Ausgleichs-Übungen für Kletterer (Trainingsprofis)

Sie können die Fotostrecke mit den Richtungspfeilen der Tastatur bedienen
←   →

Push ups im Handstand

Voraussetzung für diese Übung ist, dass du den Handstand beherrschst. So geht's: Du schwingst dich in den Handstand, entweder an eine Wand oder mit einem Partner, der dich an den Fußgelenken festhält und ausbalanciert. Dann versuchst du, die Arme zu beugen und wieder zu strecken. Du kannst die Arme beugen, bis dein Kopf den Boden berührt. Wie oft: zwei Sätze mit 3 bis 5 Wiederholungen, dazwischen 1 bis 2 Minuten Pause. Variation in der Übungsausführung: mehrfache Endkontraktionen in der Streckposition. Wichtig: Diese Übung ist schwierig und nicht ungefährlich! Lass dir von deinem Trainingspartner helfen! Anfangs wird es sehr schwer sein, die Arme so weit zu beugen, bis dein Kopf den Boden berührt. Fang langsam an und beuge die Arme nur ein wenig. Achte auf eine saubere Körperstreckung im Handstand und falle nicht ins Hohlkreuz („Bananenhaltung“)! Mach nicht mehr als fünf Wiederholungen, es fließt viel Blut in den Kopf. Wird dir schwindelig, verzichte auf diese Übung. Denke auch daran, wieder heil auf die Füße zu kommen (mit Abdruck zurück auf die Füße stellen). Zum Artikel: Ausgleichstraining für Kletterer - Theorie & Praxis Ausgleichsübungen für Trainings-Anfänger Ausgleichsübungen für Fortgeschrittene Mehr zum Thema Klettertraining: Übungen für mehr Körperspannung - Fotostrecke Basiswissen zum Klettertraining - Artikel Dr. Guido Köstermeyer gibt Tipps fürs Training

Aufzüge an der Klimmzugstange

Voraussetzung für diese Übung ist eine Klimmzugstange mit viel Platz nach oben, damit du dir nicht den Kopf anschlägst. So geht's: Du hängst dich an die Klimmzugstange, ziehst kräftig an und stützt dich nach oben durch. Die Crux an der Übung ist, die Schultern über die Stange zu bekommen. Wie oft: 2 bis 3 Sätze mit 5 bis 8 Wiederholungen, dazwischen 2 Minuten Pause einlegen. Variation in der Übungsausführung: Du kannst die Übung schnell oder langsam (noch schwieriger) ausführen. Wichtig: Beim Abschwingen nicht mit gestreckten Armen in die Schultern fallen. Die Arme sollten immer leicht gebeugt bleiben! Zum Artikel: Ausgleichstraining für Kletterer - Theorie & Praxis Ausgleichsübungen für Trainings-Anfänger Ausgleichsübungen für Fortgeschrittene Mehr zum Thema Klettertraining: Übungen für mehr Körperspannung - Fotostrecke Basiswissen zum Klettertraining - Artikel Dr. Guido Köstermeyer gibt Tipps fürs Training

Dips an den Ringen

Dips – auch Knickstütz genannt – an den Ringen sind eine anspruchsvolle Übung. So geht's: Es gibt zwei Varianten: a) Deine Ellbogen wandern nach außen, während du die Arme beugst (Bild 2). b) Deine Ellbogen wandern dabei nach hinten (Bild 3). Wie oft: 2 Sätze mit ca. 8 Wiederholungen, dazwischen 2 Minuten Pause einlegen. Variation in der Übungsausführung: „Stutter Repetitions“ und mehrfache Endkontraktionen. Wichtig: Wenn du Probleme hast, dich zwischen den Ringen im Stütz zu halten, ist es besser, erst einmal Dips mit fixierten Griffen (z.B. am Barren) zu üben, da die Gefahr einer Schulterverletzung besteht, wenn du im falschen Moment „einknickst“. Zum Artikel: Ausgleichstraining für Kletterer - Theorie & Praxis Ausgleichsübungen für Trainings-Anfänger Ausgleichsübungen für Fortgeschrittene Mehr zum Thema Klettertraining: Übungen für mehr Körperspannung - Fotostrecke Basiswissen zum Klettertraining - Artikel Dr. Guido Köstermeyer gibt Tipps fürs Training

Winkelstütz

Wieder eine Übung an den Ringen. Im „Profibereich“ sind sie das ideale Gerät, da die Muskulatur ständig ausgleichen muss, um im Gleichgewicht zu bleiben. Ein perfekter Trainingsreiz für die Stützmuskulatur! Auch hier kann erst einmal an fixierten Griffen (z.B. mit zwei Tischen) trainiert werden. Die Ringe sind die Königsdisziplin. So geht's: Versuche, die Beine in die Waagrechte zu heben (oder darüber hinaus) und diese Position zu halten. Wie oft: 3 Sätze mit ca. 20 Sekunden Haltephase, dazwischen 1 Minute Pause. Wichtig: Am Anfang am besten mit Hilfestellung arbeiten. Bei einem ungeplanten „Abgang“ besteht die Gefahr einer Schulterverletzung. Atmen nicht vergessen!Zum Artikel: Ausgleichstraining für Kletterer - Theorie & Praxis Ausgleichsübungen für Trainings-Anfänger Ausgleichsübungen für Fortgeschrittene Mehr zum Thema Klettertraining: Übungen für mehr Körperspannung - Fotostrecke Basiswissen zum Klettertraining - Artikel Dr. Guido Köstermeyer gibt Tipps fürs Training
Mehr zu dieser Fotostrecke: