Katha Sauerwein bouldert "Lethal Design" (Fb 8a+) in Red Rocks


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Katha Saurwein - Bouldern in Red Rocks
Foto: Archiv Katharina Saurwein

 

Katha Saurwein - Bouldern in Red Rocks
Foto: Archiv Katharina Saurwein

 

Katha Saurwein - Bouldern in Red Rocks
Foto: Archiv Katharina Saurwein

 

Katha Saurwein - Bouldern in Red Rocks
Foto: Archiv Katharina Saurwein

 

Katha Saurwein - Bouldern in Red Rocks
Foto: Archiv Katharina Saurwein
Die Österreicherin Katharina Saurwein konnte am 4. Februar mit "Lethal Design" ihren siebten Boulder im Grad Fb 8a+ klettern. Katharinas Bericht und Bilder zeigen wir hier.

Katha, 8a+ bloc, super Leistung! Wie lang hast Du dafür gebraucht, war's easy oder zapfig, warum gerade der Boulder?

Ich bin seit 27. Januar in den Red Rocks bei Las Vegas, gemeinsam mit Jorg Verhoeven, Jakob Schubert, Mario Lechner, Katharina Posch, Lukas Köb und Reini und Tanja Fichtinger unterwegs.

Wir bleiben wahrscheinlich noch drei Tage hier und fahren dann für zwei Wochen nach Hueco Tanks, Texas.

Neben Scare tactics (Fb 7c+), Seek and destroy (Fb 7c+) und einigen mehr konnte ich am 4. Februar Lethal design (Fb 8a+), meinen insgesamt siebten Boulder im Grad 8a+, klettern. Es handelt sich dabei um einen leistigen Kraftausdauerboulder, der in einem Highball endet.

Ich habe den Boulder gleich am ersten Tag, als wir hier waren, gesehen und probiert und wollte ihn unbedingt klettern. Der Boulder ist einfach super zu klettern, hat geniale Züge und hat es mir irgendwie angetan. Ich brauchte insgesamt drei Tage.

Am ersten Tag habe ich die Beta herausgefunden, am zweiten Tag habe ich Versuche gemacht, bin aber immer an dem Schlüsselzug (für mich zumindestens)- ein Schulterzug in der Mitte des Boulders - gescheitert und am dritten Tag bin ich ihn dann gleich im ersten Versuch geklettert.

Bei dem Schulterzug bin ich fast wieder geflogen und hatte schon ziemlich kalte Finger, aber als ich den nächsten Griff in der Hand hatte und noch in der Wand war, wusste ich, dass es jetzt nur mehr darum geht keinen Kaltpump zu bekommen und das gelang mir.

Wie geht man so ein sauschweres Teil am besten an, hast Du da Tipps zum Projektieren (für im Prinzip alle Leistungsstufen beim Klettern)?

Ich finde, dass wichtigste am Projektieren ist, die richtige Beta herauszufinden. Hat man alle Züge einmal gemacht, geht es darum, gute Versuche zu machen. Dazu sollte man die Pausen zwischen den Versuchen lang genug wählen (so dass man gut erholt ist), aber auch nicht zu lange, da man sonst wieder kalte Finger bekommt...

Qualität und nicht Quantität ist das Ausschlaggebende. Ansonsten kann ich nur noch dazu raten, sich bei den Versuchen gut zu konzentrieren und einen starken Kopf zu bewahren!

Wie geht's jetzt weiter, was steht als nächstes auf dem Plan?

Als nächstes geht es für zwei Wochen nach Hueco Tanks und da ich bereits zwei mal dort war, habe ich noch so einige offene Projekte, die ich gerne klettern möchte. Eines davon ist Diaphanous sea (Fb 8a+)...

Danke Katha!

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