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Sicherheit beim Klettern
Wie gefährlich ist Klettern?
"Machst du auch Freeclimbing?" - Das Klettern wird mithin als gefährliche Extremsportart eingestuft. Doch wie gefährlich ist das Klettern?
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Das Klettern wird gern als Extremsport eingestuft. Je nach dem, welche Spielartdes vielfältigen Klettersports (Bouldern, Bergsteigen, Sportklettern) ausgeübt wird, kann man das Klettern durchaus als extrem bezeichnen. Doch wie gefährlich ist das Klettern nun?
Wer zum ersten Mal klettern geht, wird das Hantieren am Seil und in der Höhe durchaus als risikoreich empfinden. Tatsächlich sind allerdings die geläufigen Sicherungsmethoden sehr risikoarm, wenn man sie beherrscht.
Die neuen Sicherungsgeräte werden immer besser. Halbautomaten wie das Grigri 2 sind besonders fürs Topropen und geeignet, fürs Vorsteigen oder gar das Klettern in Mehrseillängenrouten eignen sich die sogenannten (Alpin-)Tuber.
Das Sportklettern und Bouldern in der Kletterhalle ist ziemlich sicher, solange man einige grundsätzliche Regeln beachtet. Natürlich muss man das Sichern gründlich erlernen und verinnerlichen, das Sicherungsgerät korrekt bedienen, die Knoten beherrschen und muss aufmerksam sein. Wenn man diese grundsätzlichen Regeln beachtet, dann ist das Sportklettern und Hallenklettern ein vergleichsweise verletzungsarmer Sport.
Gefährlicher als man gemeinhin denkt ist das Bouldern, weil man hier schon einmal schnell umknickt und sich die Bänder verletzt. Hier kann richtiges Spotten abhelfen.
Free climbing und Freiklettern
Gerne wird von Nicht-Kletterern das Freiklettern (engl.: Free Climbing) mit dem Free solo verwechselt. Da beim Freiklettern im Gegensatz zum Free solo klettern durchaus Sicherung und Ausrüstung zum Einsatz kommen, diese nur nicht zur Fortbewegung eingesetzt werden, ist Free climbing deutlich sicherer als andere Spielarten des Kletterns. Beim Sportklettern besteht die Absicherung normalerweise aus Bohrhaken, die ungefährliches Stürzen ermöglichen.
Alpinklettern
Im alpinen Gelände gilt nach wie vor, dass man nicht fallen sollte. Einerseits ist der Fels meist geneigt oder gerade, dies macht das Stürzen riskant, weil der Aufprall härter ist. Andererseits sind die Kletterwände oftmals von Bändern und Vorsprüngen durchzogen - das steigert die Gefahr, sich zu verletzen. Außerdem sind die Sicherungspunkte selten so solide wie im Klettergarten beim Sportklettern. Steinschlag ist keine Seltenheit, und auch das Wetter kann einem in den Alpen zur Gefahr werden. Gut beraten ist, wer sich mit den Erfordernissen des Alpinkletterns auseinandersetzt und das Einmaleins des Standplatzbaus draufhat. Und wer sich mit dem Wetter im Gebirge auskennt, hat das größte Sicherheitsrisiko beim Alpinklettern gebannt.

