OutDoor-Messe 2012: die Bilanz

Foto: EOG Logo OutDoor-Messe

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Vom 12. bis 15. Juli fand in Friedrichshafen die OutDoor-Messe statt. Hier gibt es den großen Überblick: Trends, Bilder, Neuheiten der Outdoor-Branche.

Wie jedes Jahr gab es auf der OutDoor-Messe, dem jährlichen Gipfeltreffen der Branche, eine Menge Neuheiten, Parties und Ausrüstung rund ums Klettern und den Bergsport zu sehen. klettern war vor Ort und hat die wichtigsten Neuheiten begutachtet (siehe Fotostrecken).

Die offiziellen Presse-Stimmen zeichnen ein positives Bild der Messe für den Outdoor-Fachhandel. So ließe sich die wirtschaftliche Entwicklung zwar - gerade im Einzelhandel - spüren, allerdings besteht weiterhin große Zuversicht, dass der Boom in der Outdoor-Branche anhalten wird.

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Mark Held, Geschäftsführer der European Outdoor Group und sozusagen "Messe-Chef", bilanziert: "Nun wissen wir, die wirtschaftlichen Zeiten sind zwar hart, jedoch hat die Outdoor-Industrie bewiesen, dass sie belastbar, vorausschauend und noch immer voller Enthusiasmus ist." Mit 21 730 Besuchern (2011: 21 520) konnte die OutDoor erneut einen Spitzenwert erreichen.

Fotostrecke: Inside OutDoor

Fotostrecke: Award-Gewinner der OutDoor-Messe

Foto: Sarah Burmester OutDoor-Messe 2012

Nina Caprez präsentiert die Freizeitlinie von Arc'Teryx.

Die generelle Tendenz geht dahin, dass "outdoor" eine immer wichtigere Rolle spielt. So setzen spezialisierte Firmen wie Arc'teryx auf ein "breiteres" Portfolio, indem sie eine gemäßigtere Freizeitlinie einführt. Dann gibt es aber auch größere Firmen, die den umgekehrten Weg einschlagen und in den Spezialmarkt einsteigen, wie zum Beispiel Adidas mit ihrer Terrex-Linie oder Lowa, die nun auch Kletterschuhe ins Programm nehmen.

Bereits vorhandene Trends wie umweltfreundliche Ausrüstung und gewichtsoptimiertes Equipment haben auch dieses Jahr die Richtung angezeigt. Auch verbesserte Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit sind Zielgrößen, an denen die Firmen sich orientieren. Speziell im Segment des Kletter-Markts gab es Highlights: So hat zum Beispiel Edelrid mit dem Nineteen G einen Karabiner entwickelt, der nur 19,5 Gramm wiegt. Das Sicherheitsgerät Micro-Jul bietet bei geringem Gewicht eine enorm hohe Bremskraft (siehe Fotostrecken).

Video: Eindrücke von der OutDoor-Messe 2012

Black Diamond hat mit dem Helm Vapor einen Schritt auf die Kletterer zu gemacht: So soll der Helm so angenehm zu tragen sein, dass die Akzeptanz wächst und mehr Menschen tatsächlich auch beim Sportklettern einen Helm tragen. Auch Petzls Helm Sirocco versucht dies: Mit schrillem Design und einem Gewicht von nur 165 Gramm. Mammut hat mit einer haptischen Veränderung auf der Seil-Oberfläche einen Schritt in Sachen mehr Sicherheit getan: Beim Mammut Sensor ändert sich die Oberflächenstruktur des Seils auf den letzten Metern - so merkt der Sicherer ohne Hinsehen, wann das Seil-Ende naht.

Neben vielen Neuheiten und Produkten gab es natürlich auch Parties, Musik und ein geselliges Beisammensein. Die besten Bilder, viele bunte Eindrücke und Details zu den wichtigsten Produkten gibt es in den Fotostrecken.

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Die Kategorien des OutDoor Industry Award

Einreichungen für den OutDoor Industry Award waren in den folgenden Kategorien möglich:

Bekleidung / Helme / Schuhe,
Rucksäcke / Reisegepäck,
Bergsportausrüstung,
Campingausrüstung,
Schlafsäcke,
Zubehör,
Produkte mit hoher ökologischer und wiederverwertbarer Wertigkeit und
Material-Innovationen.

Neben dem Bewertungskriterium Gestaltungsqualität überprüfte die Jury auch Aspekte wie Innovationsgrad, Verarbeitung, Materialwahl, Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Funktionalität, Gebrauchswert, Sicherheit, Trendsetter sowie Markenwert und Branding.

Video: Impressionen von der OutDoor-Messe (outdoor-Magazin)