Topos und Infos Mount Kenya

Kenia Kenia

 

Mount Kenya
Foto: Archiv Hölzler

Im Juli 2007 eröffnete ein Team unter Walter Hölzler zwei Routen am Mount Kenya. Hier gibt es die Topos und alle wichtigen Informationen dazu.

 

Topo African Skyline
Foto: Niels Delenk

African Skyline

Mt. Kenya Ostwand - Nelion

Bester Ausgangspunkt ist das Shiptons Camp 3320 m. Von hier steigt man zuerst auf guten Steigspuren in Richtung Point Lenana auf. Nach der ersten Geländestufe hält man sich auf Steigspuren nach rechts in Richtung Krapf Rognon 4823 m und steigt dann links neben diesem, in den Schutthängen in Richtung von dessen Rücken/ Thomsons Flake auf. Direkt unter dem großen Gendarm quert man durch die Rinne zur Ostwand des Nelion. Der Einstieg ist durch eine Metalltafel gekennzeichnet.

Die Route hat alpinen Charakter und erfordert in freier Kletterei den unteren 8. Schwierigkeitsgrad nach UIAA. Sie zieht sich in logischer Linie durch den glatten Teil der Ostwand. Die Schlüsselstellen, mit Ausnahme der „Black Snake“, sowie die Standplätze sind mit Bohrhaken ausgestattet. Die Mitnahme von mobilen Sicherungsmitteln ist zwingend erforderlich. Vor allem Friends kommen zum Einsatz. Biwakmöglichkeiten befinden sich auf dem großen Absatz in der Wandmitte und in der Howell Hut auf dem Gipfel. Die Route eignet sich zum Abseilen, was allerdings Halbseil von mindestens 50 m Länge verlangt.

 

Way to Skyline Topo
Foto: Niels Delenk

Way to Skyline

Mt. Kenya Ostwand - Vorbauturm Rognon

Bester Ausgangspunkt ist das Shiptons Camp 3320 m. Von hier steigt man, zuerst auf guten Steigspuren in Richtung Point Lenana auf. Nach der ersten Geländestufe hält man sich auf Steigspuren nach rechts in Richtung Krapf Rognon 4823 m. Den Einstieg erreicht man über den untersten Punkt des schrägen Wandteils. Von hier in leichter Kletterei links haltend auf einen Absatz. Der Einstieg befindet sich an der ersten kleinen Verschneidung.

Die Route hat alpinen Charakter und erfordert in freier Kletterei den unteren 8. Schwierigkeitsgrad nach UIAA. Sie zieht sich in logischer Linie über den Grat des schrägen Wandteils, anschließend über eine glatte Platte in die große Verschneidung und diese ansteigend zum Gipfel. Die Schlüsselstellen im oberen Wandteil sowie die Standplätze sind mit Bohrhaken ausgestattet. Der schräge, untere Wandteil ist selbst abzusichern. Die Mitnahme von mobilen Sicherungsmitteln ist zwingend erforderlich. Vor allem Friends kommen zum Einsatz. Die Route eignet sich nur im oberen Teil zum Abseilen. Sie kann allerdings auf dem Absatz über dem schrägen Wandteil in Richtung Krapf Glacier verlassen werden. Besser man steigt vom Gipfel über den Rücken und fährt im Schotter ab.

Weitere Gebiete:

15.01.2008
Autor: Hölzler / Delenk
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