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Die wichtigsten Begriffe beim Klettern
"Mach mal zu!" Hier gibt's die wichtigsten Begriffe, die Ihr am Anfang beim Klettern brauchen werdet.
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In der Kletterhalle wird der Blick als erstes in die Höhe gehen, an die Wand. Kletterer unterscheiden die Wände nach ihrer Neigung: Wenn die Wand überhängt, nennt man sie je nach Neigung Dach, Überhang oder leicht überhängend. Dann gibt es gerade Wände, die manchmal von Dachkanten (kleinen überhängenden Absätzen), Verschneidungen (Ecken nach innen) oder Kanten (Ecken nach außen) durchbrochen werden. Die aufgeschraubten bunten Griffe werden regelmäßig abgenommen und gereinigt, bevor sie in einer neuen Kombination wieder zu einer anderen Route an die Wand geschraubt werden.
Um sich zu sichern, bindet man sich mit einem Achterknoten oder dem Bulin (vielen auch als Palstek bekannt) ins Seil ein. Den Knoten befestigt man an der - bzw. parallel zur - Anseilschlaufe des Gurts. Vor dem Losklettern sollte man immer einen Partnercheck machen: Der Kletterer kontrolliert, ob das Seil korrekt durchs Sicherungsgerät läuft und der Karabiner geschlossen ist, der Sicherer kontrolliert, ob der Gurt des Kletterers geschlossen ist und der Knoten korrekt gebunden ist.
Will der Kletterer unterwegs in der Route eine Pause machen, so teilt er dies seinem Partner mit dem Kommando "zu!" mit. Dieser zieht dann das Seil straff. Möchte der Kletterer zum Boden zurückkehren, so gibt er das Kommando "ab!".
Neben dem Routenklettern (mit Seil) gibt es noch das Bouldern (ohne Seil, in Absprunghöhe über Matten). Das Routenklettern ist für Einsteiger meist reizvoller, weil man dabei den Kitzel der Höhe kennenlernen kann und nicht ganz soviel Kraft braucht wie beim Bouldern.
Weitere Fachbegriffe findet Ihr in unserem großen Rockhaus - hier lässt sich das kletterspezifische Fachchinesisch nachschlagen.
Auch wenn die folgenden Seiten einen Anfang darstellen - sie ersetzen keinen Kletterkurs! Gerade das Sichern ist anspruchsvoll und muss gründlich praktisch geübt werden! Klettern ist lebensgefährlich, wenn die Sicherungstechnik nicht 100%ig beherrscht wird!
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