Die häufigsten Sicherungsfehler in der Kletterhalle Statistisch gesehen passiert beim Klettern in der Kletterhalle wenig. Und doch: Sicherungsfehler führen immer wieder zu... mehr ...
Sicherungsgeräte & -methoden
Die gängigen Sicherungsmethoden - HMS
Es gibt verschiedene Methoden, Kletterer zu sichern. Wir zeigen in Kürze die Vor- und Nachteile der verschiedenen Sicherungsmethoden.
Die Halbmastwurf-Sicherung (HMS)
Als universell einsetzbare Sicherungsmethode sollte die HMS immer noch ins Standardrepertoire jedes Kletterers gehören und wird vom Deutschen Alpenverein (DAV) bei Einsteigerkursen gelehrt. Zu den Vorteilen der HMS gehört, dass sie in jede Sturzzugrichtung zuverlässig bremst und das Sichern sowohl am Körper als auch an einem Fixpunkt am Stand erlaubt. Bei der Haltung der Sicherungshand – lange in Österreich und Deutschland unterschiedlich gehandhabt – neigt der DAV inzwischen auch zur Hand-unten-Methode, sofern ein Safelock-Karabiner eingesetzt wird.
Vorteile:
Einfach; universell einsetzbar; für Vor- und Nachstieg gleichermaßen geeignet; bremst in jede Sturzzugrichtung; kann am Körper und am Fixpunkt verwendet werden; braucht kein Gerät.
Nachteile:
Bei Hand-unten-Methode Gefahr des Aufschraubens des Karabiners durch das Seil (Safelock verwenden); zusätzliches Abseilgerät erforderlich; relativ hoher Seilverschleiß; bei Halb- und Zwillingsseiltechnik Gefahr der Schmelzverbrennung im Knoten; Krangelneigung.
Weitere Artikel:
Patagonien: Bigwall am Cerro Piergiorgio bezwungen Jody Hansen bouldert "Rumble in the Jungle" (V12) Neues aus Oman: Routen am Jebel Misht

