252 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3251 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3258 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3262 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3119 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3122 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3106 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3463 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3464 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3485 (jpg) KL_AdamOndra_Shaxi_DSC_3495 (jpg)

Erstbegehung von Adam Ondra

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Vojta Vrzba 1/7 Adam Ondra Zur Newsmeldung: "Marina Superstar" (9a+), Erstbegehung von Adam Ondra : https://www.klettern.de/news/sportklettern-bouldern/erstbegehung-von-adam-ondra-marina-superstar.363231.htm
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