Campusboard: 5 Fehler

Achtung Verletzungsgefahr: 5 Fehler beim Campustraining

Foto: Ralph Stöhr Training am Campusboard: Tipps
Das Training am Campusboard ist sehr effektiv zur Verbesserung der Kraft beim Klettern und Bouldern. Verbreitete Fehler machen es leider auch gefährlich.

Kraftaufbau, intramuskuläre Koordination, dynamische Elemente: Aus dem im Grunde simplen Brett lässt sich viel herausholen. Training am Campusboard macht bekanntlich stark. Damit es nicht auch kaputt macht, gilt es einiges zu beachten.

Leider kann man sich am Campusboard auch Verletzungen und Überlastungsschäden holen. Der norditalienische Chirurg und Spezialist für Kletterverletzungen Dr. Kelios Bonetti hat unlängst auf die größten Fehler am Campusboard aufmerksam gemacht. Hier die wichtigsten Empfehlungen, wie ihr Verletzungen vermeidet:

Ab wann ist Campusboard-Training sinnvoll?

Zusätzlich zum Bouldertraining wird das Campusboard als Trainingsgerät erst sinnvoll, wenn man sich vom achten Grad an steigern möchte. Wer noch nicht solide Achter klettern kann, erreicht mehr mit Bouldern und regelmäßigem Klettern gehen.

Weiterhin gibt es noch Alterseinschränkungen:

An den meisten Campusboards hängt ein Warnschild: "ab 18 Jahren!" - Das hat weniger damit zu tun, dass man unbedingt volljährig und strafmündig sein muss, um am Board Kletterpower aufbauen zu dürfen. Der Hintergrund ist folgender: Bei noch im Wachstum befindlichen Personen kann die intensive Belastung von Campusboard-Training dazu führen, dass die Wachstumsfugen an den Fingergelenken sich nicht mehr schließen: Dies gilt es zu vermeiden!

Deshalb sollte man mit dem Training am Campusboard erst beginnen, wenn das körperliche Wachstum abgeschlossen ist.

Weitere verbreitete Fehlerquellen listen wir hier.

Achtung Verletzungsgefahr: 5 Fehler beim Campustraining

23.03.2011
Autor: Ralph Stöhr
© klettern
Ausgabe 03/2015