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adidas-Textil-Technologie: Männer und Frauen
Männer sind anders. Frauen auch. Und beim Sport sowieso. Während er schon in T-Shirt und kurzer Hose durch die Bergwelt läuft, trägt sie noch ihr Winteroutfit. Ob beim Bergwandern, Felsklettern oder auf Skitour – Männer und Frauen stellen unterschiedliche Ansprüche an ihre Bekleidung. Aber warum?
Weil sich Männer und Frauen in Körperbau und Muskelmasse eklatant voneinander unterscheiden – was sich auch beim Sport widerspiegelt: Während Männer schnell stark schwitzen und an großflächigen Körperzonen zu Überhitzung neigen, reagieren Frauen an diesen Körperstellen oft besonders kälteempfindlich.
Das ait (adidas innovation team) hat deshalb die verschiedenen Klimazonen des Menschen lokalisiert und eine Art Landkarte für den männlichen und weiblichen Körper – ein BodyMapping – erstellt.
Das Fazit:
Männer brauchen großflächige Ventilationsmöglichkeiten am Körper, wohingegen Frauen mehr von schützenden Materialeigenschaften profitieren. Analog zu ihren anatomisch bedingten Körper- Klimazonen müssen beide Geschlechter also unterschiedliche Performance- Ansprüche an ihre Bekleidung stellen.
Doch wie soll die aussehen? adidas hat diese Frage mit der BodyMapping Technologie – einem cleveren Material-Mix gelöst.
Das innovative Hybrid Jacket vereint dabei die Funktionalität verschiedener Material-Komponenten und hält Athleten so auf optimaler Körpertemperatur: Denn abhängig von der jeweiligen Körperzone – werden unterschiedliche winddichte und nicht winddichte Materialelemente kombiniert, was beste Ventilations- und Wärmeleistung garantiert.
Dank dieser geschlechtsspezifischen, klimazonengemäßen Anordnung ergibt sich für Outdoor-Athleten eine hochfunktionale Symbiose aus optimalem Windschutz und kompromissloser Atmungsaktivität.
Ein Konzept, das vom adidas-Innovationsteam im firmeneigenen Testlabor mit Klimakammer unter realitätsgetreuen Bedingungen getestet wurde: Auf einem Laufband mit verschiedenen Steigungsintensitäten und einem variierenden Temperaturbereich zwischen 5 Grad und 50 Grad mussten männliche und weibliche Teammitglieder verschiedene Laufeinheiten im Windkanal absolvieren.
Wärmebildkameras und Feuchtigkeits- Sensoren lieferten wichtige Informationen, welche Körperzonen bei intensiver sportlicher Betätigung ausreichend mit körpereigener Energie warmgehalten werden können und welche Auswirkungen der Wind auf die Körperwärme hat.
Dabei machte das Team eine interessante Beobachtung: Bei einem Test mit 15 Grad und absoluter Windstille schwitzen die männlichen Athleten nach einem 20-minütigem Lauf bereits stark an Front und Oberarmen. Nach nur zwei weiteren Minuten – mit starkem Wind und der exakt gleichen Temperatur – waren genau diese Körperstellen bereits sehr abgekühlt. Das Fazit: Wind kann gefährlich schnell zur Abkühlung führen. Besonders im Gebirge, wo sich das Wetter oft schlagartig ändert, benötigt man also Equipment, das auch solche klimatische Veränderungen meistert.
adidas TERREX™ Hybrid Jacket – entwickelt mit und für Outdoor-Athleten
Deshalb schützt beim Hybrid Jacket für Herren die winddichte Windstopper Active Shell Membrane den Front- und Armbereich besonders effektiv vor Wind.
Im Schulter- und Rückenbereich – wo Männer erwiesenermaßen besonders stark schwitzen – garantiert ein leichteres, extrem gut ventilierendes Softshell-Material ohne Membrane bestmögliche Belüftung.
Frauen reagieren im Gegensatz dazu im Frontschulterbereich und an den Oberarmen windempfindlich – ihr Hybrid Jacket ist deshalb auch dort mit der schützenden Windstopper Active Shell vv ausgestattet.
Ob bergauf oder bergab, ob stürmisch oder windstill – dank der BodyMapping-Technologie bleibt der Körper so stets trocken und auf optimaler Temperatur.
Ein weiteres Feature des Hybrid Jacket ist die dreidimensionale FORMOTION Schnittführung, die perfekt auf den männlichen oder weiblichen Körperbau abgestimmt ist und dadurch bestmögliche Bewegungsfreiheit und sehr hohen Tragekomfort garantiert. Dafür sorgen auch der körpernahe Schnitt, die optimal platzierten Nähte und das leichte Material. Egal, wie anstrengend der Einsatz auch wird, das Hybrid Jacket sitzt jederzeit ideal und kann zudem flexibel als Außen- oder Zwischenlayer getragen werden. Weshalb schweißtreibende Anstiege und lange Alpinklettereien bei Wind und Wetter gleich viel Spaß mit ihm machen.
Das Testteam
Alle 20 Teammitglieder, ob Designer, Produktentwickler oder Materialspezialist, leben für ihre Outdoor-Passion. Viele von ihnen haben die Jacke deshalb nicht nur im Labor, sondern auch am Berg auf Herz und Nieren getestet. Zusätzlich waren über 60 weitere Outdoor-Profis wie Bergführer, Outdoor-Guides und Athleten an der Entwicklung beteiligt.
In der letzten Testphase trugen viele von ihnen die Jacke zwei Monate im Dauereinsatz – Tag für Tag, bei Alpinklettereien, auf ausdauernden Fast-Hikes und bei vielen weiteren athletischen Herausforderungen. Doch damit nicht genug: Auch Bergsportgrößen wie Beat Kammerlander und die Huberbuam waren in den Entwicklungsprozess eingebunden und erprobten das Hybrid Jacket in anspruchsvollem alpinem Gelände auf ihr Können. Viel fachkundiges Know-how und Outdoor-Experience sind folglich in den Optimierungsprozess eingeflossen.
Nach vielen Monaten intensiver Arbeit ist nun ein Softshell-Allrounder entstanden, der von Outdoor-Athleten für Outdoor-Athleten konzipiert wurde und in puncto Flexibilität und Leistungsfähigkeit neue Maßstäbe setzt.
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