Mental-Tipps von Kletterin Emily Harrington

Wie man Grenzen überwindet: 4 Fragen an Emily Harrington

Foto: Kristoffer Erickson / Reel Rock Emily Harrington klettert in Marokko

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Emily Harrington, 26, ist mehrfache US-Meisterin im Lead. Doch sie klettert auch viel am Fels. Hier gibt sie Tipps, wie sie Ziele ihre erreicht und wie man die persönlichen Grenzen verschiebt.

Mentaltrainingstipps von Emily Harrington: Ob ehrgeizige Ziele im Sport oder im sonstigen Leben, stur gegen die Wand rennen bringt es selten. Wir haben die mehrfache US-Meisterin und eine der stärksten Kletterinnen der Welt, Emily Harrington, gefragt, wie man an sich arbeiten muss, wenn man seine persönliche Grenze verschieben will.

Wenn ich über mich hinauswachsen will – muss ich mir dann besonders ehrgeizige Ziele setzen?

Ja. Aber es bringt nichts, verbissen am Limit zu trainieren. Besser: immer mal wieder einfache Einheiten einlegen, das Ziel vergessen. Irgendwann knackt man die Grenze wie nebenbei.

Also einfach dranbleiben?

Ja. Geduld haben. Rumprobieren. Bewusst registrieren, wo es hakt.

Welche mentale Vorbereitung hilft?

Sich mit einem konkreten Bild oder Gefühl in Erinnerung zu rufen, warum man seinen Sport liebt. Denn Leidenschaft setzt Energie frei.

Was tun mit dem Frust, wenn man stagniert?

Ärger ist Treibstoff. Wut sollte man also ruhig zulassen. Manchmal ist sie der letzte nötige Push – und plötzlich klappt es!

Eine Doku über Emily Harrington und ihre Kollegin Hazel Findlay gibt's ab 27. September im Rahmen der „Reel Rock Filmtour“ zu sehen. Termine und Info gibt's hier. Tickets unter www.reel-rock.eu

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27.09.2013
Autor: Redaktion active life
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