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12 Zweipersonenzelte im Test

12 Zelte im Kampf mit Wind und Wetter

Ein gutes Zelt schützt vor Wind und Wetter, bietet viel Platz und lässt sich einfach aufbauen. Welches Zelt was kann: in diesem Test.

Ein Zelt ist ja eigentlich nur ein Zelt. Doch wer schon einmal von ordentlichem Dreckswetter mit Regen und Sturm überrascht wurde, der weiß, wie wichtig dieses Utensil werden kann.

Fachkundige Beratung tut beim Zeltkauf not, denn das Angebot an verschiedenen Modellen ist riesig. Selbst, wenn man die Auswahl auf Marken-Zelte für zwei Personen begrenzt, bleiben immer noch weit über 150 Fabrikate übrig.

Wie viel Zelt braucht der Mensch?

Zweipersonenzelte von etablierten Marken gibt es bereits für 250 Euro. Man kann aber auch locker 800 ausgeben. Wo die Unterschiede liegen und wie viel Zelt nötig ist, hat unser Schwestermagazin outdoor ermittelt.

Zwölf Zweipersonenzelte verschiedener Preislagen mussten dafür ein hartes Prüfprogramm absolvieren, vor allem für den Wetterschutz-Check. Da es nicht reicht, Zelte auf eine Wiese in den Wind zu stellen, rückt outdoor den Testzelten mit einer tonnenschweren 500-PS-Windmaschine zu Leibe. Ihr V8-Motor treibt normalerweise Speedboote an. Jetzt brüllt er mit bis zu 150 km/h die Zelte an – mehr als nötig, aber praktisch, um jedes Modell an seine Grenzen zu blasen.

70 Sachen aus jeder Richtung sollte ein gutes Zelt schon aushalten, was im Test fast jedem gelingt. Für ein sehr gutes Urteil sind aber über 100 km/h Pflicht – das schaffen nur einige.

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Wie schlagen sich die zwölf Testzelte bei Regen?

Das Gerät zeigt an, welchen Wasserdruck ein Zeltboden verkraftet. 5.000 Millimeter, also 0,5 Bar sind das Minimum, um beim Sitzen keinen nassen Po zu bekommen. Als zuverlässig dicht wertet outdoor Böden, die ein Bar aushalten (10.000 mm), was im Test viel Zelte schaffen.

Und das Überzelt? Hier spielt der Wasserdruck keine Rolle, sondern eher Konstruktionen und Nahtabdichtungen. Die ergiebigen, tagelangen Regenfälle des Frühlings übernahmen den Test.

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Die Dichtigkeit der Bodenwanne testet outdoor ebenfalls akribisch.

Zwölf Trekkingzelte im outdoor-Test

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Nässe-Test: Alle Zelte bleiben trocken

Ergebnis: keine Ausfälle, in allen Testmodellen bleibt man trocken. Im Idealfall schützen Zelte aber nicht nur, sondern verwöhnen auch: mit einem hellen, hohen und großen Innenraum sowie einer geräumigen Apsis, in der man Rucksack und Schuhe lagern und bequem sein Süppchen kochen kann. Um das objektiv zu bewerten, misst outdoor zwei Mal: ein Mal die Grundfläche und ein Mal die nutzbare Fläche. Sie wird in 25 Zentimeter Höhe, also auf Schlafsackniveau, mit einem Laser-Distanzmesser ermittelt. Das ist sinnvoll, weil ein Zelt mit steilen Wänden bei gleicher Grundfläche deutlich mehr Nutzfläche, Wohnkomfort und Liegelänge bietet als ein Modell mit schrägen Wänden – der Grundriss sagt darüber nichts aus.

Natürlich ermittelt die Testcrew auch das Zeltgewicht und prüft, wie einfach sich die Modelle auf- und wieder abbauen lassen. Daneben wird die Qualität der Prüflinge begutachtet: Wie sauber verlaufen Nähte und Nahttapes? Wie leichtgängig sind die Reißverschlüsse, und welche Qualität haben die Gestänge, Heringe und Sturmleinen?

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Testfazit: Ein gutes Zelt muss nicht teuer sein

Für diesen Betrag bekommt man das Rejka Zatara Light. Die kleine Kuppel schützt perfekt vor Bodennässe und Regen und schlägt sich auch vor der Windmaschine tapfer: Erst bei über 80 km/h drückt es sie nieder, kaputt ist danach aber nichts. Beim Raumangebot muss man jedoch Abstriche hinnehmen: Zu zweit geht es beengt zu im Innern – allenfalls für Verliebte ideal. Und für Bergwanderer, denn das Zatara wiegt mit 2,5 Kilo weniger als alle anderen Testzelte und benötigt kaum Platz – praktisch im verblockten Gelände, wo ebener Zeltplatz rar ist. Auch steht es schon mit drei Heringen sauber.

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Sturmtest mit der 500 PS ­starken Windmaschine.

Zwölf Trekkingzelte im outdoor-Test

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Testsieger: das Hilleberg Kaitum

Das Hilleberg Kaitum bietet ebenfalls top Wetterschutz und viel Platz für zwei Personen, wiegt aber mit unter drei Kilogramm extrem wenig für seine Größe. Dazu gibt es eine Liegelänge von über 2,30 Meter – fein für Großgewachsene – und beste Materialien in top Verarbeitung, die eine lange Lebensdauer garantieren. Das hat seinen Preis: 800 Euro.

Fazit: Gutes gibt‘s auch günstig - Spitzenzelte müssen heute kein Vermögen mehr kosten, das beweist das Green Hawk von Robens. Es hat alles, was ein Zelt braucht, ist sogar winterfest – und kostet schlappe 300 Euro. Natürlich gibt es Zelte, die noch etwas besser sind, leichter oder feiner verarbeitet, wie etwa das Orion von Exped oder das Hilleberg Kaitum. Doch der Preisaufschlag dafür fällt heftig aus. Bei häufigem Einsatz lohnt er sich. Ansonsten investiert man das gesparte Geld lieber in eine schöne Reise.

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