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Klettertraining - Ergänzungen zum Trainingsplan (FAQ)
Was sind zwei Grade unter meiner Leistungsgrenze genau? Sind 20 Sekunden Pause nicht zu viel? Training heisst auch, sich einzuschätzen.
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Trainieren ohne Trainer ist nicht immer einfach. Hier beantworten wir einige Fragen zum Trainingsplan.
Was genau sind 2 Grade unter meiner Leistungsgrenze? Zählen auch die Plus- und Minusschritte?
Ja. Die Schwierigkeitsgrade beziehen sich auf die UIAA Skala, also z.B. 6-, 6, 6+; 7-, 7, 7+; 8-, 8, 8+; usw. Ein Grad unter dem Leistungsniveau bedeutet dann bei 8+ als Bestleistung = 7+, zwei Grade darunter wäre 7-. Beim Warmklettern kann man natürlich auch darunter anfangen.
Die "Leistungsgrenze" bezieht sich in diesem Fall auf den Grad, den man in der Halle an einem Tag klettern kann.
Mir ist nicht ganz klar, wie die Serien bei den Kraftübungen funktionieren. Wann genau sollte man die 20 Sekunden Pause machen? Zwischen den einzelnen, 6 bis 12 Sekunden langen Halteübungen? Oder erst, nachdem man die Halteübungen sechsmal hintereinander gemacht hat?
Die Pause von 20 Sekunden wurde für Einsteiger gewählt. Zeitsparend und sinnvoll ist eine Kombination und Abwechslung der verschiedenen Übungen. Zum Beispiel:
- Zuerst Y´s (12 Sek. Belastung), dann Pillar Bridge Frontal (12 Sek. Belastung), dann auf die linke Seite wechseln, Pillar bridge Lateral. Dann auf die andere Seite wechseln, dann auf den Rücken, Beckenlift, dann Crunch und dann noch die T´s, zum Abschluss die Dips und die Kniebeugen.
Kurze Pause und das ganze wieder von vorn, insgesamt 6 Mal.
Die Pausen sind insgesamt bei den Übungen auch nicht ganz so wichtig, wichtiger ist, das die Belastung bei den Übungen zum einen von der Belastungsdauer (also so ca. 12 Sekunden) als auch von der Intensität (siehe Smileys) stimmen. Wenn Dir 12 Sek Pillar Bridge Frontal z.B. viel zu leicht vorkommen, kannst du sie erschweren, indem du ein Bein abhebst.
Andersherum: Wenn es dir zu schwer vorkommt, kannst du die Pillar Bridge auch im Kniestand machen. Genauso kannst du mit den anderen Übungen auch verfahren. Wichtig ist, dass dir das gesamte "Workout" für den jetzigen Zeitpunkt nicht allzu schwer vorkommt und du Lust hast, das ganze beim nächsten Mal wieder zu machen. Es wird noch schwerer und anspruchsvoller.
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20.11.2008
© klettern
Autor: Albi Schneider
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