Bouldern in den Alpen: 6 Gebietstipps

Alpenboulderspots: Zillertal

Das Zillertal hat sich zu einer der beliebtesten Sportkletterzielen auf der Alpennordseite gemausert.

Sehr üppig ist auch das Angebot des Tiroler Tals für Crashpad-Träger. Verteilt auf knapp 20 Gebiete warten hier derzeit über 1000 Boulder. Zudem sorgt die oft recht harte Bewertung dafür, dass einem hier die Probleme nicht so schnell ausgehen. Durch die geringe Höhenlage der meisten Gebiete zieht‘s die Boulderer im Hochsommer eher in die schattigen Sektoren, oder man nimmt die zweieinhalbstündige Wanderung zur Berliner Hütte auf sich, wo auf über 2000 Metern knapp 50 Boulder zwischen 5a und 7c sowie einige harte Projekte warten. In einigen anderen Gebieten ist es schon zu Problemen mit Anwohner und Bauern gekommen, also haltet euch an die Regelungen und verhaltet euch anständig!

Info

Höhe: 800 bis 2000m + Boulderanzahl: ca. 1000 + Schwerpunkt: Fb 6a bis 7b

Anfahrt: Die Inntalautobahn von Kufstein oder Innsbruck kommend bis zur Ausfahrt 39 „Wiesing/Achensee/Zillertal“ und das Zillertal hinauf bis Mayrhofen. Von hier je nach Gebiet in einen der Talarme.

Führer: Zillertal. Klettern und Bouldern, 2. Auflage 2009, erhältlich im klettern-shop.

Übernachtung: In Mayrhofen gibt‘s einen Campingplatz (www.tiscover.at/camping-mayrhofen), ein großes Angebot an Unterkünften findet ihr unter www.mayrhofen.at.

Mehr davon gibt's hier:

30.07.2009
Autor: Steffen Kern
© klettern
Ausgabe 06/2009