Kurt Albert nach Absturz lebensgefährlich verletzt

Am Mittag des 26. September ist Kurt Albert auf der Hersbrucker Alb im "Höhenglücksteig" abgestürzt und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

 

Kurt Albert
Foto: Martin Schepers Kurt Albert, fränkische Kletterlegende, hat das "Rotpunktklettern" erfunden.

Am 26.09.2010 gegen 12.00 Uhr hatte sich der Unfall im Klettersteig „Höhenglücksteig“ in Hirschbach ereignet. Der 56-Jährige war in einer Gruppe unterwegs gewesen. Noch im ersten des aus drei Teilen bestehenden Klettersteigs war Kurt Albert aus bislang noch ungeklärten Gründen aus einer Höhe von ca. 18 Metern in die Tiefe gestürzt. Er zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu und wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Bis zum Montag hat sich sein Zustand noch nicht gebessert.

 

Kurt Albert am Weißenstein
Foto: Martin Schepers Kurt Albert - hier am Weißenstein - hat Sportklettergeschichte geschrieben.

Die näheren Umstände, die zu dem Unglück führten, müssen noch geklärt werden. Der Sachbearbeiter für Kletter- und Bergunfälle des Polizeipräsidiums Oberpfalz hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Thomas Plößl, Pressesprecher des Polizeipräsidium Oberpfalz, teilte am Montag Morgen mit, dass keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden festzustellen waren. Die Zeugenbefragungen und Ermittlungen dauern noch an. Die Bergwachten Amberg, Lauf und Nürnberg waren bei dem Unglück eingesetzt.

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27.09.2010
Autor: Plößl / Burmester
© klettern