Zelte im Test

Testbericht: Nordisk Jernberg 2 PU

Foto: Boris Gnielka outdoor-Zelttest  Juli 2010

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Ein Zelt für Sparfüchse, die ein windstabiles Heim für die Berge suchen und auf Komfort pfeifen.
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Bewertung


Testurteil

Testurteil befriedigend

Gespart wurde woanders: Den Zippern der Apsiseingänge fehlen Abdeckungen, sie leiten im Regen Nässe aufs Gepäck. Auch die Sturmleinen könnten mehr aushalten, sie reißen bei 100 km/h einfach. Längenverstellbare Schlaufen für die Heringe sucht man vergeblich, was den Zeltaufbau auf steinigen Böden verzögert. Immerhin wiegt das Zelt für einen Geodäten wenig. Im Innenzelt muss man zwar den Kopf einziehen, doch dafür lässt es sich gut belüften, und der Platz reicht auch für Großgewachsene – die trocken bleiben: Der Boden hält dicht.

Wetterschutz:
Hoch, aber Apsiseingänge nicht regendicht, Lüfter nicht schließbar.

Komfort:
Kaum Sitzhöhe im Innern, niedrige Apsiseingänge, Rest sehr gut.

Technische Daten des Test: Nordisk Jernberg 2 PU

Preis: 300 Euro
Gewicht: 3740 g
Wassersäule Boden: 10.000 mm
Windstabil bis: 100/>100 km/h*
Aufbauprinzip: Innenzelt zuerst
Nutzfläche: 2,5 qm**
Nutzlänge: 200 cm

* Erster Wert: Zelt steht noch sauber, zweiter Wert: Zelt wird auf Boden gedrückt. ** Innenzeltfläche in 25 cm Höhe.

Wetterschutz

Komfort

Auf-/Abbauprozedur

Gewicht/Packmaß

Qualität

Zeltskizze

Fazit

Ein Zelt für Sparfüchse, die ein windstabiles Heim für die Berge suchen und auf Komfort pfeifen.

09.02.2011
Autor: Boris Gnielka
© outdoor
Ausgabe /2010