Thomas "Shorty" Tauporn beim Bouldern in Mazedonien (+ Bilder)


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Thomas "Shorty" Tauporn - Bouldern in Mazedonien
Foto: Nicolas Altmaier | adidas Outdoor

 

Thomas "Shorty" Tauporn - Bouldern in Mazedonien
Foto: Nicolas Altmaier | adidas Outdoor

 

Thomas "Shorty" Tauporn - Bouldern in Mazedonien
Foto: Nicolas Altmaier | adidas Outdoor

 

Thomas "Shorty" Tauporn - Bouldern in Mazedonien
Foto: Nicolas Altmaier | adidas Outdoor

 

Thomas "Shorty" Tauporn - Bouldern in Mazedonien
Foto: Nicolas Altmaier | adidas Outdoor
Im Mai verbrachte Shorty, vor allem bekannt für seine Wettkampf-Erfolge, einige Tage am Fels in Mazedonien. Gemeinsam mit Freunden der Kletterszene putzte und kletterte er Blöcke in Prilep.

"Mal schauen, was da so geht", war das Motto der Truppe um die "Kletterszene", als sie im Mai das Bouldergebiet Prilep in Mazedonien erforschte. Als Special Guest war Thomas "Shorty" Tauporn dabei (in der Fotostrecke gibt's die Special Pictures dazu).

Begeistert zeigte sich Sebastian "Ese" Eiden von der Kletter-Destination Mazedonien: "bewegte Geschichte und eine sensationelle Landschaft" - das Land sei "zu Unrecht" unbekannt und für Kletterer in der Tat attraktiv, denn Mazedonien bestehe "zu 80 Prozent aus Gebirge, davon durchaus auch hochalpines Gelände bis knapp 2800 Meter."

Nun gut - wir ändern was daran und zeigen in den obigen Eindrücken erst einmal die Schokoladenseite von Prilep: die schicksten Boulder, die Shorty dort geklettert hat. Wer sich motiviert fühlt, findet weiter unten die wichtigsten Infos zum Bouldergebiet Prilep in Mazedonien - und Shortys Fazit.

Info zum Bouldern in Prilep, Mazedonien

Chefkoch Ese empfiehlt:

"Von Skopje kann man mit dem Taxi nach Prilep fahren (ca. 50 €), vor Ort kann man sich auch wunderbar mit dem Taxi bewegen. Übernachtet haben wir in einem Hotel mit etwas angekratzten sozialistischen Charme, das seine besten Tage hinter sich hatte, war aber für etwa acht Euro die Nacht auch völlig in Ordnung. Allgemein sollte man sich darauf einstellen, dass Mazedonien ein relativ armes Land ist und man sich getrost von gängigen Qualitätsstandards verabschieden sollte. (...) Die junge Bevölkerung kann meistens Englisch und die etwas Älteren sprechen zum Teil auch ganz gut Deutsch. "

"Die Bouldersektoren sind unübersehbar an den umliegenden Bergkämmen von Prilep gelegen und sehen völlig irre aus. Am besten kann man sich das wie eine Mischung aus Hueco Tanks (Höhe der Blöcke) und Hampi (völlig im Grünen gelegen) vorstellen, eine ziemlich einzigartige Mischung. Vor allem was die Panoramaausblicke oben angeht. Man kann nur schwärmen, wenn man das erste Mal in irgendeinen Sektor läuft: Diese Linien! Sensationell, wunderschön, logisch und ungeputzt... Das Potential dieses Gebiets ist unglaublich. Was man dabei haben muss, ist neben einer richtig dicken Matte (oder besser mehreren), ein gut sortiertes Set an Bürsten und Schrubbern. Denn selbst wenn Horden von Boulderern (was nicht passieren wird) die nächsten zwei Jahre nach Prilep fahren, wird es auch dann noch Platz für viele Erstbegehungen geben."

Shortys Fazit

Neben genialen Bouldern und dem natürlich beeindruckenden Land war Shorty vor allem von Land und Leuten beeindruckt. Krasse Armut neben äußerster Verschwendung, große Gastfreundlichkeit und Müllberge - Gegensätze aus einem "jungen" Land der Balkanhalbinsel.

Schön auch der Satz, den Shorty in einer großen Moschee in Skopje mit auf den Weg bekam: "Man verbringt eine so kurze Zeit auf dieser Erde und sollte sich deshalb nicht mit schlechten Menschen umgeben, egal welcher Nationalität oder Religion."

In dem Sinne...

Mehr:

Fotostrecke: Bouldern auf Korsika

15 Bilder
Bouldern auf Korsika Foto: Olivier Broussouloux
Bouldern auf Korsika Foto: Olivier Broussouloux
Bouldern auf Korsika Foto: Olivier Broussouloux