Kletterrucksäcke im Test

Testbericht: Patagonia Cragsmith 32L

Foto: Hersteller Kletterrucksack-Test 2019

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Komfortabler Sportkletter-Rucksack ohne Hüftflossen aus 50 Prozent Recycling-Material.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Wertsachenfach etwas klein geraten; Hüftflosse des Vorgängers fehlt.

Die zweite Generation der Cragsmith-Serie unterscheidet sich deutlich von der ersten. Der komplette Rücken samt Schulterträgern wird nun aufgeklappt, der Zugriff auf das gesamte Gear ist so noch einfacher. Dagegen fällt die Top-Öffnung viel kleiner aus, in die Innentasche passt kaum ein Brillenetui. Ebenso fehlt das große RV-Fach an der Seite, dafür besitzt der Rucksack nun beidseitig Netztaschen. Neu ist auch, dass zur Seilbefestigung zwei seitliche Gurte statt des Topgurts dienen, je drei „Daisy Chain“-Schlaufen oben und unten erlauben es, weiteres Material zu fixieren. Die Hüftflossen sind abnehmbaren Gurten gewichen, dafür ist nun der komplette Rucksack gepolstert – zum Schutz der Ausrüstung und um die Formstabilität zu erhöhen.




Technische Daten des Patagonia Cragsmith 32L

Ausstattung: Mesh-Rückenteil komplett aufklappbar; U-förmige RV-Deckelklappe mit Innenfach; rundum dicke Schaumpolsterung; Trinksystem-kompatibel
Volumen: 32 l
Gewicht: 1195 g

Fazit

Komfort-Sportklettermodell mit Verbesserungen zum Vorgänger-Modell, aber auch einigen Einbußen.

20.03.2019
Autor: Steffen Kern
© klettern
Ausgabe /2019