Kletter-Verletzungen & Prävention Wie erkennt und behandelt man VerÂletzungen und Überlastungsschäden? Und wie vermeidet man sie? mehr ...
Heißer Auftakt der Challenge The Wall 2010
München, Darmstadt, Stuttgart: Mit drei Durchgängen an drei aufeinanderfolgenden Abenden startete Anfang März die Challenge The Wall 2010.
Die Besten der Welt versus die Besten eurer Halle – so lautet das Motto der Challenge The Wall Tour. Ganz richtig ist das so nicht, denn eigentlich müsste es heißen: Die Besten der Welt MIT den Besten aus eurer Halle. Denn das ist das Prinzip dieser aus Tirol stammenden Event-Idee: Sechs Profikletterer und sechs Locals bilden jeweils ein gemischtes Team – männlich mit weiblich, Profi mit Local –, und diese Teams klettern dann um die Wette.
Das ist dann so ein bisschen, wie wenn die Harlem Globetrotters in die Stadt kommen: Die Show und der Spaß am Sport stehen im Vordergrund – aber die Jungs und Mädels beherrschen ihre Sache. Die meisten der Profis kommen aus Tirol: Anna Stöhr, Angy Eiter, Kilian Fischhuber und David Lama gehören wie letztes Jahr zur Stammtruppe der Profis, die je nach Station noch durch lokale Spitzenkletterer wie Marietta Uhden, Thomas Shorty Tauporn oder Jonas Baumann ergänzt werden.
Los ging's am 4. März in München (Kletterzentrum Thalkirchen) vor 500 begeisterten Zuschauern, weiter am 5. März im Kletterzentrum Darmstadt (weitere 500 Zuschauer) und am 6. März im Kletterzentrum Stuttgart vor über 800 rasenden Zuschauern. Auf dem Programm standen in München und Darmstadt je zwei harte Routen, die die Profis onsight klettern mussten, die lokalen Hallenprofis aber vorher auschecken durften. In Stuttgart kam eine Art Team-Speed Wettkampf dazu.
Wie schon letztes Jahr erfreuten die Profis mit großem Kletterkönnen und guter Laune. Sie zeigten, was sie können und warum sie Weltmeister, Weltcupgewinner und sonstige Meister und Meisterinnen sind. Und die Lokals hielten wacker mit, so gut es ging. Die meisten von ihnen kletterten vor tobendem Publikum höher als im Training zuvor.
Und wer gewonnen hat? "Die Zuschauer", wurde in Stuttgart auf diese Frage geantwortet, wo die Halle beim letzten Speed-Duell tobte wie bei einem Tor des VfB. Wer's ganz genau wissen will, findet unter www.challengethewall.com auch die Einzelergebnisse. Die nächsten Stationen – Amsterdam, Zürich, Wien – steuern die Kletterprofis dann in knapp zwei Wochen an.
Möglich wird diese Tour durch die Unterstützung einer Reihe von Partnern, im einzelnen: die Regionen Imst-Gurgltal, Tirol-Mitte, Ötztal und Sankt Anton-Arlberg, die Firmen Mammut und Vaude sowie der Deutsche Alpenverein.

