Die Erfolge der Sasha DiGiulian lassen sich so langsam nicht mehr an den Fingern abzählen. Deshalb: Eine Fotostrecke mehr ...
Volltrauf 2010 - das Kopfweh lässt nach
"Granit, Kalk und Sandstein bricht; aber meine Grigri nicht" - nicht nur Erbse war in Hochform beim Volltrauf Kletterfest. Auch Harald Weiß, Alexander Huber, Peter Brunnert und Hunderte Gäste haben Vollgas gegeben.
Es war ein Novum: anstatt all die tollen Programmpunkte an einem Tag durchzuhecheln, hatten die Organisatoren des Volltrauf (der Panico-Alpinverlag, die Sektion Stuttgart des DAV, die Bergwacht Lenninger Tal und wir, das Magazin klettern) das "Fest" zum "Festival" gemacht, und es auf zwei Tage ausgedehnt. Rund 600 Gäste wussten dies zu schätzen.
Der Freitag diente dann eben auch als Warm-up; das Bier wurde probiert, das Gelände sondiert, und Erbse, der berühmte Comic-Autor, hat bombardiert: Er feuerte so einige großartige Wortkombinationen ab - live ist eben immer besser. Die Band "Hau Shoo" eröffnete den Party-Reigen und erleichterte den Übergang zum Cocktailzelt.
Die taktisch Versierten legten sich früh ab, um am Samstag möglichst frisch beim Boulder-Speed-Welt-äh-Alb-Cup dabeizusein. Beziehungsweise, Fußball im großen Zelt zu gucken. Oder die zig Slacklines auszuprobieren. Das Klettern am richtigen Fels wurde zwar allseits gefeiert und gelobt, doch nur Wenige zogen aus, um dem Kalk der Alb zu huldigen. Es war schlicht zu warm.
Demgemäß ließ sich auch niemand von ein paar abendlichen Regentropfen aus der Ruhe bringen - erst bearbeitete Peter Brunnert mit seiner Lesung sehr erfolgreich die Zwerchfelle der Zuhörer, anschließend trafen sowohl der Boulderfilm von Nicolas Altmeier als auch der Vortrag von Alexander Huber auf viele begeisterte Augen und Ohren. Wer danach noch Kraft hatte, dem wurde die Party mit voller Wucht um die Ohren gehauen: Denn die Hardcore-Combo "Horst" war laut, virtuos und vor allem laut. Glücklich schubste sich die Jugend über die Tanzfläche, bevor allgemeines Zappeln sich breitmachte, das die nächste Band "Panajah" mit ihren Bläsern in bester Ska-Manier auslöste.
Es lässt sich sagen, dass alle Anwesenden gut mitgefeiert haben - vor allem Mutter Natur, die mit den nächtlichen Blitzen rund um die Hügelkuppe ein paar tolle Licht-Effekte gezaubert hat: So wurde das fünfte Volltrauf-Fest zum Festival.
Unterstützt wurde das Volltrauf 2010 von The North Face, Slackline Tools, Gore Tex, Monkee Clothing, Black Diamond und Red Chili.
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