Alpinklettern

Tipps fürs Alpinklettern von Beat Kammerlander: Ausrüstung

Die Stirnlampe sollte im alpinen Gelände immer dabei sein. Was sonst noch mit muss, erklärt Beat Kammerlander hier.
  • Sitzgurt mit bequemen breiten Beinschlaufen verwenden.
  • Expressschlingen wie im Führer angegeben plus eine als erste Zwischensicherung am Standplatz. Längere Expressschlingen benutzen, da der Seilverlauf im Gebirge selten gerade ist. Mobile Sicherungsmittel ebenfalls wie angegeben.
  • Acht Schraubkarabiner, um bei Bedarf auch bergungstechnische Maßnahmen durchführen zu können.
  • Zwei ATC Guide oder ähnliche Sicherungsgeräte, die beim Sichern des Nachsteigers selbsttätig blockieren. Steigt nur ein Kletterer vor, dient eines auch als Selbstsicherung des anderen am Standplatz (mit Knoten als Backup hintersichert), aber auch als Reserve, falls mal eines runterfällt.
  • Drei lange Bandschlingen (120 cm) plus eine lange (120 cm) und zwei kürzere (80 cm) Kevlar-Reepschnüre (zum Sanduhren fädeln, für Abseilmanöver an Bohrlaschen oder für eventuell nötige bergungstechnische Maßnahmen).
  • In langen alpinen Sportkletterrouten zwei Paar Kletterschuhe mitnehmen (richtig bequeme und ein Paar enge für die schwierigen Längen).
  • Für jeden Kletterer eine Stirnlampe dabei haben (damit lässt sich oft ein Biwak vermeiden).

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Fotostrecke: Impressionen aus den Dolomiten

13 Bilder
Dolomiten Foto: Südtirol Marketing / Tappeiner
Karersee in der Latemargruppe Foto: Südtirol Marketing / Helmuth Rier
Dolomiten Foto: Südtirol Marketing / Bernd Ritschel
22.09.2012
Autor: Beat Kammerlander
© klettern
Ausgabe 7+8/2012