Eisklettern

Besser klettern - im Eis

Foto: Klaus Kranebitter
Mehr Risiko, mehr Ausrüstung und andere Materie: Eisklettern ist eine populärer werdende Spielart des Kletterns. Hier geben wir einen Einblick in die Grundtechniken des Eiskletterns.

Eigentlich ganz einfach: „Im Eis kann man überall stehen und die Geräte überall setzen. Und weil die Geräte so ergonomisch sind, hat man immer einen guten Griff. Eisklettern ist also eigentlich banal.“ Solche Aussagen kann man manchmal hören, meist von Kletterern, die noch nicht viel im Eis unterwegs waren. Denn die gefrorene Materie stellt sich natürlich längst nicht so uniform dar.

Wenn ein Wasserfall gefriert, bildet er viele Strukturen und Übergänge: glattes, kompaktes Eis, welliges Eis, Röhreneis, Blumenkohleis, Schnee auf Eis, Schnee unter Eis. Viel bekletterte Eisfälle sehen anders aus als wenig begangene. Nimmt man noch die Mixedrouten dazu, so ergibt sich ein abwechslungsreiches Betätigungsfeld, das den Begehern die Beherrschung einer ganzen Reihe von Techniken abverlangt. Doch mit der Anforderung steigt bekanntlich der Reiz. Der folgende Auszug aus dem Lehrbuch „Eisklettern“ des kanadischen Profis Will Gadd zeigt, wie es richtig geht.

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03.11.2009
Autor: Ralph Stöhr
© klettern
Ausgabe 12/01/2008