Einsteigerguide Bouldern & Klettern

Bouldern & Klettern - rundum fit an der Wand


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Klettern in den USA - Tradklettern - Sandstein
Foto: Ralph Stöhr

 

Kletter-Tipps
Foto: Archiv Geldard

 

Klettertipps - Aufwärmen
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Kletter-Tipps
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Klettertipps - Projekt versuchen
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Klettern (und damit auch Bouldern) macht nicht nur Spaß sondern auch fit. Hier gibt's den Überblick, was man übers Bouldern und Klettern wissen muss.

Kletterhallen und Boulderhallen gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt Deutschlands. Diese sind einst als Trainingsmöglichkeit im Winter oder bei Regen entstanden - mittlerweile bieten moderne Kletter- und Boulderhallen allerdings so umfassende Möglichkeiten, dass auch das Klettern in der Halle viel Spaß macht. Und trainieren kann man natürlich trotzdem!

Achtung Sixpack!
Bouldern und Klettern sind Sportarten mit einem äußerst hohen Fitness-Nutzen. Der gesamte Körper wird beansprucht: Vor allem Arme und Rücken werden trainiert sowie die Rumpfmuskulatur - also die Muskeln, die Rückenschmerzen vermeiden helfen und für die Gesamtfitness unverzichtbar sind.

Aber auch "Sekundär"-Fähigkeiten wie Koordination, Gleichgewichtssinn und mentale Stärke sind gefordert und werden durch regelmäßiges Klettern verbessert. Ein starker Bizeps allein hilft also nur begrenzt... Wie genau der Mensch beim Bouldern und Klettern profitiert, lässt sich an den fürs Klettern wichtigen Faktoren erkennen.

 

Klettern in der Kletterhalle
Foto: Ralph Stöhr Fitness & Spaß: Klettern in der Kletterhalle.

Bouldern und Klettern - wie funktioniert das?

Das Schöne am Bouldern und Klettern ist: Es ist ganz einfach. Wir klettern mit Hilfe von Klettergriffen und Wandstrukturen nach oben, fertig. Beim Bouldern sind meist die Startgriffe und das Top (= der letzte Griff) markiert, sodass die Strecke klar ist. Manchmal lassen sich Wandstrukturen und große Module mitbenutzen.

Beim Routenklettern wird mit Seil gesichert, beim Bouldern bewegt man sich in Absprunghöhe über Weichbodenmatten oder gar einem mattierten Boden, sodass Herunterfallen möglich ist. Dennoch gibt es Verletzungsrisiken: Beim Bouldern muss das Fallen und Landen geübt werden, beim Klettern mit Seil muss das Sichern erlernt werden. Dies geht am besten in einem Kurs des Alpenvereins (DAV oder OeAV) oder natürlich bei Einführungskursen in der Kletterhalle.

Die Kletterhalle (oder Boulderhalle) ist auch der ideale Ort, um Kletterpartner und Gleichgesinnte zu treffen.

 

Klettern in Gröden
Foto: Val Gardena Tourismus Bouldern: optimales Training, ob in der Kletterhalle oder am Fels (wie hier in der Steinernen Stadt, Dolomiten).

Wie schwer ist schwer?
In den meisten Boulderhallen gibt es eine farblich abgestufte Schwierigkeitsskala, dann sind alle Boulder einer Farbe von ähnlicher Schwierigkeit. Beim Routenklettern mit Seil gibt es eine Schwierigkeitsbewertung am Routen-Einstieg, die einen Hinweis auf die ungefähre Schwierigkeit der Kletterroute gibt.

Schwierigkeitsbewertungen und -grade sind allerdings keine exakte Wissenschaft. Jede Route, ob am Fels oder in der Halle, wurde von einem Menschen (am Fels vom Erstbegeher der Route, in der Halle vom Routensetzer) bewertet. Weil jeder Mensch anders ist und Menschen unterschiedliche Stärken und Schwächen haben, sind auch Schwierigkeitsgrade nichts Absolutes. Dennoch dienen die Bewertungen als Anhaltspunkt, was man probieren kann. Je höher die Ziffer, desto schwerer.

Ausrüstung fürs Bouldern und Klettern - was brauche ich?

Wer mit dem Bouldern anfängt, braucht erst einmal Kletter-Schuhe. Und vielleicht ein Chalkbag, also einen Beutel fürs Magnesium. Das "Chalk" (englisch für Kreide) genannte weiße Magnesium-Pulver reduziert den Handschweiß, was wiederum hilft, ungewolltes Abrutschen von den Griffen zu vermeiden.

Für den Anfang lässt sich die nötige Ausrüstung in der Kletter- oder Boulderhalle ausleihen. Die ideale Kleidung beim Bouldern und Klettern ist Sportkleidung. Sie sollte Bewegungsfreiheit lassen, allerdings nicht zu weit sein, damit man nicht ungewollt in den Klettergriffen hängen bleibt und auch noch ausreichend Sichtfreiheit auf die eigenen Füße hat. Sinnvoll sind ärmellose Oberteile, die rutschen beim Weitergreifen zum nächsten Griff nicht immer hoch.

Das erste Mal klettern - Was passieren wird, oder kann, und wie ihr euch vorbereiten könnt

Richtig Greifen beim Bouldern und Klettern

Aus dem Greifen machen manche Kletterer eine Wissenschaft: Wie welcher Griff am besten zu halten ist, darüber wird teils enthusiastisch diskutiert. Die meisten Klettergriffe in der Boulder- oder Kletterhalle haben eine optimale Belastungsrichtung, die es herauszufinden gilt. Einen kleinen Überblick gibt's in der Fotostrecke.

Fotostrecke: Tipps und Tricks: Klettergriffe richtig greifen

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Klettergriffe richtig greifen Foto: Ralph Stöhr
Klettergriffe richtig greifen Foto: Ralph Stöhr
Klettergriffe richtig greifen Foto: Ralph Stöhr

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Foto: Magazin klettern
Foto: Magazin klettern
Foto: Magazin klettern

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Klettertraining am Campusboard einarmig blockieren
Foto: Ralph Stöhr

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Fingertraining am Galamant-Griffbrett fürs Klettern
Foto: Galamant

Trainingsboard Do's + Dont's

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Bilder vom Bouldern & Klettern am Fels

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James Pearson bouldert Golden Virginia in den Rocklands, Südafrika Foto: Riky Felderer
Foto: Riky Felderer
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