Klettergebiete in D / A / CH

Klettern im Zillertal, Österreich

Was ist am Zillertal besonders? Warum es sich im Zillertaler Granit besonders gut klettert, steht hier.

Zum Klettern und Bouldern im Zillertal: Vor 20 Jahren noch eine stille Ecke, in der eingefleischte Locals neue Routen und Boulder erschlossen, hat sich das Zillertal zu einer der ersten Tiroler Adressen fürs Klettern und Bouldern entwickelt. Der Fels des Tales – Granit und Gneis kommen vor – ist kletterfreundlich strukturiert und bietet vom Boulder bis zur Mehrseillängen-Sportkletterroute alles, was das Kletterherz begehrt.

Einen guten ersten Eindruck vermitteln die Granittürme der Ewigen Jagdgründe bei Ginzling. 130 Routen in praktisch allen Graden sorgen hier für tagelanges Klettervergnügen.

Info zum Klettern im Zillertal

Lage: Rund 75 Kilometer südwestlich von Kufstein.
Unterkunft: Einen Campingplatz gibt es in Mayrhofen (www.campingplatz-tirol.at). Die coolste Unterkunft bietet Gerhard Hörhagers Selbstversorgerhaus „Diggl Climbers & Freeride Farm“ mit Boulderraum und Sauna (www.diggl.at). Gerhard ist Kletterlegende und weiß auf alle Fragen zum Klettern und Bouldern im Zillertal Antwort.
Routen: In den Ewigen Jagdgründen rund 130 Einseillängenrouten, von 3c bis 8c+, Schwerpunkt von 6a bis 8a. Über 30 weitere Klettergebiete im Tal plus 16 Bouldergebiete.
Routen: Zillertal – Klettern und Bouldern (inklusive App-Guide von Vertical Life), Lochner-Verlag, 2014. Oder Zillertal - Klettern und Bouldern von Markus Schwaiger (Link zu Amazon).

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Übrigens: Beim Draußen klettern...

... sind unter Umständen weitere Aspekte zu beachten als beim Klettern in der Kletterhalle. Zum Beispiel korrekt im Toprope klettern und ein solches einrichten, aber auch richtig im Vorstieg zu klettern. Außerdem muss man oft auch Umbauen, also nach dem Klettern die Route wieder "abbauen" - hier dürfen keine Fehler passieren.

Aber auch Rücksichtnahme gegenüber Umwelt und Anwohnern ist am Fels noch einmal wichtiger als in der Kletterhalle. Mehr dazu unterhalb.

Mehr:

26.06.2015
Autor: Ralph Stöhr
© klettern
Ausgabe 04/2015