Kletterrucksäcke im Test

Testbericht: Osprey Mutant 38

Bekannt für ausgefeilte Tragesysteme bei Trekkingrucksäcken... Vergleichbare Produkte im Test

Osprey ist für ausgefeilte Tragesysteme bei Trekkingrucksäcken bekannt, und auch ihr Klettermaxe trägt sich für seinen soften, nur durch eine dreifach geklappte Biwakmatte stabilisierten Rücken recht ordentlich. Beim Klettern fehlt ihm deshalb aber Stabilität, so dass der Schwerpunkt in überhängendem Gelände ein wenig nach hinten sackt. Nicht überzeugend ist auch die von den US-Amerikanern propagierte Kletterlösung mit nach hinten umgeschlagenen Hüftflossen. Die lassen sich nämlich nicht abnehmen. Kaminklettern möchte man so nicht. Beim Handling besticht der Mutant dafür mit soliden Halterungen und sehr gutgängigen Schnallen und Regulierungen.

Technische Daten des Test: Osprey Mutant 38

Volumen: 35+11 l
Gewicht: 1370 g
Preis: 100,00 Euro

Kettern

Tragekomfort

Bedienung

Fazit:

Der Softi hat seine Stärken vor allem im bedienerfreundlichen Handling und seiner angenehmen Haptik. Beim Klettern gibt‘s aber Schwachstellen.

Osprey Mutant 38 im Vergleichstest

Alpin-Rucksäcke im Test Foto: Jack Geldard

Alpin-Rucksäcke im Test

Alpinrucksäcke müssen vieles können. Wir haben 13 Modelle der Königsklasse um die 35 Liter getestet.


Osprey Mutant 38 im Vergleich mit anderen Produkten

29.12.2010
Autor: Steffen Kern
© klettern
Ausgabe /2010