Kletterrucksäcke im Test

Testbericht: Osprey Mutant 38

Foto: Hersteller Kletterrucksack-Test 2019

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Allround-Rucksack mit guter Lastübertragung, geeignet für Ski- und Hochtouren.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Etwas unflexibel beim Klettern, Materialschlaufen des Klettergurts von fix angenähter Hüftflosse abgedeckt.

Seit Herbst 2018 gibt es die fünfte Generation des Mutant. Außen cleaner als sein Vorgänger strotzt er innen vor Details. So lässt sich zum Beispiel bei abgenommenem Deckel mit dem „FlapJacket“das Top abdecken und stabili­sieren. Außen finden Eisgeräte, Ski, Helm und Seil sicheren Halt, Daisy Chains bieten weitere Befestigungs-Optionen. Das herausnehmbare HDPE-Rückenpaneel mit T6061-Alu­streben sorgt für perfekte Lastübertragung, macht den Rucksack aber etwas steif. Das Handling ist gut, zum alpinen Felsklettern empfiehlt Osprey, die Hüft­flos­sen nach hinten zu klappen, um Zugriff auf den Klettergurt zu haben. Keine überzeugende Lösung, finden wir.




Technische Daten des Osprey Mutant 38

Ausstattung: Breite Hüftflosse mit Materialschlaufen; Helm-, Eisgeräte- und Skihalterungen; Trinksystem-kompatibel; Deckel und Rücken-Paneel abnehmbar
Volumen: 38 l
Gewicht: 1280 Gramm (reduziert 830) g

Fazit

Komfortbetonter Allrounder mit vielen sinnvollen Features – perfekt für Hoch- und Skitouren.

20.03.2019
Autor: Steffen Kern
© klettern
Ausgabe /2019