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Mount Everest und Cho Oyu gesperrt
China hat den Zugang zum Mount Everest (8848 m) und zum Cho Oyu (8188 m) vorläufig gesperrt. Davon ist die Nordseite des Everest und der Cho Oyu betroffen; Expeditionen dorthin werden nicht stattfinden können.
Die China Tibet Mountaineering Association hat dies in einem Fax (s.u.) an die Nepal Mountaineering Association bestätigt. Als Grund wird angeführt, dass "intensive Kletteraktivitäten, überfüllte Routen und steigende Umweltbelastungen Sicherheitsprobleme in der Everest-Region hervorrufen" würden. Die vorläufige Sperrung wurde bis zum 10. Mai ausgesprochen.
Zufällig soll auch die olympische Fackel Anfang Mai den höchsten Gipfel der Erde erreichen. Mit der Sperrung würde effektiv vermieden, dass jegliche Protestaktion der "Free Tibet"- Bewegung die symbolträchtige Aktion stören könne: "Protestaktionen oder eine Tibetische Flagge anstelle der Chinesischen auf dem Gipfel wäre wohl der größte Alptraum der chinesischen Organisatoren," kommentieren Beobachter. Angeblich haben die Chinesischen Behörden auch versucht, Nepal von einer temporären Sperrung der Everest-Südseite zu überzeugen, was Nepal allerdings abgelehnt hat.
Übrigens läuft in unserem Schwester-Channel "outdoor" zu diesem Thema eine Abstimmung und eine Forums-Diskussion "Umweltschutz: Everest sperren - sinnvoll oder Humbug?"
Quelle: www.mounteverest.net (englisch), www.planetmountain.com (englisch), Webseite der Olympischen Fackel von Beijing 2008 (englisch)
Mehr Informationen unter:
www.freetibet.org (englisch), www.freetibet.org (englisch)
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