Klettergebiete in Deutschland

Klettern in der Eifel: Mayen, Kottenheim, Ettringen

Das Mekka für Risskletterer liegt im Westen der Republik. Hier klemmt es sich kurz und hart.

Westlich von Koblenz am Rhein erstreckt sich die Vulkaneifel. Die Landschaft ist geprägt von den vulkanischen Ausbrüchen der letzten 50 Millionen Jahre. Im Landkreis Mayen-Koblenz ist in einigen Gruben und Steinbrüchen harter, klettertauglicher Basalt freigelegt worden, der bei Ettringen und Kottenheim wohl das größte „vulkanische“ Klettergebiet Deutschlands bildet.

Typisch sind die vielen Risse, Verschneidungen und Kanten, die bei der Bildung der Basaltsäulen entstehen. Hunderte von Routen bis 30 Meter warten hier und finden immer mehr Zuspruch, nicht nur unter Rissfreunden.

Tipps fürs Klettern in der Eifel - Mayen und Ettringen

Laacher See: Wenige Kilometer von Ettringen entfernt gibt‘s an diesem ehemaligen Vulkantrichter die nächsten Campingplätze (www.camping-laacher-see.de, www.campingsiesta. de) sowie Bademöglichkeiten und Minigolf.

Kletterkurse: Die Biwakschachtel in Koblenz ist das nächste Bergsport-Geschäft und bietet auch Kletterkurse an.

Alternative: Wer sich für die Unterwelt interessiert: ab ins Vulkanmuseum in Mendig (www.lava-dome.de). Wer's luftig mag: auf zum Hochsimmerturm bei Ettringen.
Kletterführer: Schwarze Säulen – Kletterführer Mayen von Alexander Schmalz-Friedberger, Halle 2013 (2. Auflage), DIN A5 Querformat, 336 Seiten, Preis: 26 € Direkt hier bestellen: Schwarze Säulen - Kletterführer Ettringen & Kottenheim bei www.klettern-shop.de

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18.10.2013
Autor: Ralph Stöhr
© klettern
Ausgabe 06/2013