OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht Olympus

Digital-Kameras

Zehn robuste Digital-Kameras im Überblick

Mittlerweile haben fast alle großen Kamera-Hersteller spezielle Outdoor-Kameras im Programm. Wir stellen zehn Outdoor-Digicams vor.

Kletterer stellen ganz besondere Ansprüche an Digitalkameras. Wer am Fels, bei extremen Temperaturen, Unwetter und mit viel Material im Rucksack unterwegs ist, braucht eine Kamera, die einstecken kann. Sie muss aushalten, von mehreren Kilo Ausrüstung belastet zu werden, sie muss Staub und Spritzwasser abkönnen, und schwindelfrei sollte sie auch sein.

Outdoor-Digitalkameras sind laut Hersteller-Angaben mittlerweile ziemlich robust – einige Modelle sollen Temperaturschwankungen von bis zu 50° Celsius und Stürze aus zwei Metern Höhe überstehen.

Außerdem soll unter dem Anspruch der Robustheit die Bildqualität nicht leiden. Doch woran erkennt man eine gute Kamera? Unser Schwester-Magazin outdoor hat sich dem Thema angenommen. Im Überblick werden die wichtigsten technischen Angaben erklärt und neun robuste Outdoor-Digitalkameras vorgestellt. (Achtung: Alle Daten stützen sich auf die Angaben des jeweiligen Herstellers.)

10 Digitalkameras für Outdoorer

OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht
OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht 10 Bilder

Auf der nächsten Seite erläutern wir die technischen Angaben und speziellen Features, die aktuelle Digitalkameras aufweisen. Genaueres zu den einzelnen Kameras steht in der Fotostrecke.

Digitalkamera-Angaben und was sie bedeuten

Unbalanced tokens, check your syntax

10 Digitalkameras für Outdoorer

OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht
OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht 10 Bilder
OD 0311 Outdoor Kamera Übersicht
Fujifilm
Die XP30 von Fujifilm verfügt über einen fünffach optischen Zoom.

Lichtstärke des Objektivs
Auch das Objektiv beeinflusst die Bildqualität und sollte deshalb eine gute Lichtstärke aufweisen. Bei Digitalkameras ist f/2,8 ein guter Richtwert. Generell lässt sich sagen: Je höher der Wert ist, desto lichtschwächer ist das Objektiv und desto eher entsteht störendes Bildrauschen bei schlechten Lichtverhältnissen - die Bilder werden in den dunklen Bildzonen 'krisselig'.

In den Datenblättern sind meistens zwei Werte angegeben. Der erste Wert bezeichnet die größte Blendenöffnung im Weitwinkel und der zweite die größte Blendenöffnung bei maximalem Zoom. Je kleiner die Werte sind, desto mehr Licht kann durch das Objektiv auf den Sensor treffen. Dies wiederum bewirkt kürzere Verschlusszeiten für hellere Aufnahmen und damit weniger Verwacklungsgefahr. Im Vergleich der Outdoor-Digitalkameras bietet die Linse der Canon PowerShot D10 mit F 1:2,8 die größte Lichtstärke.

Brennweite
Die maximale Brennweite gibt an, wie stark Sie ein Objekt heranzoomen können, die minimale gibt an, wie weitwinklig ein Bild werden kann. Je größer die angegebene Brennweite ist, desto enger werden der Bildwinkel und damit der Bildausschnitt. Hersteller geben die Brennweite häufig umgerechnet auf das traditionelle Kleinbild-Format an. So entspricht ein 50-mm-Objektiv ungefähr dem Blickwinkel des menschlichen Auges. Objektive mit einer kleineren Brennweite werden als Weitwinkelobjektive bezeichnet, da der Blickwinkel hier größer ist. Wer auch auf begrenztem Raum gute Aufnahmen machen möchte, sollte zu einer Digitalkamera mit 35 oder gar 28 Kleinbild-Millimetern als kleinster Brennweite greifen.

Bildstabilisator
Bildstabilisatoren gleichen Verwackler aus, die beim Fotografieren aus der Hand bei langen Belichtungszeiten entstehen. In der Regel sind optische und mechanische Bildstabilisatoren besser als digitale. Beim optischen Verwacklungsschutz gleichen bewegliche Linsen Verwacklungen aus, beim mechanischen erzeugt der beweglich gelagerte Sensor eine Gegenbewegung. Reagiert die Digitalkamera mit einer Erhöhung der ISO-Zahl, ist ein digitaler Bildstabilisator verbaut. Manche Kameras können bei schwierigem Licht auch zwei Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungszeiten miteinander verrechnen, um gute Farben und Schärfe zu erzeugen.

Display
Wer keine Spiegelreflex-Kamera hat, nutzt für die Wahl des Bildausschnitts für gewöhnlich das Display der Digitalkamera. Je größer dessen Diagonale und Auflösung ist, desto besser erkennt man darauf auch Details. Die Länge der Bilddiagonalen wird in Zoll oder Zentimetern angegeben. Kleine Displays haben Diagonalen von 1,5 Zoll, die größten mehr als 2,5 Zoll.

Automatische Gesichtserkennung
Digitalkameras, die Gesichter erkennen können, übernehmen bei Portrait-Fotografien die Einstellung der optimalen Schärfe und Belichtung der abfotografierten Person(en). Einige Modelle verfügen zusätzlich über einen sogenannten Smile Shot-Modus. In diesem Fall löst die Kamera erst dann automatisch aus, wenn das Gesicht im Fokus lächelt. Daran gekoppelt gibt es häufig auch die Blinzelwarnung, die verhindert, dass abgelichtete Personen ihre Augen beim Auslösen geschlossen haben.

Weitere Artikel:

KL Neue Sicherungsgeräte
Kletter-Gear
KL Richtig Ruhen beim Klettern
Training
KL REinhold Messner 2010
Szene
OD 1010 Stirnlampentest Blackdiamond Aufmacher
Outdoor-Gear
KL_WetterkundeTEASER (png)
Sicherheit
KL Arco Rockmaster Lead Finale Jain Kim
Szene
Zur Startseite
Gear Kletter-Gear Kletterschuhe 2019 im Test Kletterschuhe 2019 Test Kletterschuhe 2019

Kletterschuhe müssen den Spagat schaffen zwischen bequem und performant.

Mehr zum Thema Fotografie
Jimmy Webb Erstbegehung, Bouldern USA
Szene
KL Arco Klettern am Gardasee Foto-Contest
Szene
kl-2017-ims-photo-contest-Oleksandr-Kotenko (jpg)
Szene
KL klettern-Kalender 2018 teaser
Szene