Die gängigen Sicherungsmethoden

Sichern mit Halbautomaten

Es gibt verschiedene Methoden, Kletterer zu sichern. Wir zeigen in Kürze die Vor- und Nachteile der verschiedenen Sicherungsmethoden.

Fotostrecke: Fotostrecke: Acht neue Sicherungsgeräte

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Camp Lotus Foto: Volker Leuchsner, Ralph Stöhr
Camp Lotus Foto: Volker Leuchsner, Ralph Stöhr
Camp Lotus Foto: Volker Leuchsner, Ralph Stöhr

 

Trango Cinch
Foto: Volker Leuchsner, Ralph Stöhr Sichern mit dem Halbautomat: hier abgebildet ist das Cinch von Trango, am bekanntesten ist wohl das Grigri.

Sichern mit Halbautomaten

Wer seinen Partner schon einmal länger beim Auschecken einer Route gesichert hat, weiß die Vorzüge der Halbautomaten zu schätzen: Ist das belastete Seil einmal blockiert, muss die Bremshand nicht mehr krampfhaft das Seil festhalten (auch wenn sie trotzdem dranbleiben sollte!). Der Blockiermechanismus bringt natürlich auch im Sturzfall mehr Sicherheit. Doch die Tücke steckt im Detail: Ein falsch eingelegtes Seil führt in der Regel zum Funktionsverlust, und die Liste der möglichen Bedienungsfehler ist erstaunlich lang.

Vorteile:

Komfortables Halten nach Sturz; zusätzliche Sicherheit durch automatisches Blockieren im Sturzfall.

Nachteile:

Meist relativ schwer; diverse Handlingfehler möglich; falsches Einlegen des Seils führt in der Regel zum Funktionsverlust; Seilausgeben unter Beibehaltung des Bremshandprinzips manchmal umständlich; nur für Einfachseile geeignet, Abseilen ebenfalls nur am Einfachseil möglich.

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09.06.2008
Autor: Ralph Stöhr
© klettern
Ausgabe 2/2008