HardMoves-Boulderleague 2015 wieder am Start


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Hard Moves Boulderwettkampf Kick-off Hannover
Foto: Nicolas Altmaier

 

Hard Moves Boulderwettkampf Kick-off Hannover
Foto: Nicolas Altmaier

 

Hard Moves Boulderwettkampf Kick-off Hannover
Foto: Nicolas Altmaier

 

Hard Moves Boulderwettkampf Kick-off Hannover
Foto: Nicolas Altmaier

 

Hard Moves Boulderwettkampf Kick-off Hannover
Foto: Nicolas Altmaier
Die Hard Moves Boulderleague ist wieder am Start. Am 7. März fand in Hannover der Auftakt statt - hier gibt's Bilder und Ergebnisse.

Beim Auftakt der HardMoves 2015 in der Boulderhalle Escaladrome in Hannover kamen 71 Mädels und 196 Jungs aus mehr als 30 Hallen Europas, um im Mini-HardMoves-Modus herauszufinden, wo die stärksten Jungs und Mädels trainieren. Auch Kletterstars waren am Start - die Sponsoren Black Diamond und FiveTen ließen extra einige ihrer Athleten einfliegen: Nalle Hukkataival, Barbara Zangerl, Jacopo Larcher, Caroline Sinno und Roland Hemetzberger mit nach Hannover – und die zeigten sich schwer begeistert. Wobei Nalle Hukkataival nun weiß, dass auch ein Profisportler bei vier Cocktails seine Grenze erreicht... Doch vor der Party kam der Wettkampf...

Wer die HardMoves nicht kennt und den Enthusiasmus der Hannoveraner für die Veranstaltung noch nicht erlebt hat, brauchte erst einmal ein paar Momente, um diesen Eindruck auf sich wirken zu lassen. Es war viel los, Chalk-Staub, motivierte Boulderer allerorten, Jacopo, Babsi, Caro und Nalle mittendrin.

Es gab traumhafte Boulder, meist angenehm leicht oder auch mega hart. Die drei Final-Boulder schließlich waren sackschwer und die Teams Escaladrome, Schlüsselstelle Siegen und Salon du Bloc aus Hamburg lieferten sich ein knappes Rennen.

Dramatisches Hard Moves Finale in Hannover

Lena Hermann vom Escaladrome konnte als einzige Frau einen Final-Boulder toppen und sicherte dem gastgebenden Team damit den Sieg. Und auch die Herren hatten ihre Probleme mit den Bouldern, die von einem Team diverser Schraubergrößen nationaler und internationaler Hallen und dem HardMoves-Schrauberteam gesetzt worden waren.

Der letzte Final-Boulder an großen Volumen konnte im Finale weder von Daniel Jung, noch von Max Prinz oder Tobias Diedler geknackt werden. Doch als das Scheinwerferlicht ausging und die Siegerehrung anberaumt wurde, hängte sich Daniel Jung hochmotiviert noch einmal in den Boulder – und kletterte zum Top!

Sämtliche Versuche, den Boulder im Stechen gegen Hamburg bei erneut eingeschalteter Beleuchtung zu klettern, scheiterten wieder. Bei der anschließenden Party ging es hoch her: Die gefühlten fünf Tonnen Chalk in der Luft vom Wettkampf hatten sich noch nicht auf die Boxen gelegt, da standen auch schon die ersten Partygäste auf der Tanzfläche. Und dann zeigte sich mal wieder, dass der härteste Teil der HardMoves an der Theke ausgefochten wird ...

 

Hard Moves Boulderleague Flyer 2015
Foto: www.hard-moves.de Die Hard Moves sind zurück.

Ergebnis Kick-off HardMoves Hannover

Escaladrome, Hannover (Lena Hermann, Max Prinz, Ruben Firnenburg) gewinnt HardMoves Volumes von T-Wall im Wert von 1000,00€
Schlüsselstelle, Siegen (Sylwia Buczek, Daniel Jung, Moritz Krämer) gewinnt Voltomic Volumen von Boulders Kletterhallenservice im Wert von 400,00€
Salon du Bloc, Hamburg (Mascha Prengel, Levin Schilling, Tobias Diedler) Klettergriffe von Boulders Kletterhallenservice Volumen im Wert von 300,00€

So werden die Hard Moves 2015/2016 ablaufen - Modus

Vieles bleibt beim Alten, doch es gibt auch Neuerungen. Neu das Motto der HardMoves 2015/2016: „Fight Club. No retreat, no surrender“.

HardMoves - die Regelungen im Überblick:

Die Kletter- und Boulderhallen haben bis Mai 2015 Zeit, sich bei den HardMoves anzumelden. In der Zeit von Oktober 2015 bis Januar 2016 haben sie Zeit, 60–100 HardMoves-Boulder zu schrauben. Die Probleme bleiben 4–6 Wochen in den Hallen und können dort geklettert werden. Im Februar 2016 treffen sich die Teams aus den Hallen zum regionalen Battle.

Die Teams werden in den Hallen gebildet. Jeder kann sich bei den HardMoves registrieren und versuchen, in den vier bis sechs Wochen so viele Boulder zu schaffen wie möglich. Jeder Boulder zählt einen Punkt, es gibt keinen Unterschied zwischen Flash, Onsight oder Anzahl der Versuche. Die 21 besten Athleten einer Halle (14 Jungs, 7 Mädels) bilden ein Team. Sie treten gegen Hallen aus der Region im regionalen Battle gegeneinander an. Der Sieger des Battles fährt zum Finale nach Wuppertal.

Die regionalen Battles sind neu. Die Wupperwände platzten schon beim Finale 2013 aus allen Nähten; die Zahl der am Finale teilnehmenden Hallen muss deshalb auf 25 Hallen limitiert werden. Da sich aber schon jetzt abzeichnet, dass mehr Hallen an den HardMoves teilnehmen werden, wird es regionale Battles zwischen den Hallen geben. Die Kletter- oder Boulderhalle, die aus diesem Battle als stärkste Halle als Sieger hervorgeht, hat sich ein Ticket für das Finale in Wuppertal gesichert. Die regionalen Battles werden in einer der teilnehmenden Hallen ausgerichtet.

Das Finale findet wie in den vergangenen Jahren in den Wupperwänden statt. Dort treffen die 25 besten Teams (je 7 Jungs und 3 Mädels) aufeinander. Beim anschließenden Superfinale in der Schwimmoper Wuppertal im März 2016 klettern die sechs besten Teams (4 Jungs, zwei Mädels) an sechs Bouldern über dem Wasser.

Mehr:

Fotostrecke: Bilder vom Hard Moves Boulderleague Finale 2012

12 Bilder
Hard Moves Boulderwettkampf Wupperwände Foto: Steffen Kern
Hard Moves Boulderwettkampf Wupperwände Foto: Steffen Kern
Hard Moves Boulderwettkampf Wupperwände Foto: Steffen Kern