Lena Herrmann klettert "Battle Cat" (8c+)

Lena Hermann konnte am 8. Juni mit "Battle Cat" im Frankenjura ihre erste 8c+ klettern. Vermutlich ist sie die erste deutsche Frau, die diesen Grad klettern konnte.

Lena Herrmann ist nicht nur amtierende Deutsche Meisterin im Lead-Klettern – letzte Woche konnte sie auch als vermutlich erste deutsche Frau eine Route im Grad 11-/11 abhaken. Mit der Begehung von Battle Cat am Hängenden Stein in der Nähe von Velden im Nördlichen Frankenjura nähert sie sich dem glatten elften Grad.

Mit Klondyke Cat (11-), Father and Son (11-) und Odd Fellows (11-) hat sie bereits einige Routen im elften Grad gemeistert (weitere Info siehe unten). Doch ist ihre Wiederholung von Battle Cat, einer von Markus Bock eröffneten Route, noch einmal ein Schritt nach vorn.

Dementsprechend freut sich Lena:
"Mit der Begehung von Battle Cat (11-/11) habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt. (...) Der Kuchen danach war sooo gut!"

Lena Herrmann in 'Battle Cat'





Mehr zu Lena Herrmann:

Mit Odd Fellows (11-/11) an der sogenannten Pornowand (auch bekannt als Bugfels am Rötlichen Massiv) im Frankenjura konnte Lena Herrmann im Oktober ihre dritte 8c-Route klettern. Die Linie war schon von einer anderen starken Wahlfränkin geklettert worden.

Hier gibt's Lenas Bericht:

"Odd Fellows ist eine technisch anspruchsvolle Kraftausdauer-Tour, die Präzision und gute Fingerkraft erfordert. Hinzu kommt noch eine hohe Frust-toleranz-Grenze, wie ich selbst erleben durfte. Schon nach nur zwei Tagen arbeit konnte ich Odd Fellows bis kurz vor den Umlenker klettern, ganz ganz dicht dran, die Schlüsselstelle zu durchsteigen. Leider folgte nicht der rotpunkt, sondern viele viele Sessions voll Stagnation und Cuts.

Fotostrecke: Lena Herrmann in Odd Fellows (8c)

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Lena Herrmann klettert Odd Fellows 8c im Frankenjura Foto: Enrico Haase
Lena Herrmann klettert Odd Fellows 8c im Frankenjura Foto: Enrico Haase
Lena Herrmann klettert Odd Fellows 8c im Frankenjura Foto: Enrico Haase

Im Sommer war's zum Glück zu warm für die Tour, also war eine lange Zwangspause angesagt. An einem goldenen Oktobertag bin ich mit meinen Freunden zurück gekehrt. Ich habe nicht allzu viel erwartet an dem Tag, da ich mega gefroren habe und ewig brauchte um warm zu werden.

Aber in meinem ersten Go war ich so fokussiert wie selten, wie in einer Art Tunnel und schaffte es endlich ans Top. Ich war so glücklich, dass ich nicht aufgehört habe an dieser Zicke zu arbeiten, mir meine dritte 8c abholen konnte und dabei trotzdem viele schöne Tage mit meinen Freunden dort verbracht habe. Ich freue mich auf alle kommenden Erfahrungen."

Mehr zu Lena Herrmann:

Fotostrecke: Lena Herrmann in "Klondyke Cat" (11-)

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Lena Herrmann klettert Klondyke Cat 11- Frankenjura Foto: Enrico Haase
Lena Herrmann klettert Klondyke Cat 11- Frankenjura Foto: Enrico Haase
Lena Herrmann klettert Klondyke Cat 11- Frankenjura Foto: Enrico Haase

Fotostrecke: Bilder: Lena Herrmann klettert "Father and Son"

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Lena Herrmann klettert Father and Son 11- Frankenjura Foto: Enrico Haase
Lena Herrmann klettert Father and Son 11- Frankenjura Foto: Enrico Haase
Lena Herrmann klettert Father and Son 11- Frankenjura Foto: Enrico Haase