Test: Zwölf Kletterschuhe für die Halle

Bequem und langlebig

Bei Hallen- und Einsteigerschuhen legen Hersteller und Kunden gleichermaßen viel Wert auf einen bequemen Sitz und Haltbarkeit.
Zu den getesteten Produkten

Fotostrecke: Schuhe für Einsteiger und die Halle: worauf es ankommt

3 Bilder
Foto: Redaktion klettern
Foto: Redaktion klettern
Foto: Redaktion klettern

 

Foto: Redaktion klettern Beim "Drinnenklettern" verschleißt das Material schneller als am Fels.

Die hier vorgestellten Kletterschuhe eignen sich für Einsteiger, für Hallenbetreiber, die Schuhe für den Verleih bereitstellen, und für Kletterer, die einen stabilen und komfortablen Zweitschuh für das Hallentraining suchen. Wir haben nur Schuhe ausgewählt, die im Einzelhandel erhältlich sind, reine Verleihschuhe blieben außen vor.

Alle Modelle sind primär bequem und langlebig konzipiert. Das zeigt sich an den geraden Leisten und der geringen Vorspannung, was Zehen und Achillessehnen spürbar entlastet. Die meisten Modelle sind dank dickerer Sohlen und Zwischensohlen etwas steifer, dicke Gummiränder sorgen für ein langes Leben. Die Zehenbox fällt breiter aus, die Spitze ist fast bei allen relativ rund.

Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben ist festzustellen, dass die meisten Modelle zumindest am Kunstfels überraschend gut zu klettern sind. Grenzen zeigen sich in steilem Gelände oder beim Bouldern, und wer den siebten Hallengrad nicht schafft, kann es nicht dem Schuh in die Schuhe schieben. Insbesondere die Modelle von Boreal, La Sportiva, Red Chili, Roc‘terra, Scarpa und Triop sind auch geübten Kletterern als Hallenschuh anzuraten, wobei zwischen diesen und den anderen Schuhen keine Welten liegen. Lediglich die Schuhe von Mammut und Rock Pillars beschränken sich in der Performance eher auf den Einstiegsbereich.


Alle Schuhe dieses Tests im Detail:

10.12.2007
Autor: Ralph Stöhr
© klettern
Ausgabe 11/2007