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Mammut Blocmaster Boulder Festival 2009 (+ Bilder)
Am 28. und 29. August fand in Innsbruck das Mammut Blocmaster Boulder Festival statt. Neben einem internationalen Boulderwettkampf der Weltelite gab es auch einen Spaßwettkampf für Amateure.
Die Qualifikationsrunde beim Blocmaster fand Freitags noch in brütender Hitze statt, auch der Spaßwettkampf wurde zum hitzigen Gefecht. Die hereinbrechende Kaltfront verbesserte dann die Bedingungen an der Kunstwand (!) pünktlich zum Halbfinale. Die Routenschrauber Martin Hammerer, Mario Waldner und Martin Mayr hatten mit ihren Kreationen für ein spannendes Halbfinale gesorgt. Über dessen Ausgang staunten manche nicht schlecht, denn einige der Weltranglisten-Vordersten erreichten das Finale nicht.
Locals stark
Chloé Graftiaux, Nummer 6 der Weltrangliste verpasste zum Beispiel den Einzug ins Finale, wie auch Katja Vidmar (Nr. 14). Und bei den Herren schieden u.a. Glairon Mondet Guillaume (Nr. 4 der Weltrangliste) und Jonas Baumann (Nr. 6) aus. Die Locals nutzten die gute Stimmung zu Hause: von Kilian Fischhuber und Anna Stöhr erwartete man nichts anderes, aber der Finaleinzug des momentan eher auf Vorstieg spezialisierten David Lama und des jungen Ötztalers Lukas Ennemoser überraschte einige. Bei den Damen dufte sich die – ebenfalls aus dem Ötztal stammende - Barbara Bacher einmal wieder über einen Platz im Finale eines internationalen Boulderwettkampfs freuen.
Die Blocmaster 2009
Bei den Damen konnte sich schließlich die amtierende Weltmeisterin Yulia Abramchuck aus Russland den Blocmaster-Titel sichern und verwies Alizeé Dufraisse aus Frankreich und Natalia Gros aus Slowenien auf die Plätze. Die sonst überlegen starke Anna Stöhr wurde Vierte.
„Eigentlich hab ich keine Chance, also nutze ich sie“ muss sich wohl Lukas Ennemoser gedacht haben: Der 20-Jährige, der als Letzter ins Finale eingezogen war und somit bei jedem Boulder vorlegen musste, kletterte wie entfesselt und knackte ein Problem nach dem anderen. Die eigentlichen Favoriten ließ er hinter sich: Kilian Fischhuber kletterte auf Rang zwei und Rustam Gelmanov aus Russland wurde vor dem Italiener Gabriele Moroni Dritter.
Bei der Europapremiere des Speed Boulders konnten sich Anna Stöhr und Jonas Baumann aus Deutschland durchsetzen, bevor Athleten und Fans den Abend gemeinsam bis in die späten Morgenstunden auf der After Contest Party ausklingen ließen.
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