Klettern in der Halle: Informationen für Einsteiger

Das erste Mal klettern

Klettern in der Halle
Foto: Sarah Burmester / klettern.de
Der Kurs ist gebucht, der Gutschein geschenkt, der Termin steht - Ihr geht das erste Mal klettern. Was passieren wird, oder kann, und wie Ihr Euch vorbereiten könnt.

 

Klettern in der Kletterhalle
Foto: Ralph Stöhr Kletterhallen gibt es mittlerweile in fast allen großen Städten.

Free-Climbing, ich komme! Das Gute daran: Es ist gar nicht schwer. Das Schlechte daran: Es ist sauschwer. Klettern ist beides, und es ist keine schlechte Idee, sich von vornherein damit anzufreunden.

Klettern ist leicht: Als Kind klettern wir auf Bäume, Spielzeuganlagen und so weiter; und das, ohne dass uns jemand sagen muss, wie das geht. Klettern funktioniert wie eine normale Fortbewegungsform, irgendwie kommt man hinauf. Auf eine Leiter steigen wir - meist - ohne nachzudenken.

Klettern ist schwer: Die Griffe in der Kletterhalle sind groß und rund und unhandlich, sie lassen sich kaum halten. Der nächste Griff ist viel zu weit weg und Du klappst bei jedem Versuch wie eine offene Tür aus der Wand. Die Arme sind taub oder schmerzen, die Finger gehen auf, und die Füße fühlst Du kaum noch vor lauter Enge im Schuh.

Irgendwo dazwischen wird sich Eure erste Kletter-Erfahrung abspielen. Außerdem gibt es noch Knoten und Handgriffe zum Sichern zu lernen, was zu Beginn der Kletterkarriere fast wichtiger als das Klettern selbst ist.

 

Klettern in der Halle
Foto: Sarah Burmester / klettern.de Kletterhallen haben etwas Einschüchterndes - doch kann man hier enormen Spaß haben.

Auch wenn die folgenden Seiten einen Anfang darstellen - sie ersetzen keinen Kletterkurs! Gerade das Sichern ist anspruchsvoll und muss gründlich praktisch geübt werden! Klettern ist lebensgefährlich, wenn die Sicherungstechnik nicht 100%ig beherrscht wird!

Kletterkurse bietet z. B. der Deutsche Alpenverein (DAV) an, oder Ihr fragt in einer Kletterhalle nach.

Bouldern für Einsteiger: