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Schwäbische Alb, Linke Wittlinger: Die große Lösung kommt
Um die unterhalb der Linken Wittlinger Felsen liegende Straße vor Steinschlag zu schützen, wird dort nun in großem Umfang Fels abgetragen. Die aktuellen Bilder hier ansehen.
Anfang April hatten wir über die Sperrung der Linken Wittlinger Felsen bei Bad Urach auf der Schwäbischen Alb berichtet. Damals sind wir ausführlich auf die Situation an den Linken Wittlingern auf der Uracher Alb eingegangen. Diese Kletterfelsen sind weiterhin gesperrt, die "Sanierungs"-Arbeiten wurden aber wieder aufgenommen. Nachdem im April bereits ein Teil der Wand im Bereich der ehemaligen Ostkante beräumt war, geht es nun an die "große Lösung" (Schwäbisches Tagblatt vom 28. Mai 2009). 2200 Tonnen Gestein werden weggesprengt, die "einst senkrechte Wand weit nach hinten abgeschrägt". Wie das in der Praxis aussieht, könnt ihr euch in untenstehender Fotostrecke ansehen.
Neben der Ostkante sind inzwischen auch die Chamonix-Risse verschwunden. Weitere Arbeiten an dem großen Pfeiler der Turmkante waren zumindest schon im Gespräch (das Dach ganz oben sollte möglicherweise abgeräumt werden).
Eine traurige Entwicklung für die lokalen Kletterer, wenn man bedenkt: Die Linken Wittlinger sind einer von elf freigegebenen Kletterfelsen im Oberen Ermstal (und der größte dazu). Alle anderen Felsen des Tals (und das sind noch viele) sind zum Schutz der Felsbiotope für das Klettern gesperrt.
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