Kletterrucksäcke im Test

Testbericht: Petzl Kliff

Foto: Hersteller Kletterrucksack-Test 2019

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Schlichter Sportkletterrucksack mit pfiffigen Lösungen für kleines Geld.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Voll bepackt ist der nicht sonderlich robuste RV schwer zu schließen.

Testurteil

Preistipp

Eigentlich gehört der Kliff nicht in diesen Test, denn Petzl spricht nur von einem Seilsack. Sofern der Zustieg keine zwei Stunden dauert, bietet er aber alles, was ein Sportkletterrucksack braucht. Für Seil, Schuhe, Gurt, Chalk, Exen, Vesper und Getränk ist jedenfalls Platz. Die große Seilplane lässt sich herausnehmen, vier Tragegriffe erleichtern ihren Transport. Der Zugriff auf den Ruck-, pardon Seilsack erfolgt über einen durchgehenden RV, darunter befinden sich zwei Tragegriffe, damit man schneller als die Konkurrenz am Einstieg der nächsten Route ist. Das simple Verschlusssystem fungiert auch als Schulter- und Beckenpolster. Wer nicht als letztes die Exen ins Innere stopft, bekommt also einen Seilsack mit Tragekomfort.




Technische Daten des Petzl Kliff

Ausstattung: Durchgehender Längs-RV zwischen Schulterträgern; herausnehmbare Seilplane (140 x 140 cm); zwei Materialschlaufen; RV-Außenfach
Volumen: 36 l
Gewicht: 784 (ohne Plane 506) g

Fazit

Wetten, dass bald in Hallen und am Fels eifrig „geklifft“ wird?

20.03.2019
Autor: Steffen Kern
© klettern
Ausgabe /2019