Mehr Fingerkraft am Trainingsboard

Training am Fingerboard: Griff-Formen

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Foto: Ralph Stöhr Training am Fingerboard

Die richtige Fingerhaltung

Mehr Fingerkraft am Trainingsboard: Diese Griff-Formen empfiehlt Coach Dave MacLeod zum Training am Board.

Zum Aufwärmen erst einmal den Körper insgesamt mit Seilspringen oder Hampelmännern aktivieren. In der Kletterhalle ist lockeres Einklettern sinnvoll. Dann mit den größten Griffen anfangen und langsam die Intensität steigern. Beim Warm-up oder auch wenn Entlastung benötigt wird, können Tritte benutzt werden.

Vier Finger halb gestellt

Die halb-aufgestellte Fingerhaltung ist ein Kompromiss zwischen voll aufstellen und hängen lassen. Wer nur eine Griff-Form trainiert, wählt am besten diese, da sie die beiden extremeren Formen (voll aufgestellt sowie offen hängend) mittrainiert.

Vier Finger offen

Vier-Finger hängend halten ist im Hinblick auf Verletzungen vermutlich die am wenigsten riskante Griff-Form. Sie fühlt sich für viele Kletterer „schwach“ oder ungewohnt an und gehört deshalb ins Trainingsrepertoire.

Drei Finger offen

Drei-Finger-hängend ist laut Dave MacLeod die unbeliebteste Griff-Form. Gerade auf kleinere Griffe passen aber vier Finger oft nicht mehr, daher ist diese Variante besonders für ambitioniertere Kletterer wichtig.

Für Fingerlöcher und Franken-Training

Zwei Finger: Um für Fingerlöcher zu trainieren, eignet sich diese Griff-Form. Zu Beginn kann man entweder die Füße auf Tritte oder einen Stuhl stellen oder...

Ungleich greifen

... nur eine Hand für die neue Griff-Form (hier: Training für Ein-Finger-Löcher) nehmen, während die andere regulär greifen darf. Abwechseln nicht vergessen.
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