KL Camping Zelten Frank William Micklethwaite
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Zelttest 2011: Hilleberg Nallo 2 Testsieger 2011 (ohne Werbung)
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Die Zelte des Jahres 2011 im Test

Zelte im Test 2011

Zelte werden immer leichter. Aber bieten die aktuellen Leichtzelte auch genügend Schutz in Sturm und Wolkenbruch? Der Test mit Windmaschine und im Labor zeigt es.

Dieser Test stammt von unserem Schwester-Magazin outdoor//

Leicht soll ein Zelt sein, und der Aufbau darf nicht zu umständlich sein. Solider Wetterschutz liegt bei den Auswahlkriterien ebenfalls weit vorne. Dafür ist es schließlich da: Das Zelt soll den erholsamen und trockenen Schlaf gewährleisten.

Tropft es hingegen durchs Außenzelt, sickert Wasser in die Bodenwanne oder fällt das Zelt bei der ersten Windbö um, reißt das ein großes Loch in die Behaglichkeit.

Doch so richtig wohl fühlt man sich im Zelt erst dann, wenn es auch genügend Platz bietet zum Schlafen und für die Ausrüstung. Das Problem: Solche Zweipersonenzelte wiegen oft vier Kilo und mehr – und sind damit nicht gerade leicht. Es gibt aber auch Modelle, die nur grob die Hälfte davon wiegen.

Wie das geht? Durch den Einsatz von feineren Zeltstoffen, Sturmleinen aus teurem, dafür aber sehr leichtem Dyneema und dünneren Gestängebögen, die dafür aus einer besonders zähen Alulegierung bestehen.

Zwölf Leichtzelte im Test

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Boris Gnielka
Die besten Plätze sind oft windig...

Zwölf solcher hochgezüchteten Leichtzelte sind in diesem Zelt-Test. Alle Zelte sind für zwei Personen ausgelegt. Das leichteste Testzelt wiegt 1,9 Kilogramm, das schwerste rund 2,5 Kilo, preislich liegen sie zwischen 269 und 650 Euro. Eine weite Spanne. Sie zeigt, dass selbst güns­tige Zelte leicht sein können. Aber können sie dann auch noch gut sein?

Weil Zelte heute aufgrund verbesserter Beschichtungen und Nahtabklebungen kaum noch Probleme mit der Nässeabwehr haben, sehr wohl aber mit der Windstabilität, prüft die Testcrew dieses Kriterium traditionell besonders gründlich. Mit einer Windmaschine, die bis zu 160 km/h leis­tet, wurde jedes Testzelt "bestürmt". 160 Sachen hält natürlich kein Zelt aus, muss es auch gar nicht. 70 km/h reichen für ein gutes Ergebnis, für ein sehr gutes sollten es 100 km/h sein. Das entspricht Sturmstärke, kommt aber selbst in Deutschland vor, in nordischen Gefilden wie Schweden oder Schottland sogar häufiger.

Gaskocher im Überblick

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Hart im Wind: die Zelte im Test vor der Windmaschine

outdoor-Zelttest 2011 - Trailer
outdoor-Zelttest 2011 - Trailer
2:09 Min.

Videos zu den einzelnen Zelt-Tests gibt's in der Mediashow ganz oben - hier sieht man, was die Zelte im (simulierten) Sturm per Windmaschine alles aushalten müssen. Alles weitere zum Test, inklusive Fazit und Übersichtstabelle steht auf den Folgeseiten

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Testkriterien und Zelt-Lexikon

Wetterschutz der Zelte

Das wichtigste Testkriterium beinhaltet den Nässeschutz und die Windstabilität. Der Nässeschutz des Bodens wird mittels Soutertester gemessen, und zwar in Millimetern Wassersäule. Den Regenschutz des Überzelts ermittelt outdoor im Praxistest, hier sagt die Wassersäule nichts aus. Wichtiger sind Nahtverarbeitung und Kon­struktion. Beispielsweise darf es bei geöffneter Apsis nicht ins Innenzelt regnen, auch sollten sich Lüfter verschließen lassen. Wie windstabil die Zelte sind, zeigt eine 450-PS-Windmaschine. Mit ihr werden alle Zelte von jeder Seite aus angestürmt.

Komfort der Zelte

Je größer, höher und heller ein Zelt, desto besser. Weil kein Zelt einem Quader gleicht, misst outdoor nicht nur die Grundfläche sondern auch die Nutzfläche 25 cm oberhalb des Bodens – was der Höhe eines Schlafsacks entspricht. Abzug gibt es für Nutzlängen unter 1,85 m, da sich hier selbst kleine Schläfer nicht ausstrecken können. Weitere Kriterien: Belüftungsmöglichkeiten, Zahl und Größe der Eingänge und Handling der Zipper.