Kletterrucksäcke im Test

Testbericht: Ortlieb Atrack 35

Foto: Hersteller Kletterrucksack-Test 2019

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Wasserdichter Allrounder zum Reisen mit eingeschränkten Kletterfähigkeiten.
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Bewertung

Was uns gefällt

Was uns nicht gefällt

  • Kletterperformance bescheiden; komplizierte Befestigungssets.

Als Kombination aus Reisetasche und Outdoor-Rucksack, der sich jeder sportlichen Aktivität anpasse, preist Ortlieb das komplett wasserdichte Modell aus robustem, PU-beschich­tetem Nylon. Der Zugriff erfolgt über einen durchgehenden Reißverschluss am Rücken, so wird das Tragesystem nicht schmutzig. Geschlossen wird der RV oben und unten nach außen geklappt
– ob er so rauem Bodenkontakt dauer-
haft Paroli bieten kann, scheint fraglich. Laminierte Daisy Chains sorgen in Kombination mit optional käuflichen „Attachment Kits“ für allerlei Befesti-gungsoptionen; auch ein „Hydration System“ ist erhältlich. Zum Klettern ist der Atrack wenig geeignet: steif und schwer, mäßige Bewegungsfreiheit, kein Zugriff auf den Klettergurt.




Technische Daten des Ortlieb Atrack 35

Ausstattung: Rückenlänge stufenlos ein­stellbar; durchgehender RV-Zugriff am Rücken; 4 RV-Innenfächer; Kompressionsgurte; Daisy Chains; Trinksystem-kompatibel
Volumen: 35 l
Gewicht: 1470 g

Fazit

Wasserdichtes Modell zum Reisen und Sportklettern, aber sicher kein Alpinrucksack.

20.03.2019
Autor: Steffen Kern
© klettern
Ausgabe /2019