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Much Mayr klettert unglaublichen Highball im Sundergrund
Michael "Much" Mayr ist als Mann ohne Nerven bekannt. Ende Juli boulderte er, ohne lang zu fackeln, eine ca. 12 Meter hohe Kante im österreichischen Sundergrund. Ergebnis: "Black Beat".
Highball-Bouldern - man könnte es auch soloklettern nennen. Denn das Bouldern in nicht-mehr-absprungtaugliche Höhen ist ja de facto nichts anderes. Und genau das tat Much: Im Rahmen des Petzl Roctrips begab er sich mit anderen Topkletterern in den Sundergrund im Zillertal und nahm sich besagte Kante vor.
Much selbst beschreibt die Aktion mit der Kante eher als Verlegenheits-Tat. "Ich konnte nichts Gescheites bouldern, weil ich grad so schwach bin - da habe ich mir eben die Kante angesehen." Much seilte also über der Linie ab, und bürstete hier und da Moos von den Griffen.
"Das schwerste sind die ersten Meter, nach oben hin wird es leichter. Aber trotz Putzen war es oben noch etwas rutschig..." Much schätzt die Schwierigkeit von Black Beat auf ungefähr 7b+ (Routenbewertung). Much hat schon häufiger gezeigt, dass er kein Problem mit viel Luft unter sich hat. Er ist eben ein Mann der hohen Wände.
Detailaufnahmen von Much in Black Beat in der Fotostrecke!
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