Neuheiten von der OutDoor-Messe 2011: Trends und Produkte

Foto: Messe Friedrichshafen | OutDoor Show | www.outdoor-show.de OutDoor Messe Friedrichshafen Rucksäcke

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Was kommt, was geht, was wird: Kletter-Ausrüstung wird ökologischer, leichter und schneller. Plus: alle wichtigen Neuheiten in der Fotostrecke.

Vom 14. bis 17. Juli öffnet die OutDoor-Fachmesse 2011 ihre Pforten für das Publikum - und die Veranstalter blicken zuversichtlich auf die 18. Auflage der Messe. 890 Aussteller aus 40 Nationen (2010: 868 Aussteller) präsentieren am Bodensee ihre neuesten Produktentwicklungen. Hier geben wir den ersten Überblick über die größten Trends im Outdoor-Markt für die Saison 2012 und die spannendsten Produkte für Kletterer (siehe Fotostrecke).

Trend: Umweltfreundlichkeit
Es gab eine Zeit, da standen sich Kletterer und Naturschützer fast als Gegner gegenüber. Wer kletterte, galt als potenzieller Felsbiotop-Zerstörer, wer die Kletterer aus der Natur aussperren wollte, galt als Naturschutz-Faschist. Zum Glück haben sich die Zeiten geändert. Der Deutsche Alpenverein und die IG Klettern leisteten jahrelang zähe Verbandsarbeit, und heute stehen Kletterer und Naturschützer häufig auf der gleichen Seite.

Eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit, denn ein Grund für die immer noch wachsende Beliebtheit des Kletterns und Bergsteigens ist ja unter anderem Freude an der Natur. Insofern ist es auch selbstverständlich, dass die meisten Kletterer sich umweltfreundlich verhalten. Am Fels und in den Bergen bedeutet das zum Beispiel, dass kein Abfall zurückgelassen wird. Und beim Kauf der nötigen Ausrüstung und Bekleidung legt der Faktor umweltfreundliche Herstellung und Entsorgung immer mehr an Bedeutung zu.

Wer sich auf der diesjährigen OutDoor umschaut, wird feststellen, dass dieser Trend bei den Herstellern nicht nur angekommen ist - oft bemühen sich die Firmen, ihre Produkte und auch die gesamte Produktion möglichst nachhaltig zu gestalten – schließlich sitzen in den vielen kleinen und großen Firmen ja jede Menge Bergsteiger und Kletterer.

Trend: Immer schneller, immer leichter
Wo andere Tage brauchen, benötigen sie nur ein paar Stunden: die Huberbuam oder Hans Florine an der Nose, Ueli Steck und Dani Arnold in der Eiger-Nordwand. Die Geschwindigkeit hat in den letzten Jahren auch beim Bergsteigen einen immer größeren Stellenwert erlangt. Nur: Wer ordentlich Gas geben will, möchte nicht durch schwere Kleidung und Ausrüstung ausgebremst werden.

Doch nicht nur die Profis legen Wert auf leichte Ausrüstung - Lust an zu viel Last hat auch der kletternde Normalverbraucher nicht, vor allem, wenn er alles durch eine alpine Wand tragen muss. Er kann sich freuen: Das Bedürfnis nach leichtem und ultraleichtem Equipment wird von den OutDoor-Firmen mehr denn je bedient: Der Trend zur Gewichts­einsparung bei Produkten wie Karabinern, Klemmgeräten, Helmen, Gurten und Seilen ist ungebrochen,
dies gilt genauso für die Bekleidung in Fels und Eis. Neue Materialien und Verarbeitungstechniken ermöglichen immer wieder neue Rekorde bei Packmaß und Gewicht von Jacken und Hosen, ohne dass die Robustheit der Kleidungsstücke zu kurz kommt. Und so passen heutzutage eine ultraleichte Hard­shell, eine federgewichtige Daunenjacke plus Trinken und Vesper problemlos in eine Damen-Handtasche.

Aber keine Sorge: Auch bei Rucksäcken ist Funktionalität und Leichtgewicht Trumpf – und trotz aller Innovationen sowie der zunehmend modi­schen Ausrichtung der Bergsportbekleidung wird man auch künftig sein Klettergepäck im Rucksack tragen.

Video: Black Diamond Magnetron Technology Karabiner

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