Yoga für Kletterer

Yoga für Kletterer - das sollte man beachten

Stress abbauen, rundum stark sein, weniger Verspannungen haben... all das kann Yoga. Allerdings ist einfach drauflos "yogen" riskant - diese Tipps sollte man beachten.

Yoga wirkt auf körperlicher und geistiger Ebene. Allerdings kann man sich auch prima verletzen, wenn man sich um jeden Preis in Bretzel-Form bringen möchte. Daher gibt es hier die wichtigsten Grundlagen-Tipps, wie man Yoga effektiv und sicher übt.

  • Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Gerade wer gewohnt ist, mit Energie, Schwung und Entschlossenheit zu trainieren, muss vielleicht einen Gang runterschalten. Beim Yoga sollte man nichts übers Knie brechen - es könnte tatsächlich etwas kaputt gehen. Es ist auch nicht relevant, wie tief man nun bei der Vorbeuge kommt. Relevant ist, dass man sich achtsam an seine persönliche Grenze herantastet. Nur dann kann der Körper diese auch verschieben. Wenn man vor der Grenze stehen bleibt, passiert nichts; wenn man sie überschreitet, kann etwas kaputtgehen. Diese Art von Vorsicht schult die Selbstwahrnehmung und das Körpergefühl.

  • Atem führt

Es mag esoterisch anmuten, sich im Atemrhythmus zu bewegen. Doch ist dies eins der großen Geheimnisse, warum Yoga funktioniert. Wer aus dem Atemfluss kommt, den Atem anhält, press-atmet oder den Atem vergisst, macht kein Yoga, sondern (riskante, siehe oben) Gymnastik. Wer keucht, stöhnt oder sonstige Geräusche macht, sollte sich klar machen, dass es beim Yoga nichts zu gewinnen gibt.

  • Warnsignale beachten

Als Sportler kennt man vielleicht den Unterschied zwischen "gutem" Schmerz und "schädlichem" Schmerz. Beim Dehnen beispielsweise wird aus dem sanften Ziehen irgendwann scharfer Schmerz. Aufhören sollte man, bevor der Schmerz unangenehm wird. Beim Yoga ist die Wahrnehmung hierfür sehr wichtig! Wer unangenehmen Schmerz oder andere Warnsignale missachtet, riskiert Verletzungen.

Deshalb: Tipps für Einsteiger beim Yoga

Yoga macht stark und schön, wenn man es richtig angeht. Dafür gibt's hier die wichtigsten Einsteiger-Regeln.

1) Vorsichtig an die persönliche Grenze herantasten!

2) Moderat dehnen. Es geht eher darum, den Körper in Harmonie und Geschmeidigkeit zu bringen, nicht darum, sich zu möglichst stark zu verbiegen!

3) Reserven einplanen! Elegant in eine Haltung hineinzukommen, ist das eine. Elegant wieder herauszukommen, das andere! (Und auch wichtig!)

4) Entspannt atmen!

5) Lachen ist erlaubt! Wer sich ärgert, gewinnt auch keinen Blumentopf!

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