Freunde von Fontainebleau: Petition für Mitsprache der Kletterer unterschreiben

Bis vor kurzem hatten Kletterer und andere Interessengruppen Mitsprache bei der Nutzung und Verwaltung des Waldes von Fontainebleau. Damit das wieder so wird, gibt es eine Petition. Mitmachen!

Seit November 2012 gibt es für Kletterer in Fontainebleau keine Mitsprache mehr. Die Präfektin des Regierungsbezirks Seine et Marne, Nicole Klein, hat die seit 2002 bestehende Zusammenarbeit mit Interessengruppen (Kletterer, Wanderer, Reiter, und weitere) aufgekündigt sowie den wissenschaftlichen Beirat aus dem gemeinsamen Ausschuss ausgeschlossen. Der Ausschuss, genannt "Comité consultatif scientifique et des usagers de la forêt" hat sich mit der Nutzung und Verwaltung des Waldes von Fontainebleau beschäftigt, in dem unter anderem das vielleicht schönste Bouldergebiet der Welt liegt.

Vormals hatten sich in dem Ausschuss die verschiedenen Interessengruppen ausgetauscht, hatten die Möglichkeit ihre Anliegen sowie Vorschläge zu äußern und die Folgen der steigenden Besucherzahlen im Wald von Fontainebleau gemeinsam zu meistern. Nun sind nahezu alle Interessengruppen und wissenschaftliche Berater aus diesem Ausschuss sowie aus dem begleitenden Komitee zum Pilotprojekt Natura 2000 ausgeschlossen worden; obwohl sie beantragt hatten, darin zu bleiben. Betroffen sind Vertreter des Kletter-, Rad-, Wander- und Reitsports sowie des Orientierungslaufs.

Nun haben verschiedene Kletter-Vereinigungen mit der gemeinnützigen Basisdemokratie-Organisation Avaaz eine Petition erstellt, die möglichst viele Unterschriften sammeln soll, um die Mitsprache der Kletterer wieder herzustellen. Es schadet also nicht, wenn alle, denen Fontainebleau und vor allem das Klettern dort am Herzen liegt, sie unterzeichnen:

Direkt zur Petition

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