Acht Alpinstiefel im Test 2011

Steigeisenfeste Bergstiefel im Test


Zur Fotostrecke (8 Bilder)

Steigeisenfeste Bergstiefel im Test
Foto: Jens Mönnich

 

Bergstiefel Alpinstiefel Test
Foto: Jens Mönnich

 

Bergstiefel Alpinstiefel Test

 

Bergstiefel Alpinstiefel Test

 

Bergstiefel Alpinstiefel Test
Wer viel in den Bergen unterwegs ist, kommt um steigeisenfeste Alpinstiefel nicht herum. Welches Modell Wanderkomfort und Kletterperformance optimal vereint, zeigt der Test.

 

Bergstiefel Alpinstiefel Test
Foto: Jens Mönnich Klettertest im Klettersteig.

Im Vergleich zu normalen Bergstiefeln besitzen Alpinstiefel einen stabileren Schuhschaft und festere Sohlen. Beides erweitert das Einsatzspektrum deutlich: Mit einem sehr guten Alpinstiefel sind nicht nur genussvolle Hüttenwanderungen und Klettersteigtouren möglich, sondern auch Bergtreks mit schwerem Rucksack oder – mit Hilfe untergeschnallter Steigeisen – auch Gletscherquerungen sowie richtiges Bergsteigen.

Acht Modelle wurden für den Test bestellt, alle mit Gore-Tex-Membran und zwischen 240 und 300 Euro teuer. Mit den alten, bocksteifen und schweren ­Alpinstiefeln vergangener Zeiten teilen die ­aktuellen Modelle nur noch den Namen. Die neue Generation verspricht ein hohes Maß an Geschmeidigkeit und viel Gehkomfort auf ­allen Wegen – trotz der steifen Sohlen.

Die steigeisenfesten Bergstiefel im Test:

  • Aku Cresta NBK, Preis: 250 Euro
  • Hanwag Friction, Preis: 260 Euro
  • La Sportiva Trango Alp, Preis: 270 Euro
  • Mammut Monolith, Preis: 260 Euro
  • Lowa Mtn. Expert, Preis: 270 Euro
  • Meindl Mont Blanc, Preis: 240 Euro
  • Salewa Condor Evo, Preis: 250 Euro
  • Scarpa Triolet Pro, Preis: 300 Euro

 

Bergstiefel Alpinstiefel Test
Foto: Jens Mönnich "Wir von den Hindelanger Bergführern empfehlen bedingt steigeisenfeste Stiefel."

Steigeisenfeste Schuhe - nicht nur für Bergsteiger

Von ihnen haben nicht nur Alpinprofis ­etwas, sondern auch der einfache Bergwanderer, wie Patrick Jost, Bergführer aus Hindelang, bestätigt: »Die meisten Wanderunfälle passieren, weil die Leute mit normalen Wanderstiefeln losziehen und dann auf Schneefeldern oder nassen Grashängen abrutschen und abstürzen. Die weichen Sohlen finden dort keinen Halt.« Auch aus ökonomischen Gründen empfiehlt Jost Alpinstiefel: »Will man mal Neues ausprobieren, wie etwa Hochtouren, braucht man dafür nicht gleich wieder neue Schuhe«.

Tipps on Tour: Schuhe schnüren

Zur Darstellung des Videos benötigen Sie aktiviertes JavaScript sowie den Adobe Flash-Player.

15.12.2011
Autor: Redaktion outdoor
© klettern